Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

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Stobologyth
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Stobologyth »

Käppelijoch hat geschrieben: 29.01.2026, 06:03

Und die SBB macht munter mit. Früher kam man von Basel aus direkt nach Vendig, Genua, Nizza, Rom.

Eröffnet heute eine direkte Strecke nach Italien, dann praktisch nur ab Zürich. Mailand ist ab Basel noch das Höchste der Gefühle.
Direktverbindungen nach Winterthur, St. Gallen, Romanshorn? Nicht mehr existent.
Direktverbindung nach Genf? Gestrichen.
Die SBB ist auch ein Teil des Problems.
Was davon hätte denn das Herzstück gelöst? Welche Bahnprojekte ausser dem Herzstück waren denn projektiert?

Meine Perspektive als jemand, der in einem anderen Kanton als BS/BL wohnt ist:
In Sachen ÖV-Stadt- und Nahverkehr ist die Region Basel seit Jahrzehnten hervorragend, hier sind andere immer noch am aufholen. Ich sehe den Anbindungsverlust im Fernverkehr in den letzten Jahren. Aber die Auslastung der Fernverkehrslinien ab und zu Basel geben meiner Beobachtung nach nicht gerade viel Argumente für einen Angebotsausbau hier. Lausanne-Zürich ist einfach notorisch bummsvoll, auch mit Bahn2000 und FV Dosto. Bern-Luzern meiner Erfahrung nach auch sehr voll.*
Worunter Basel eher leidet, ist dass die Deutschen am Hochrhein und Oberrhein den Ausbau verbummeln. Und Basel sowie die Agglomeration leidet unter der notorisch verstopften A3. Meine Ansicht ist ja, dass es hauptsächlich die Pendler aus dem Aargau/Fricktal oder Laufental sind, die hier Auto statt Zug nehmen. Also müsste man diese Nebenlinien aufmotzen um den Transfer der Pendlerströme hier hinzukriegen. Aber wo sind Projekte diesbezüglich?

*= all dies nur persönliche Erfahrung, nicht mit verlässlichen Daten verifiziert. Lasse mich gern eines Besseren belehren, weil ich schon zu lange weggezogen bin.

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Basilou
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Basilou »

Faniella Diwani hat geschrieben: 28.01.2026, 16:45 Wer profitiert am meisten von Armee, Polizei, etc? 
Genau: Die Vermögenden. Diejenigen die ganz viel besitzen und damit ganz viel zu verlieren haben. 
Diese Aussage - so oft sie hier auch von der linken Fraktion wiederholt wird - habe ich noch nie wirklich verstanden. Ich möchte dass die Schweiz frei und unabhängig bleibt, und wenn jemand hier einmarschieren will, dann möchte ich dass unsere Armee das verhindert. Und zwar unabhängig davon ob ich eigene Ländereien mit Villen darauf habe, oder ob ich mit 4500 Fr. Monatslohn eine 1.5-Zimmerwohnung miete. Und wenn mir am Claraplatz einer die Faust in die Fresse schlägt und mein Portemonnaie klaut, dann möchte ich mich damit an die Polizei wenden können, egal ob in dem Portemonnaie Platin-Kreditkarten waren oder meine letzten 20 Stutz.

Was wären denn konkrete Beispiele dafür, dass Vermögende stärker von Armee und Polizei profitieren?

Wer bezahlt dafür? 
Genau: Die Anderen. Diejenigen die für ihre Arbeit Lohn erhalten und diesen Lohn auch wieder ausgeben müssen.
 Auch das habe ich nicht ganz verstanden. Es geht in diesem Fall um die MWSt, nicht um die Einkommenssteuer. "Zeug" kaufen, und damit MWSt bezahlen, müssen Arme und Reiche gleichermassen. Egal ob vom Lohn oder vom Vermögen.

Und ja, dass Ärmere stärker unter einer MWST-Erhöhung leiden, ist klar. Aber das war nicht die Aussage.
Und nein, ich bin auch überhaupt kein Freund von diesem "wir brauchen Geld, also lasst uns mal die MWSt ein bisschen raufsetzen". Aber ich finde eine MWSt-Erhöhung immer noch weniger ungerecht als z.B. eine Einkommenssteuererhöhung.
Zuletzt geändert von Basilou am 29.01.2026, 11:05, insgesamt 1-mal geändert.

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Basilou
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Basilou »

Somnium hat geschrieben: 29.01.2026, 10:20 Sorry, Schreibfehler.

So grausam bin selbst ich nicht.

Pascal Couchepin bisches? "Dr. Mörgele" war ja selbstverständlich auch nur ein Versprecher. :D

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Somnium
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Somnium »

Unterirdische Linie im Leimental nach Basel. Rechnet sich einfach nicht und Bauzeit wohl auch eher Horizont Cheopspyramide…Mit dem Tram von Therwil, da ist kein wesentlicher Zeitgewinn möglich, der die Kosten eines weiteren Ausbaus und Verschandlung des Margrethenhügels rechtfertigt
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Somnium
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Somnium »

@Basilou

Nehme das mit den Namen ernst. Weil ich es selber nicht lustig finde, wäre ich betroffen. „ö“ und „ä“ in der morgendlichen Eile einfach vertan.


