Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Diskussionen rund um den FCB.
Pfanneschmegger
Neuer Benutzer
Beiträge: 9
Registriert: 31.08.2026, 11:01
Wohnort: Basel

Re: Der

Beitrag von Pfanneschmegger »

CarloCosta hat geschrieben: 19.09.2026, 09:25
imoht_1893 hat geschrieben:
St.Jakobs Park hat geschrieben: 19.09.2026, 08:33

Du wirst nicht mit Thun einfach so Meister. Frage mich schon was manche hier geschluckt haben.

Ja weil in der Schweiz niemand sein Kick and Rush verteidigen konnte. Für mich war Lustrinelli nie ein super Trainer wo wirklich ein krass funktionierendes Angriffssystem aufgebaut hat. 50% der Tore aus der Meistersaison basierten auf Glück. Irgendwelche hohe lange Bälle, Einwürfe in den Sechzehner die 5x wie im Pinball hinundher spickten, Traumtore von Imeri und Bertone wo sie einmal in ihrem Leben schiessen (Bertones Tor im Joggeli z.B.) etc
Also weil er DIE Taktik gefunden hatte, den niemand verteidigen konnte, ist er ein schlechter Trainer? Hä? Muss man dann mit schlechter Taktik Meister werden, damit man ein guter Trainer ist?

Wieso habens die anderen mit einem besseren Kader nicht geschafft?

Exakt. Und ausserdem hat er es geschafft das Team perfekt einzustellen und eine positive Dynamik hinzubekommen wo jeder für jeden kämpft. Thun hat bewiesen wie weit ein mittelmässiges Team mit der richtigen Einstellung kommen kann. Ich denke es wird oft unterschätzt wie wichtig diese Fähigkeit ist als Fussballtrainer.

Nichtsdestotrotz würde ich ihn auch nicht als Trainer wollen momentan. Ich möchte gerne einen Trainer der grösser denken kann als Superleague.

scharteflue
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 2597
Registriert: 26.01.2021, 10:28

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von scharteflue »

imoht_1893 hat geschrieben: 19.09.2026, 08:54
St.Jakobs Park hat geschrieben: 19.09.2026, 08:33
Mariastein hat geschrieben: 18.09.2026, 22:42

Gnadenlos überschätzt! Der wurde nur Meister, weil wirklich alle anderen Teams letzte Saison den totalen Filmriss hatten! Soll zum SV Meppen!

Du wirst nicht mit Thun einfach so Meister. Frage mich schon was manche hier geschluckt haben.

Ja weil in der Schweiz niemand sein Kick and Rush verteidigen konnte. Für mich war Lustrinelli nie ein super Trainer wo wirklich ein krass funktionierendes Angriffssystem aufgebaut hat. 50% der Tore aus der Meistersaison basierten auf Glück. Irgendwelche hohe lange Bälle, Einwürfe in den Sechzehner die 5x wie im Pinball hinundher spickten, Traumtore von Imeri und Bertone wo sie einmal in ihrem Leben schiessen (Bertones Tor im Joggeli z.B.) etc
Was? Echt jetzt. Diese Argumentation ist ziemlich wild.

Er hat den Fussball gespielt der mit seinen Team möglich war und war maximal erfolgreich damit. Das ist, badabumm, eine Meisterleistung und genau das was der Trainer machen sollte. 
Ich kanns nicht hören wenn es heisst "wir können halt des Trainers System nicht spielen weil XY fehlt". Dafuq. Ein Trainer muss nicht "sein System" haben sondern aus dem aktuellen Team das Maximum herausholen.

Natürlich haben die anderen Teams geschwächelt, es gab glückliche Szenen und wenn die Meisterschaft 3 Spiele länger gedauert hätte wären sie zusammengebrochen, die waren dermassen auf dem Zahnfleisch am Schluss (ich dachte Thun bricht bereits in der Winterpause ein... da habe ich mich ziemlich verschätzt).

Aber einerseits brauchts immer etwas Glückund andererseits muss man dann auch noch bereit sein und liefern. Hat halt alles gepasst für Thun. 



 


 

scharteflue
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 2597
Registriert: 26.01.2021, 10:28

Re: Der

Beitrag von scharteflue »

Pfanneschmegger hat geschrieben: 19.09.2026, 10:03
CarloCosta hat geschrieben: 19.09.2026, 09:25
imoht_1893 hat geschrieben:
Ja weil in der Schweiz niemand sein Kick and Rush verteidigen konnte. Für mich war Lustrinelli nie ein super Trainer wo wirklich ein krass funktionierendes Angriffssystem aufgebaut hat. 50% der Tore aus der Meistersaison basierten auf Glück. Irgendwelche hohe lange Bälle, Einwürfe in den Sechzehner die 5x wie im Pinball hinundher spickten, Traumtore von Imeri und Bertone wo sie einmal in ihrem Leben schiessen (Bertones Tor im Joggeli z.B.) etc
Also weil er DIE Taktik gefunden hatte, den niemand verteidigen konnte, ist er ein schlechter Trainer? Hä? Muss man dann mit schlechter Taktik Meister werden, damit man ein guter Trainer ist?

Wieso habens die anderen mit einem besseren Kader nicht geschafft?

Exakt. Und ausserdem hat er es geschafft das Team perfekt einzustellen und eine positive Dynamik hinzubekommen wo jeder für jeden kämpft. Thun hat bewiesen wie weit ein mittelmässiges Team mit der richtigen Einstellung kommen kann. Ich denke es wird oft unterschätzt wie wichtig diese Fähigkeit ist als Fussballtrainer.

Nichtsdestotrotz würde ich ihn auch nicht als Trainer wollen momentan. Ich möchte gerne einen Trainer der grösser denken kann als Superleague.

Habe letzhin ein Interview mit Weiler gehört. Bei den Fähigkeiten die ein Trainer haben muss war "Fussball" nicht unter den ersten 3 Punkten. Siehe Lichtsteiner. Der hat sicher so viel Knowhow und Erfahrung als Spieler dass es für zwei Trainer reichen würde. 


 

Rot-blauHase
Benutzer
Beiträge: 90
Registriert: 21.11.2023, 19:38

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von Rot-blauHase »

Als Chaos-Verein dürften die Vertragsverhandlungen sehr schwierig sein. Der wievielte Trainer ist das in den letzten 5 Jahren? KI meint, das wäre jetzt der 10.!
Hoffentlich ist der Neue (wer auch immer es ist) so schlau, sich einen Vertrag über mindestens 3 Jahren geben zu lassen. Plus ein fette Risikoprämie (Schmerzensgeld für den Umgang mit Clubführung und den „Fans“).
Sorry, Dummheit gehört bestraft.

GaLuEl
Benutzer
Beiträge: 30
Registriert: 22.05.2026, 12:58

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von GaLuEl »

St.Jakobs Park hat geschrieben: 19.09.2026, 08:33
Mariastein hat geschrieben: 18.09.2026, 22:42
Gempenstollen hat geschrieben: 18.09.2026, 22:32

Mittlerweile fantastisches Palmares und immer noch herzlichste Eindrücke nach seinem letzten Auftritt in Basel 

Gnadenlos überschätzt! Der wurde nur Meister, weil wirklich alle anderen Teams letzte Saison den totalen Filmriss hatten! Soll zum SV Meppen!

Du wirst nicht mit Thun einfach so Meister. Frage mich schon was manche hier geschluckt haben.
Korrekt!
Gnadenlos überschätzt? Wenn ich die Meistersaison richtig in Erinnerung habe, könnte man dies auch über Celestini und unseren Meistertitel samt Mannschaft sagen. Lugano, Yb und St. Gallen haben jeweils die Liga anführend, schlechte Resultate eingefahren.
Wäre damals nur ein Teams so konstant wie Lustrinellis Thun in der vergangenen Saison, wären wir wohl nur für den Cupsieg auf dem Barfi gewesen, vermutlich!
 

Benutzeravatar
Schambbediss
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 14505
Registriert: 19.10.2015, 12:09

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von Schambbediss »

Na, wer wird's denn nun? :confused:

tiimnoah
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 2807
Registriert: 13.07.2016, 19:44

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von tiimnoah »

GaLuEl hat geschrieben: 19.09.2026, 13:48
St.Jakobs Park hat geschrieben: 19.09.2026, 08:33
Mariastein hat geschrieben: 18.09.2026, 22:42

Gnadenlos überschätzt! Der wurde nur Meister, weil wirklich alle anderen Teams letzte Saison den totalen Filmriss hatten! Soll zum SV Meppen!

Du wirst nicht mit Thun einfach so Meister. Frage mich schon was manche hier geschluckt haben.
Korrekt!
Gnadenlos überschätzt? Wenn ich die Meistersaison richtig in Erinnerung habe, könnte man dies auch über Celestini und unseren Meistertitel samt Mannschaft sagen. Lugano, Yb und St. Gallen haben jeweils die Liga anführend, schlechte Resultate eingefahren.
Wäre damals nur ein Teams so konstant wie Lustrinellis Thun in der vergangenen Saison, wären wir wohl nur für den Cupsieg auf dem Barfi gewesen, vermutlich!
 

Lustri ist ein guter Trainer, hat bei Union einfach das falsche Spielermaterial für sein Fussball. Man sieht das auch an all den Kommentaren, die wollen alle das der Sportdirektor und Kaderplaner geht und nicht Lustri.

Benutzeravatar
Sean Lionn
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 2163
Registriert: 17.04.2011, 13:25

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von Sean Lionn »

Rot-blauHase hat geschrieben: 19.09.2026, 12:51 Als Chaos-Verein dürften die Vertragsverhandlungen sehr schwierig sein. Der wievielte Trainer ist das in den letzten 5 Jahren? KI meint, das wäre jetzt der 10.!
kleiner tipp: das hätte dir auch eine einfach manuelle suche auf wikipedia oder transfermarkt verraten.

Lalo86
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 610
Registriert: 23.06.2025, 16:06

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von Lalo86 »

Nenad Bjelica erfüllt alle Kriterien, die Hermann im Podcast erwähnt hat.

Wir wussten schnell, dass wir nun vom Profil her auf jemanden gehen, der eine gewisse Erfahrung mitbringt, eine gewisse Autorität und Seniorität, um auch für Krisensituationen gewappnet zu sein.

Erfahrung: Seit Jahren Cheftrainer, unter anderem bei Austria Wien, Dinamo Zagreb, Lech Posen, Trabzonspor und Union Berlin.

Seniorität: 55 Jahre alt und hatte Stationen in verschiedenen europäischen Ligen

Autorität: Er gilt als eher klarer, konsequenter und bestimmter Trainertyp, den die Spieler verehren.

Erfahrung mit Druck: arbeitete bei Klubs wie Dinamo Zagreb und Trabzonspor, wo hohe Erwartungen herrschen.

Krisensituationen: übernahm Union Berlin 2023 mitten in einer sportlichen Krise und im Abstiegskampf, schaffte es aber nicht.

Internationale Erfahrung Champions League, Europa League und mehrere europäische Ligen.


 

scharteflue
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 2597
Registriert: 26.01.2021, 10:28

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von scharteflue »

Schambbediss hat geschrieben: 19.09.2026, 14:12 Na, wer wird's denn nun? :confused:

Wenn der FCB auch nur ein Fünkchen Professionalität (steile Theorie, ich weiss) hat wird das erst nach dem Spiel bekannt gegeben.

Gempenstollen
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 1954
Registriert: 05.04.2021, 20:42

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von Gempenstollen »

Bis jetzt spricht ja alles dafür  ;) für die Professionalität, meine ich

Guggi2020
Benutzer
Beiträge: 36
Registriert: 22.03.2024, 09:22

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von Guggi2020 »

Lalo86 hat geschrieben: 19.09.2026, 14:44 Nenad Bjelica erfüllt alle Kriterien, die Hermann im Podcast erwähnt hat.

Wir wussten schnell, dass wir nun vom Profil her auf jemanden gehen, der eine gewisse Erfahrung mitbringt, eine gewisse Autorität und Seniorität, um auch für Krisensituationen gewappnet zu sein.

Erfahrung: Seit Jahren Cheftrainer, unter anderem bei Austria Wien, Dinamo Zagreb, Lech Posen, Trabzonspor und Union Berlin.

Seniorität: 55 Jahre alt und hatte Stationen in verschiedenen europäischen Ligen

Autorität: Er gilt als eher klarer, konsequenter und bestimmter Trainertyp, den die Spieler verehren.

Erfahrung mit Druck: arbeitete bei Klubs wie Dinamo Zagreb und Trabzonspor, wo hohe Erwartungen herrschen.

Krisensituationen: übernahm Union Berlin 2023 mitten in einer sportlichen Krise und im Abstiegskampf, schaffte es aber nicht.

Internationale Erfahrung Champions League, Europa League und mehrere europäische Ligen.


 

Naja, das sind ja jetzt alles sehr ähnliche Faktoren. Jemand der Erfahrung mitbringt, hat auch Seniorität sowie Erfahrung mit Krisensituationen usw. Also auf jeden Trainer, der Ü50 ist, treffen diese Kriterien zu.

Alitive
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 1016
Registriert: 07.02.2021, 10:59

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von Alitive »

Stellt euch vor, wir gewinnen morgen überzeugend gegen St. Gallen; Nocentini und Mannschaft werden vom Anhang gefeiert und nächste Woche wird uns Nenad Bjelica mit seiner Crew als Nachfolgelösung präsentiert. Nocentini muss allenfalls gehen; was für ein Partycrasher, Ernüchterung pur.

Lalo86
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 610
Registriert: 23.06.2025, 16:06

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von Lalo86 »

Alitive hat geschrieben: 19.09.2026, 18:03 Stellt euch vor, wir gewinnen morgen überzeugend gegen St. Gallen; Nocentini und Mannschaft werden vom Anhang gefeiert und nächste Woche wird uns Nenad Bjelica mit seiner Crew als Nachfolgelösung präsentiert. Nocentini muss allenfalls gehen; was für ein Partycrasher, Ernüchterung pur.

Ich glaube nicht, dass wir wegen Nocentini gewinnen, sondern weil Lichtsteiner weg ist und alle etwas befreit aufspielen. Ausserdem ist der Gegner wieder in einer schlechten Phase und sollte eig. sowieso besiegt werden. Langfristig gesehen bräuchte es wirklich einen neuen Trainer, bei allem Respekt für Noce. Er ist jetzt einfach Feuerwehrmann, der sich nicht um die Vision und Weiterentwicklung des Teams Gedanken machen muss

Alitive
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 1016
Registriert: 07.02.2021, 10:59

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von Alitive »

Lalo86 hat geschrieben: 19.09.2026, 18:18
Alitive hat geschrieben: 19.09.2026, 18:03 Stellt euch vor, wir gewinnen morgen überzeugend gegen St. Gallen; Nocentini und Mannschaft werden vom Anhang gefeiert und nächste Woche wird uns Nenad Bjelica mit seiner Crew als Nachfolgelösung präsentiert. Nocentini muss allenfalls gehen; was für ein Partycrasher, Ernüchterung pur.

Ich glaube nicht, dass wir wegen Nocentini gewinnen, sondern weil Lichtsteiner weg ist und alle etwas befreit aufspielen. Ausserdem ist der Gegner wieder in einer schlechten Phase und sollte eig. sowieso besiegt werden. Langfristig gesehen bräuchte es wirklich einen neuen Trainer, bei allem Respekt für Noce. Er ist jetzt einfach Feuerwehrmann, der sich nicht um die Vision und Weiterentwicklung des Teams Gedanken machen muss
Ich meine mehr die Tatsache, dass Noce besonders hervorhebt, wie sich der ganze Staff zusammengerauft und alle Energien mobilisiert hat und dann würde im Anschluss ein Trainer mit seinem eigenen Staff kommen. Dies wäre dann wieder ein ziemlicher Bruch.

Benutzeravatar
SubComandante
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 19095
Registriert: 07.12.2004, 08:55
Wohnort: Fig da Foz

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von SubComandante »

Nocentini scheint über eine gute Akzeptanz im Team zu verfügen. Also kann man schon drüber nachdenken.

Thinker
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 914
Registriert: 07.09.2023, 16:13

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von Thinker »

SubComandante hat geschrieben: 19.09.2026, 19:27 Nocentini scheint über eine gute Akzeptanz im Team zu verfügen. Also kann man schon drüber nachdenken.
fände es sehr riskant, wäre wieder ein Gamble statt auf etwas was sich schon bewiesen hat zu setzen, so nach dem Motto Jugend forscht, wie bei Abascal, Schulz, etc..
 

Lalo86
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 610
Registriert: 23.06.2025, 16:06

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von Lalo86 »

IMG_7149.jpeg

Seit Juli ist Thomas Letsch (58) Coach des saudi-arabischen Klubs Al-Shabab. Achtmal stand er seitdem an der Seitenlinie, noch keine Partie konnte das Team unter ihm gewinnen. Stattdessen gab es für sie vier Unentschieden und vier Niederlagen. Acht Tore schossen sie selbst, 14 kassierten sie. In der Liga liegen sie aktuell auf Rang 14. Mit dieser Bilanz wollte sich der Klub vom deutschen Trainer nach zwei Monaten schon wieder trennen – das geht aber nicht.

Denn: Einem Bericht der Zeitung „Asharq Al-Awsat“ zufolge erlaubt die Finanzaufsicht der Saudi Pro League den Rauswurf nicht. Ein Antrag zur Entlassung sei abgelehnt worden, weil dem Erstligisten die finanzielle Liquidität fehle, um die Letsch-Entlassung durchführen zu können. Die erforderlichen Garantien fehlten, um den Vertrag mit dem 58-Jährigen aufzulösen. Heißt genau: Das vereinbarte Jahresbudget durch die vertraglichen Abfindungszahlungen an Letsch sowie das Gehalt eines neuen Cheftrainers würden bei einem Rausschmiss überschritten werden. Wie lange der Vertrag läuft, ist nicht offiziell, verschiedenen Berichten zufolge gilt er aber bis 2027.

IST ES ER??? 😁

Benutzeravatar
Basler_Monarch
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 4614
Registriert: 09.12.2004, 17:25

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von Basler_Monarch »

Ein paar Gedanken zur Trainerfrage und weshalb ich bei Letsch immer wieder hängen bleibe

Ich habe mir in den letzten Tagen etwas ausführlicher Gedanken gemacht, welches Trainerprofil für diesen FCB eigentlich Sinn ergeben würde. Nicht nur hinsichtlich des Namens oder der bisherigen Stationen, sondern vor allem bezüglich Spielidee, Shaqiris Rolle, bestehendem Staff und der Frage, wie viel man nach dem Lichtsteiner-Aus überhaupt wieder verändern sollte.

Je länger ich mir die verschiedenen Aspekte anschaue, desto interessanter finde ich persönlich Thomas Letsch. Nicht zwingend als spektakulärsten Namen, sondern weil sein Profil meines Erachtens erstaunlich gut zu mehreren unserer aktuellen Baustellen passen könnte.

1. Grundidee: Shaqiri nicht ins System pressen, sondern das System passend bauen
Für mich sollte die erfolgreiche Saison 2024/25 unter Celestini weiterhin eine wichtige Referenz sein.

Shaqiri war damals am stärksten, wenn er zentral hinter dem Stürmer viele Freiheiten hatte und hinter ihm zwei Mittelfeldspieler für Struktur und Absicherung sorgten. Ein 4-2-3-1 war deshalb nicht einfach eine Formation auf dem Papier, sondern schuf genau jene Räume, in denen Shaqiri den grössten Einfluss entwickeln konnte.

Mit dem heutigen Kader (und der Verletztensituation) würde ich ungefähr so aufstellen:


- - - - - - - - - - Salvi (Omlin) - - - - - - - - - -

Tsunemoto - - - Daniliuc - - - Victory - - - Michelin

- - - - - Metinho - - - - Omeragic (Harder) - - - - -

Olaigbe - - - - - - Shaqiri - - - - - - Otele (Sow)

- - - - - - - - - - - - Celar - - - - - - - - - - - -


Mit Ball kann daraus problemlos ein 3-2-4-1 werden, gegen den Ball eher ein 4-4-1-1.

Entscheidend wäre für mich: Shaqiri nicht dazu zwingen, mit 34 Jahren permanent dieselben defensiven Meter wie ein junger Flügelspieler zu machen. Seine defensive Aufgabe muss klar definiert sein, aber seine Energie sollte in erster Linie für jene Aktionen erhalten bleiben, mit denen er Spiele entscheidet.

2. Und genau deshalb finde ich Letsch interessant
Letsch wird gerne auf „Red-Bull-Fussball“ reduziert. Das greift meines Erachtens zu kurz.

Ja, seine Mannschaften sollen aktiv verteidigen, früh Druck erzeugen, nach Ballverlust sofort reagieren und nach Ballgewinn möglichst vertikal spielen. Gleichzeitig hat er aber mehrfach gezeigt, dass für ihn nicht eine bestimmte Formation entscheidend ist, sondern die Prinzipien dahinter.

Er hat mit Dreierkette, 4-3-3, 4-2-3-1 und 4-4-2 gearbeitet. Er selbst betont, dass die Grundordnung nicht das Entscheidende sei.

Sein Fussball ist grundsätzlich aktiv und intensiv, aber nicht zwingend schematisch. Die Mannschaft soll im Ballbesitz verbunden bleiben, nach Ballverlust schnell Zugriff herstellen und nach Ballgewinn nicht um des Ballbesitzes willen quer spielen, sondern möglichst zielgerichtet Räume nach vorne nutzen.

Interessant finde ich dabei eine ältere Aussage von ihm aus seiner Zeit bei Austria Wien. Dort erklärte Letsch sinngemäss, dass man aus einem Spieler mit anderen Qualitäten keine „Pressingmaschine“ machen könne und dass es falsch wäre, einem vorhandenen Kader einfach ein System überzustülpen. Seine Ideen müsse man mit dem vorhandenen Spielermaterial zusammenbringen.

Genau das finde ich bei unserem Kader ziemlich wichtig.

Ich hätte wenig Interesse an einem Trainer, der kommt und unabhängig vom vorhandenen Personal sein bevorzugtes System durchdrücken will.

3. Umgang mit kreativen Führungsspielern
Auch hier finde ich Letschs Vergangenheit interessanter, als man zuerst meinen könnte.

Bei Vitesse hatte er mit Oussama Tannane und Riechedly Bazoer zwei aussergewöhnliche und nicht immer ganz einfach in ein starres System einzuordnende Individualisten. Beide erhielten Rollen, welche ihre besonderen Qualitäten hervorhoben, statt sie taktisch möglichst stark zu normieren.

Gerade Tannane ist für mich im Hinblick auf Shaqiri interessant. Natürlich reden wir nicht über dieselbe Qualität oder dieselbe Karriere. Vom Rollenprofil her gibt es aber Parallelen: kreativer Linksfüsser, starke Standards, Risiko im letzten Drittel und ein Spieler, dem man gewisse Freiheiten zugestehen muss, wenn man seine entscheidenden Qualitäten voll nutzen will.

Letsch hat bei Tannane ausdrücklich akzeptiert, dass dessen Individualität auch Dinge mit sich bringt, die bei einem gewöhnlichen Systemspieler vielleicht weniger erwünscht wären. Sinngemäss war seine Haltung: Wenn man aus einem solchen Spieler einen „normalen“ Spieler machen will, nimmt man ihm unter Umständen gerade jene Waffen, die ihn besonders machen.

Auch Bazoer erhielt bei ihm eine aussergewöhnliche Rolle. Letsch setzte den eigentlichen Mittelfeldspieler als zentralen Mann einer Dreierkette ein, von wo aus dieser das Spiel eröffnen, andribbeln und seine progressiven Pässe einsetzen konnte. Das System wurde also zumindest teilweise den besonderen Fähigkeiten des Spielers angepasst.

In Bochum entwickelte sich wiederum Kevin Stöger unter Letsch zum kreativen Kopf und Taktgeber. Letsch lobte bei ihm gerade, dass er auch nach Fehlern weiterhin den Ball verlangt, Risiken eingeht und Verantwortung übernimmt. Er gab ihm schliesslich sogar eine klare Stammplatzgarantie.

Das ist natürlich alles nicht eins zu eins Shaqiri.

Aber es zeigt für mich schon: Letsch scheint kein Trainer zu sein, der Individualität grundsätzlich abschleifen möchte, damit jeder Spieler exakt gleich funktioniert. Er wirkt eher wie jemand, der versucht, eine Mannschaftsstruktur zu schaffen, innerhalb derer besondere Spieler ihre Stärken ausspielen können, ohne dass das Kollektiv auseinanderfällt.

Bei Shaqiri wäre genau das entscheidend.

4. Persönlichkeit, Kommunikation und Werdegang
Auch menschlich finde ich das Profil interessant.

Letsch kommt nicht aus der klassischen Laufbahn eines ehemaligen grossen Profispielers. Er spielte selbst nur im Amateurbereich, arbeitete früh als Spielertrainer und war danach unter anderem bei den Stuttgarter Kickers und Ulm tätig.

Dann nahm seine Laufbahn einen für einen heutigen Profitrainer ziemlich ungewöhnlichen Weg.

Letsch hatte Mathematik und Sport auf Lehramt studiert. 2009 entschied er sich vorübergehend sogar gegen den weiteren Aufstieg im Trainerberuf und ging mit seiner Familie nach Portugal. Während rund drei Jahren arbeitete er als Mathematik- und Sportlehrer an der Deutschen Schule in Lissabon.

2012 wechselte er wieder vollständig in den Fussball. Ralf Rangnick holte ihn nach Salzburg. Dort arbeitete Letsch in verschiedenen Funktionen im Nachwuchs, war unter anderem Co-Trainer der ersten Mannschaft unter Roger Schmidt, trainierte die U18 und später den FC Liefering und übernahm Salzburg zwischenzeitlich auch interimistisch.

Es folgten Stationen bei Erzgebirge Aue und Austria Wien. Besonders erfolgreich und prägend war danach Vitesse in den Niederlanden. 2022 wechselte er in die Bundesliga zum VfL Bochum, später kehrte er als Cheftrainer nach Salzburg zurück und im Juli dieses Jahres übernahm er Al-Shabab in Saudi-Arabien.

Dieser Weg gefällt mir insofern, als Letsch seine Autorität nicht aus einer grossen Spielerkarriere beziehen kann. Er musste sie sich als Trainer über Fachlichkeit, Kommunikation und Führung erarbeiten.

Und genau bei dieser Führung finde ich ihn interessant.

Er wirkt auf mich nicht wie ein klassischer Top-down-Trainer, der Entscheidungen primär über Hierarchie und Autorität durchsetzt. Gleichzeitig ist er aber auch nicht basisdemokratisch.

Aus seiner Zeit in den Niederlanden gibt es dazu eine ziemlich passende Beschreibung. Letsch stellte fest, dass niederländische Spieler und Mitarbeiter deutlich mehr diskutieren und ihre Meinung äussern, als er es aus Deutschland gewohnt war. Er liess solche Diskussionen ausdrücklich zu. Irgendwann komme aber der Punkt, an dem man sinngemäss sage: Wir haben darüber gesprochen - jetzt entscheiden wir.

Das trifft seinen Führungsstil meines Erachtens ziemlich gut:

zuhören - erklären - diskutieren - entscheiden - Umsetzung verlangen.

Ehemalige Spieler beschrieben ihn entsprechend als klaren Chef, der nicht schreien müsse, um als Chef wahrgenommen zu werden. Gleichzeitig gilt er als direkt, offen und relativ leicht ansprechbar.

Auch seine eigenen Aussagen passen dazu. Letsch betont Ehrlichkeit, will keine falschen Versprechungen machen und sagt, dass man einen Spieler nicht nur als Fussballer, sondern auch als Menschen verstehen müsse. Er hat einmal erklärt, dass ein falsches Wort zum falschen Zeitpunkt eine Vertrauensbeziehung beschädigen könne und dass er ausserhalb eines Spiels möglichst keine Entscheidungen aus einer unmittelbaren Emotion heraus treffen wolle.

Das ist für mich etwas anderes als ein „Kuschelkurs“. Er formuliert klare Anforderungen und seine Mannschaften sollen intensiv arbeiten. Aber die Kommunikation scheint eher über Überzeugung und Klarheit als über demonstrative Autorität zu funktionieren.

Für einen erfahrenen Spieler wie Shaqiri könnte genau diese Form der Kommunikation interessant sein: nicht demonstrativ Hierarchie herstellen, sondern Rolle, Freiheiten und Gegenleistung klar miteinander besprechen.

Auch sein mathematischer Hintergrund passt zumindest zu diesem analytischen Profil. Letsch selbst relativiert zwar, wie stark ihm das Lehramtsstudium heute konkret hilft. Aber Mathematik bedeutet nun einmal strukturiertes Problemlösen - und genau so spricht er häufig auch über Fussball: Der Gegner stellt ein Problem, die Mannschaft muss gemeinsam Lösungen dafür entwickeln.

Dazu kommt eine inzwischen ziemlich internationale Laufbahn: Deutschland, Portugal, Österreich und die Niederlande (Saudi-Arabien zähle ich mal nicht dazu).

Sprachlich ist er ebenfalls interessant. Deutsch ist seine Muttersprache, Englisch kann er professionell einsetzen. Daneben wurden Kenntnisse in Portugiesisch, Spanisch und Französisch beschrieben; aus seiner Zeit bei Vitesse verfügt er zudem über ein gutes passives Verständnis des Niederländischen.

Für einen internationalen FCB-Kader ist diese Kombination aus Sprachkompetenz, Auslandserfahrung, analytischem Denken und eher dialogorientierter, aber letztlich klarer Führung für mich durchaus interessant.

5. Für mich besonders wichtig: den bestehenden Staff nicht wieder komplett auseinanderreissen
Genau hier wäre für mich eine Kombination interessant:
  • Thomas Letsch: Cheftrainer, Spielmodell, Matchplan, Führung und Gesamtverantwortung
  • Luigi Nocentini: erster Assistent mit grossem Verantwortungsbereich auf dem Trainingsplatz, Technik, taktische Detailarbeit und offensive Abläufe
  • Simone Grippo: weitere Assistenz, Individualentwicklung, defensive Detailarbeit und Verbindung zu den Spielern bzw. zum FCB-Unterbau

Gerade Nocentini würde ich unbedingt behalten.

Nicht aus Sentimentalität wegen eines oder zweier guter Spiele, sondern weil er den Kader kennt, Shaqiri kennt (Shaqiri und die restlichen Spieler scheinen ihn auch zu schätzen) und inzwischen unter mehreren Cheftrainern im Klub gearbeitet hat.

Er bringt zudem einen ziemlich interessanten fachlichen Hintergrund mit. Nocentini arbeitete bei Napoli unter Maurizio Sarri als Techniktrainer, später unter anderem bei Dnipro, für die ukrainische Nationalmannschaft unter Schewtschenko, bei Genoa und als Spielanalyst bei Empoli.

Gerade die Sarri-Zeit finde ich für eine mögliche Zusammenarbeit mit Letsch spannend.

Sarris Napoli stand für stark ausgearbeitete Positionsstrukturen, kurze und schnelle Kombinationen, Dreiecke, klare Passwege und wiederkehrende offensive Abläufe. Nocentini hat mehrere Jahre in genau diesem Trainingsumfeld gearbeitet.

Letsch kommt dagegen stärker über die übergeordneten Spielprinzipien: Aktivität, Kompaktheit, Pressing, Gegenpressing, vertikales Spiel und schnelles Nutzen von Räumen.

Das muss sich überhaupt nicht widersprechen.

Im Gegenteil könnte die Aufteilung ziemlich logisch sein:

Letsch definiert das Makro - wie die Mannschaft als Ganzes auftreten, pressen, umschalten und Räume besetzen soll.

Nocentini arbeitet stärker am Mikro - konkrete Passwege, technische Umsetzung, Positionsdetails und offensive Automatismen.

Das könnte gerade für Shaqiri interessant sein. Denn um ihm Freiheiten geben zu können, müssen die Bewegungen der Spieler um ihn herum umso klarer sein. Wenn Olaigbe, Celar, Otele und die beiden Sechser wissen, welche Räume sie bei Shaqiris Bewegungen besetzen müssen, wird aus seiner Freiheit keine Unordnung.

Damit könnten sich in gewisser Weise sogar zwei unterschiedliche Trainerprägungen ergänzen: die detaillierte Positions- und Kombinationsarbeit aus Nocentinis Sarri-Erfahrung und die intensiveren Pressing- und Umschaltprinzipien von Letsch.

Grippo hätte daneben wiederum ein anderes Profil: ehemaliger Innenverteidiger, FCB-Bezug, Erfahrung im Nachwuchs- und Talentbereich und inzwischen direkte Arbeit mit der ersten Mannschaft.

Wenn ein neuer Cheftrainer kommt, muss meines Erachtens nicht zwingend wieder das gesamte Innenleben der Mannschaft ersetzt werden.

6. Nocentini gleichzeitig weiterentwickeln
Für mich wäre eine solche Konstellation sogar langfristig interessant.

Nocentini besitzt aktuell die UEFA-A-Lizenz. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, würde ich ihn als FC Basel parallel gezielt auf den Weg zur UEFA-Pro-Lizenz schicken.

Dann hätte man nicht einfach „Letsch plus bisherigen Assistenten“, sondern könnte bewusst ein Trainerteam entwickeln.

Letsch bringt Erfahrung als Cheftrainer auf verschiedenen internationalen Stufen mit.

Nocentini erhält als erster Assistent mehr Verantwortung und entwickelt sich fachlich und lizenzseitig weiter.

Grippo wächst ebenfalls weiter in den Profibereich hinein.

Das wäre für mich wesentlich nachhaltiger, als beim nächsten Trainerwechsel wieder drei oder vier neue Leute einzufliegen und zwei Jahre später von vorne anzufangen.

Und man hätte gleichzeitig eine gewisse Kontinuität: Sollte Nocentini seinen Weg entsprechend weitergehen und später die UEFA-Pro-Lizenz besitzen, hätte man intern einen Trainer aufgebaut, der den Klub, das Umfeld und die Mannschaft bereits sehr gut kennt.

7. Vertragssituation Letsch und eine zumindest interessante Timeline
Seine derzeitige Situation bei Al-Shabab ist natürlich speziell.

Al-Shabab verpflichtete Letsch erst Mitte Juli für die neue Saison. Verschiedene Medien berichten von einem Vertrag bis 2027.

Sportlich verlief der Einstieg allerdings ausgesprochen schlecht. Nach den ersten sieben Ligaspielen hatte Al-Shabab noch keinen Sieg erreicht; hinzu kam das frühe Ausscheiden aus dem Cup. Insgesamt standen damit acht Pflichtspiele ohne Sieg.

Dann wird die zeitliche Abfolge zumindest interessant:
  • 9. September: Der FCB trennt sich von Stephan Lichtsteiner. Nocentini übernimmt interimistisch.
  • 11./12. September: Blick berichtet, dass die Basler Trainersuche bereits seit Wochen läuft. Klubintern habe man sich auf ein Profil geeinigt: Der neue Trainer soll aus dem Ausland kommen, Erfahrung auf höchstem Niveau besitzen und bei der Wunschlösung hapere es noch an der Einigung beziehungsweise an den Ablösemodalitäten mit dem bisherigen Klub.
  • Anfang der Woche ab 14. September: Al-Shabab reicht gemäss Asharq Al-Awsat bei der Saudi Pro League den Antrag ein, Letsch zu entlassen.
  • 16. September: Andreas Herrmann erklärt im FCB-Podcast, man suche bewusst einen Trainer mit Erfahrung sowie einer gewissen Autorität und Seniorität.
  • 16./17. September: Blick berichtet zusätzlich, Herrmann sei zuletzt für Verhandlungen im Ausland gewesen. Wo genau diese Verhandlungen stattfanden, wurde nicht genannt.
  • Herrmann zur Trainersuche: „Wir sind relativ weit“, gleichzeitig gebe es noch nichts final zu vermelden.
  • 17. September: In Saudi-Arabien wird bekannt, dass die Liga den Antrag von Al-Shabab auf eine Entlassung Letschs vorerst abgelehnt hat. Grund ist gemäss Asharq Al-Awsat die fehlende finanzielle Solvenz für die Vertragsauflösung.

Das bedeutet offenbar nicht, dass Letsch Saudi-Arabien grundsätzlich nicht verlassen könnte.

Das Problem scheint vielmehr darin zu liegen, dass Al-Shabab eine normale Entlassung inklusive der daraus entstehenden finanziellen Verpflichtungen und der Kosten eines Nachfolgers innerhalb der geltenden finanziellen Vorgaben derzeit nicht ohne Weiteres umsetzen kann.

Sollte ein anderer Klub Letsch übernehmen wollen, könnte deshalb eine andere Konstruktion nötig sein: einvernehmliche Vertragsauflösung, Verzicht beziehungsweise Reduktion von Ansprüchen oder eine Vereinbarung zwischen den beteiligten Parteien.

Genau deshalb finde ich die zeitliche Abfolge zumindest bemerkenswert.

Der FCB sucht nach eigener Aussage Erfahrung, Autorität und Seniorität. Die Wunschlösung steht laut Medien bei einem ausländischen Klub unter Vertrag. Herrmann war für Verhandlungen im Ausland. Gleichzeitig versucht Al-Shabab genau in diesen Tagen, Letschs Vertrag aufzulösen, scheitert vorerst aber an den finanziellen Voraussetzungen.

Das ist für mich kein Beweis für irgendetwas. Aber als Arbeitshypothese würde es ziemlich schlüssig erklären, weshalb ein möglicher Vollzug länger dauern könnte als bei einem vereinslosen Trainer.

Hinzu kommt der Zeitpunkt: Nach dem St.-Gallen-Spiel beginnt die lange Nationalmannschaftspause. Für einen neuen Trainer wäre das eigentlich der ideale Moment, um erstmals mehrere Wochen am Stück mit der Mannschaft zu arbeiten.

Mein Fazit
Ich würde Nocentinis aktuelle Arbeit nicht kleinreden. Im Gegenteil: Gerade wenn sich Mannschaft und Staff nach dem Lichtsteiner-Aus wieder gefunden haben, sollte man versuchen, diese Energie zu erhalten.

Gleichzeitig sehe ich langfristig durchaus Gründe für einen erfahrenen Cheftrainer.

Und wenn ich mir anschaue, welche Art Trainer zu diesem Kader passen könnte, lande ich persönlich immer wieder bei Letsch.

Nicht, weil bei ihm alles perfekt wäre. Seine intensive Spielweise birgt Risiken und insbesondere die defensive Belastung Shaqiris müsste intelligent gesteuert werden.

Aber gerade seine Vergangenheit zeigt für mich, dass hohe Intensität und individuelle Freiheiten kein zwingender Widerspruch sein müssen. Er hat bereits mit kreativen Spielern gearbeitet, denen er bewusst besondere Rollen und Freiheiten zugestand, solange die Mannschaft um sie herum entsprechend organisiert war.

Dazu käme eine Trainerkonstellation, die ich grundsätzlich reizvoll fände: Letsch bringt die Erfahrung als internationaler Cheftrainer und seine klaren Spielprinzipien ein; Nocentini bleibt als erster Assistent erhalten, bringt seine technische und taktische Detailarbeit ein und entwickelt sich parallel Richtung UEFA-Pro-Lizenz weiter; Grippo bleibt als weiterer Bestandteil eines Staffs, der den Klub bereits kennt.

Die Kombination könnte deshalb interessant sein:

Shaqiris Freiheiten aus der erfolgreichen Celestini-Zeit erhalten, gleichzeitig mehr Struktur, Gegenpressing und Vertikalität hineinbringen und Nocentini sowie Grippo als Teil der Entwicklung behalten.

Für mich wäre deshalb eine Lösung „Letsch - Nocentini - Grippo“ deutlich interessanter als ein kompletter Neustart mit einem neuen Trainer und einem vollständig neuen Staff.
Zuletzt geändert von Basler_Monarch am 20.09.2026, 11:23, insgesamt 3-mal geändert.

Benutzeravatar
Basler_Monarch
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 4614
Registriert: 09.12.2004, 17:25

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von Basler_Monarch »

Quellenangaben:

https://totalfootballanalysis.com/head-coach-analysis/fabio-celestini-basel-2024-2025-tactical-analysis-tactics

https://vitesse.org/nieuws/thomas-letsch-het-draait-bij-mij-om-spelprincipes/

https://vitesse.org/nieuws/vitesse-trainer-thomas-letsch-is-meester-in-het-geven-van-vertrouwen/

https://vitesse.org/nieuws/het-tactische-plan-van-letsch-ontleedt/

https://vitesse.org/nieuws/bazoerik-zie-mezelf-meer-als-een-teruggetrokken-middenvelder/

https://vitesse.org/nieuws/hoe-thomas-letsch-nu-al-de-eredivisie-heeft-veranderd/

https://vitesse.org/nieuws/27laat-je-man-los273a-deze-stijl-brengt-letsch-naar-nederland/

https://vitesse.org/nieuws/wie-is-thomas-letsch-de-onbekende-architect-van-het-succes-van-vitesse/

https://www.vitesse.nl/nieuws/2022/thomas-letsch-het-afscheidsinterview

https://www.kicker.de/balance-mit-stoeger-stammplatz-garantie-fuer-den-spielmacher-995297/artikel

https://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-bundesliga-fussball-bundesliga-vfl-bochum-1.5662373

https://www.spl.com.sa/en/news/5-questions-with-get-to-know-new-al-shabab-manager-thomas-letsch

https://www.4-4-2.com/super-league/fc-basel/andreas-herrmann-fc-basel-trainersuche/

Kurzüberblick: Die taktischen Grundlagen zu Celestinis FCB und Shaqiris Rolle stammen insbesondere aus der ausführlichen Analyse von Total Football Analysis (übrigens sehr lesenswert!!).
Letschs Spielprinzipien, Führungsstil sowie sein Umgang mit Tannane und Bazoer sind vor allem durch mehrere zeitgenössische Vitesse-Interviews und Analysen dokumentiert (muss man durch den Übersetzer lassen…); Stögers Rolle in Bochum durch den kicker und Letschs biografischer Weg über Mathematik, Lehramt und Lissabon unter anderem durch die Süddeutsche Zeitung.
Die aktuelle FCB-Trainersuche stützt sich auf die offizielle FCB-Mitteilung sowie die Berichterstattung von Blick und 4-4-2; Letschs aktuelle Tätigkeit und Spielidee in Saudi-Arabien auf Al-Shabab bzw. die Saudi Pro League und die besondere Situation seiner geplanten Vertragsauflösung sind online ebenfalls dokumentiert.

Ferderinho_1893
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 1009
Registriert: 01.06.2011, 11:18

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von Ferderinho_1893 »

Basler_Monarch hat geschrieben: 20.09.2026, 10:56 Quellenangaben:

https://totalfootballanalysis.com/head-coach-analysis/fabio-celestini-basel-2024-2025-tactical-analysis-tactics

https://vitesse.org/nieuws/thomas-letsch-het-draait-bij-mij-om-spelprincipes/

https://vitesse.org/nieuws/vitesse-trainer-thomas-letsch-is-meester-in-het-geven-van-vertrouwen/

https://vitesse.org/nieuws/het-tactische-plan-van-letsch-ontleedt/

https://vitesse.org/nieuws/bazoerik-zie-mezelf-meer-als-een-teruggetrokken-middenvelder/

https://vitesse.org/nieuws/hoe-thomas-letsch-nu-al-de-eredivisie-heeft-veranderd/

https://vitesse.org/nieuws/27laat-je-man-los273a-deze-stijl-brengt-letsch-naar-nederland/

https://vitesse.org/nieuws/wie-is-thomas-letsch-de-onbekende-architect-van-het-succes-van-vitesse/

https://www.vitesse.nl/nieuws/2022/thomas-letsch-het-afscheidsinterview

https://www.kicker.de/balance-mit-stoeger-stammplatz-garantie-fuer-den-spielmacher-995297/artikel

https://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-bundesliga-fussball-bundesliga-vfl-bochum-1.5662373

https://www.spl.com.sa/en/news/5-questions-with-get-to-know-new-al-shabab-manager-thomas-letsch

https://www.4-4-2.com/super-league/fc-basel/andreas-herrmann-fc-basel-trainersuche/

Kurzüberblick: Die taktischen Grundlagen zu Celestinis FCB und Shaqiris Rolle stammen insbesondere aus der ausführlichen Analyse von Total Football Analysis (übrigens sehr lesenswert!!).
Letschs Spielprinzipien, Führungsstil sowie sein Umgang mit Tannane und Bazoer sind vor allem durch mehrere zeitgenössische Vitesse-Interviews und Analysen dokumentiert (muss man durch den Übersetzer lassen…); Stögers Rolle in Bochum durch den kicker und Letschs biografischer Weg über Mathematik, Lehramt und Lissabon unter anderem durch die Süddeutsche Zeitung.
Die aktuelle FCB-Trainersuche stützt sich auf die offizielle FCB-Mitteilung sowie die Berichterstattung von Blick und 4-4-2; Letschs aktuelle Tätigkeit und Spielidee in Saudi-Arabien auf Al-Shabab bzw. die Saudi Pro League und die besondere Situation seiner geplanten Vertragsauflösung sind online ebenfalls dokumentiert.

Übertreib doch nicht so mit dieser KI.

Deine persönlichen Gedanken interessieren mich und nicht was du aus der KI ziehst

Alitive
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 1016
Registriert: 07.02.2021, 10:59

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von Alitive »

Dies scheint mir eine sehr gründliche und interessante Expertise zu sein; vielen Dank. Ich habe sie allerdings nur schnell überlesen.
Gibt es gute Erklärungen, weshalb er bei Al-Shabab so erfolglos war?

Ferderinho_1893
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 1009
Registriert: 01.06.2011, 11:18

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von Ferderinho_1893 »

Basler_Monarch hat geschrieben: 20.09.2026, 10:40 Ein paar Gedanken zur Trainerfrage und weshalb ich bei Letsch immer wieder hängen bleibe

Ich habe mir in den letzten Tagen etwas ausführlicher Gedanken gemacht,

Ich bitte dich, versuchst du uns hier zu verkaufen, dass dies deine Gedanken sind 😂

Benutzeravatar
Basler_Monarch
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 4614
Registriert: 09.12.2004, 17:25

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von Basler_Monarch »

Ferderinho_1893 hat geschrieben: 20.09.2026, 11:30
…

Deine persönlichen Gedanken interessieren mich und nicht was du aus der KI ziehst

Federinho, seit Jahren „kennen“ wir uns (du seit 2011 hier aktiv, meine Wenigkeit seit 2004; zuvor im alten Testament) und schreiben hier, deswegen antworte ich dir. Ja, inhaltlich ist es technisch geglättet, aber die verschiedenen Artikel, YouTube-Videos (habe ich auch in früheren Beiträgen zu Letsch eingefügt), gehen nur mit dem menschlichen Können.

Da ich nicht 3-4 Stunden für die Zusammenfassung aufbringen möchte, nehme ich mir die Freiheit, technische Hilfsmittel einzusetzen. Du darfst aber gerne meine 2 Beiträge skippen ;-) inhaltlich sind es aber meine Gedanken - ohne ihn persönlich kennengelernt zu haben. Somit nur bedingt auf Soft-Faktoren überprüfbar.

Liebe Gruess und e guete Match hüt
Zuletzt geändert von Basler_Monarch am 20.09.2026, 11:55, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
Basler_Monarch
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 4614
Registriert: 09.12.2004, 17:25

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von Basler_Monarch »

Ferderinho_1893 hat geschrieben: 20.09.2026, 11:35
Basler_Monarch hat geschrieben: 20.09.2026, 10:40 Ein paar Gedanken zur Trainerfrage und weshalb ich bei Letsch immer wieder hängen bleibe

Ich habe mir in den letzten Tagen etwas ausführlicher Gedanken gemacht,

Ich bitte dich, versuchst du uns hier zu verkaufen, dass dies deine Gedanken sind 😂

Wie weiter oben beschrieben, ich denke, es könnte ein perfect-match sein.

Aber schauen wir, wie sich die ganze Situation entwickeln wird.

Ferderinho_1893
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 1009
Registriert: 01.06.2011, 11:18

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von Ferderinho_1893 »

Basler_Monarch hat geschrieben: 20.09.2026, 11:50
Ferderinho_1893 hat geschrieben: 20.09.2026, 11:30
…

Deine persönlichen Gedanken interessieren mich und nicht was du aus der KI ziehst

Federinho, seit Jahrzehnte „kennen“ wir uns und schreiben hier, deswegen antworte ich dir. Ja, inhaltlich ist es technisch geglättet, aber die verschiedenen Artikel, YouTube-Videos (habe ich auch in früheren Beiträgen zu Letsch eingefügt), gehen nur mit dem menschlichen Können.

Da ich nicht 3-4 Stunden für die Zusammenfassung aufbringen möchte, nehme ich mir die Freiheit, technische Hilfsmittel einzusetzen. Du darfst aber gerne meine 2 Beiträge skippen ;-) inhaltlich sind es aber meine Gedanken - ohne ihn persönlich kennengelernt zu haben. Somit nur bedingt auf Soft-Faktoren überprüfbar.

Liebe Gruess und e guete Match hüt

Ok, dann möchte ich mich auch fair und transparent dir gegenüber entschuldigen.

Das selbe mache ich auch ab und an, die Quellen sahen für mich aber starkt nach Open AI Pro aus, da habe ich im geschäftlichen Umfeld schon öfters genau solches gesehen.

Glätten ist für mich absolut in Ordnung, komplettes AI Gedankentum in einem von Emotionen gesteurtem sportlichen Forum fände ich aber schade..

Ich schätze dich grundsätzlich seit ich deine Beiträge lese..

Somit alles gut lieber Monarch :)

Da war ich zu forsch

Benutzeravatar
Basler_Monarch
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 4614
Registriert: 09.12.2004, 17:25

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von Basler_Monarch »

Ferderinho_1893 hat geschrieben: 20.09.2026, 11:54
Basler_Monarch hat geschrieben: 20.09.2026, 11:50
Ferderinho_1893 hat geschrieben: 20.09.2026, 11:30
…

Deine persönlichen Gedanken interessieren mich und nicht was du aus der KI ziehst

Federinho, seit Jahrzehnte „kennen“ wir uns und schreiben hier, deswegen antworte ich dir. Ja, inhaltlich ist es technisch geglättet, aber die verschiedenen Artikel, YouTube-Videos (habe ich auch in früheren Beiträgen zu Letsch eingefügt), gehen nur mit dem menschlichen Können.

Da ich nicht 3-4 Stunden für die Zusammenfassung aufbringen möchte, nehme ich mir die Freiheit, technische Hilfsmittel einzusetzen. Du darfst aber gerne meine 2 Beiträge skippen ;-) inhaltlich sind es aber meine Gedanken - ohne ihn persönlich kennengelernt zu haben. Somit nur bedingt auf Soft-Faktoren überprüfbar.

Liebe Gruess und e guete Match hüt

Ok, dann möchte ich mich auch fair und transparent dir gegenüber entschuldigen.

Das selbe mache ich auch ab und an, die Quellen sahen für mich aber starkt nach Open AI Pro aus, da habe ich im geschäftlichen Umfeld schon öfters genau solches gesehen.

Glätten ist für mich absolut in Ordnung, komplettes AI Gedankentum in einem von Emotionen gesteurtem sportlichen Forum fände ich aber schade..

Ich schätze dich grundsätzlich seit ich deine Beiträge lese..

Somit alles gut lieber Monarch :)

Da war ich zu forsch

Passt.

Übrigens, empfehlenswert sind einige der Links, welche ich bei mir abgelegt habe und hier teilte. Noch besser sind die YouTube-Beiträge mit Letsch. Diese können technisch natürlich nicht analysiert werden. Ich habe mir mehrere angehört und schätze seine eloquente rethorische Kommunikation.

Soll ich dir diese Links schicken? Oder magst selber nachschauen?

Ferderinho_1893
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 1009
Registriert: 01.06.2011, 11:18

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von Ferderinho_1893 »

Basler_Monarch hat geschrieben: 20.09.2026, 11:58
Ferderinho_1893 hat geschrieben: 20.09.2026, 11:54
Basler_Monarch hat geschrieben: 20.09.2026, 11:50

Federinho, seit Jahrzehnte „kennen“ wir uns und schreiben hier, deswegen antworte ich dir. Ja, inhaltlich ist es technisch geglättet, aber die verschiedenen Artikel, YouTube-Videos (habe ich auch in früheren Beiträgen zu Letsch eingefügt), gehen nur mit dem menschlichen Können.

Da ich nicht 3-4 Stunden für die Zusammenfassung aufbringen möchte, nehme ich mir die Freiheit, technische Hilfsmittel einzusetzen. Du darfst aber gerne meine 2 Beiträge skippen ;-) inhaltlich sind es aber meine Gedanken - ohne ihn persönlich kennengelernt zu haben. Somit nur bedingt auf Soft-Faktoren überprüfbar.

Liebe Gruess und e guete Match hüt

Ok, dann möchte ich mich auch fair und transparent dir gegenüber entschuldigen.

Das selbe mache ich auch ab und an, die Quellen sahen für mich aber starkt nach Open AI Pro aus, da habe ich im geschäftlichen Umfeld schon öfters genau solches gesehen.

Glätten ist für mich absolut in Ordnung, komplettes AI Gedankentum in einem von Emotionen gesteurtem sportlichen Forum fände ich aber schade..

Ich schätze dich grundsätzlich seit ich deine Beiträge lese..

Somit alles gut lieber Monarch :)

Da war ich zu forsch

Passt.

Übrigens, empfehlenswert sind einige der Links, welche ich bei mir abgelegt habe und hier teilte. Noch besser sind die YouTube-Beiträge mit Letsch. Diese können technisch natürlich nicht analysiert werden. Ich habe mir mehrere angehört und schätze seine eloquente rethorische Kommunikation.

Soll ich dir diese Links schicken? Oder magst selber nachschauen?

Wenn du die Zeit findest gerne per PN mein lieber :)

Benutzeravatar
Basler_Monarch
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 4614
Registriert: 09.12.2004, 17:25

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von Basler_Monarch »

Ferderinho_1893 hat geschrieben: 20.09.2026, 11:59 Wenn du die Zeit findest gerne per PN mein lieber :)

@Federinho, ich denke evtl. möchte sich das auch jemand anderes anschauen, somit mal hier die Links:

1. Vitesse zu seinen Spielprinzipien, auf Englisch
Letsch on Vitesse success: «We stick to our principles» – Football-Oranje
Für mich ein interessantestes Videos weil Letsch erklärt, warum für ihn klare Spielprinzipien wichtiger sind als der jeweilige Gegner

2. Noch ein längeres Abschiedsinterview …
Thomas Letsch – Het afscheidsinterview | Vitesse
Interessant bez. Selbstreflexion und Rückblick auf seine zwei erfolgreichen Jahre..
Aber auch kleiner Kritikpunkt: er wurde in Bochum nicht grad mit Lorbeeren entlassen, somit müsste man auch kritisch analysieren, was bei Letsch manchmal nicht funktioniert hat und warum. @Federinho: magst du diese Analyse machen?

3. Bochum: Vorstellung als Cheftrainer
«Ich will jetzt auf den Platz» – Vorstellung von Thomas Letsch | VfL Bochum
Zu seiner Kommunikation, Umgang mit einer Krisenmannschaft, Spielidee und seine Haltung dazu, Spieler möglichst auf ihren besten Positionen einzusetzen… undsoweiter-undsofort

4. Bochum: ein persönliches Interview
Thomas Letsch im Interview | VfL Bochum
Zu Portugal, Vitesse, erste Zeit in Bochum + sein Weg im Profifussball

5. Salzburg = Vorstellung im 2025
Pressekonferenz zur Vorstellung von Thomas Letsch | FC Red Bull Salzburg
Mehr zu Letsch’s Spielidee usw.

6. Letsch auf dem Trainingsplatz in Salzburg
OUR HEAD COACH got MIC'D UP – Thomas Letsch im Training
Da kann man einiges sehen und heraushören -
wie er tatsächlich büezt

7. SPORT1 / längerer Auftritt als Studiogast
EM-Doppelpass vom 7. Juli 2024 mit Thomas Letsch
Letdch im Studiogespräch… nicht gabz aussagekräftig, eher vom Auftritt.

8. weiteres Video…
Kinder-Pressekonferenz mit Thomas Letsch & Karim Onisiwo

Eher lustige MK = evtl. auch eine Idee für den FCB?! @Mediateam… dies als Input.

Benutzeravatar
Basler_Monarch
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 4614
Registriert: 09.12.2004, 17:25

Re: Der "Welcher Trainer darf's denn sein?" Thread

Beitrag von Basler_Monarch »

Basler_Monarch hat geschrieben: 13.09.2026, 14:28
MadMoodMan hat geschrieben: 11.09.2026, 21:04
Dann bin ich wieder bei Thomas Letsch, den ich schonmal vorgeschlagen habe.

https://www.transfermarkt.de/thomas-let ... rainer/335

Aktuell bei Al-Shabab in Saudi Arabien unter Vertrag, die scheinen aber bereits die Geduld zu verlieren und wären ev nicht abgeneigt ihn gehen zu lassen.

Red Bull Schule und hatte in Salzburg mit Hermann zusammen gearbeitet.

Ordentliche Erfolge mit Vitesse Arnheim und VfL Bochum.

Typ Menschenfänger und Pragmatiker, kein stures System oder blindes Pressen. Guter Kommunikator, spricht mit den Spielern und diktiert nicht einfach.

Wäre sicher plausibel, und meiner Meinung nach eine spannende und vielverpsrechende Lösung. Dürfte nicht ganz günstig sein.

Ist sicher sehr gut von dir charakterisiert worden.

Man gönne sich mal dieses YouTube-Video:
https://youtu.be/aRnpS5IhdIQ?is=n2sj7E5esuOMwKUx

Und insbesondere meinen Beitrag vom 13. September mit dem verlinkten YouTube-Video ist auch sehenswert.

Antworten