Wer soll in der Schweiz einmarschieren? Sicher nicht Russland, die sind höchstens im Cyberspace gefährlich. Wir sind der Tresor der Welt. Hat selbst der Braunauer begriffen. Und wir schauen weg, wenn jemand Transit braucht. Rund um uns Nato. Nichts rechtfertigt die Milliarden in Ausbau der Armee und Flugis. Für knapp eine Woche Wehr.

Das Geld, wenn es die Bürgerlichen den brauchen, sollen sie da holen, wo es ist. Und wo es ist, wissen wir alle.
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Basilou »

Somnium hat geschrieben: 29.01.2026, 11:11 Wer soll in der Schweiz einmarschieren? Sicher nicht Russland, die sind höchstens im Cyberspace gefährlich. Wir sind der Tresor der Welt. Hat selbst der Braunauer begriffen. Und wir schauen weg, wenn jemand Transit braucht. Rund um uns Nato. Nichts rechtfertigt die Milliarden in Ausbau der Armee und Flugis. Für knapp eine Woche Wehr.
Im Moment sehe ich tatsächlich auch niemanden, der bei uns demnächst einmarschieren will. Aber wir erleben ja gerade, wie schnell sich alles ändern kann auf der Welt. Und wenn Trump allzu sehr den Max macht in Sachen Grönland, könnte das im schlechtesten Fall auch das Ende der NATO sein. Und: Auch Cyberabwehr ist eine Aufgabe der Armee.

ABER: Das ist alles gar nicht das Thema. Die Frage war, inwiefern die Reichen mehr von der Armee (und Polizei) profitieren als die Armen.
Antwort?

Das Geld, wenn es die Bürgerlichen den brauchen, sollen sie da holen, wo es ist. Und wo es ist, wissen wir alle.
Da bin ich bei Dir.

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Somnium
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Somnium »

@Basilou

Es sind sowohl in den USA, Russland, Deutschland nicht die linken Parteien, die Probleme machen. Auch nicht deren Gefolgschaft.

So wie das Kapital Arbeitssklaven braucht, brauchen die Überreichen das Militär und die Polizei, um ihre Talerchen zu schützen. Bezahlen sollen das dann die, die an der Front oder ausserhalb der Bunker ihr Leben lassen sollen, siehe Ukraine.

Die Welt hat andere Probleme zu lösen, solche, die die Generation Trump, Putin, Merz verursacht haben. Krieg ist nie die Lösung, im Gegenteil. Das Geld, das die Schweiz in die Armee steckt, könnte man so viel besser verwenden.

Dazu kommt: Was wurden sinnlos Milliarden verlocht mit der Armee in den letzten dreissig Jahren. Und was wurden wir schamlos angelogen, siehe aktuell F-35. Der Armee noch mehr Geld zu „schenken“, das kommt einfach nicht mehr in Frage. Und wenn die Armeefreunde Geld wollen, sollen sie es da abholen, wo es nicht weh tut, also den 99 Prozent nicht Überreichen, die im Krieg nichts anderes als ihr Leben zu verlieren haben.

Doch wollt Ihr Blut vergießen

Dann laßt das Eure fließen
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OutLander
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von OutLander »

Woher kommt eigentlich das lächerliche Nicht-Argument der Halbierungsinitiative-Befürworter, es sei unfair, dass diese Gebühr von natürlichen als auch juristischen Personen erhoben wird?

Wenn es darum geht, eine Firma an die Wand zu fahren, sind sie ja auch froh, dass sie dann nur mit dem Gesellschaftskapital haften, nicht aber mit dem privaten Portemonnaie. Verdammte Doppelmoral. Zwei Personen sind zwei Personen, Punkt.

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Luigi1893
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Luigi1893 »

OutLander hat geschrieben: 30.01.2026, 08:23 Woher kommt eigentlich das lächerliche Nicht-Argument der Halbierungsinitiative-Befürworter, es sei unfair, dass diese Gebühr von natürlichen als auch juristischen Personen erhoben wird?

Wenn es darum geht, eine Firma an die Wand zu fahren, sind sie ja auch froh, dass sie dann nur mit dem Gesellschaftskapital haften, nicht aber mit dem privaten Portemonnaie. Verdammte Doppelmoral. Zwei Personen sind zwei Personen, Punkt.

Ich kann dieses Geschwafel rund um die Befürworter der Halbierungsinitiative nicht mehr ertragen. Insbesondere gab es ja vor wenigen Jahren eine ähnliche Abstimmung. Mit dem Unterschied die Gebühren gleich zu erlassen.
Ich bin ausschliesslich mit dem Radio aufgewachsen und habe Jahre lang nur Radio gehört. Die Abgabe ist in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken und dadurch wurde das Programm leider dermassen abgespeckt.  :(

Wenn ich schon in diesem Thread bin:
RiF ExLibris  :(

Ich äussere mich besser nicht über die Migros...

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Basler Beobachter »

Die SVP wettert gegen des CH-Fernsehen, weil es ihr zu links ist. 
Die WoZ beklagte sich darüber, dass das CH-Fernsehen unter dem Einfluss der SVP steht. 

Das CH-Fernsehen hat den Auftrag, für alle etwas zu senden und dies in 3 Landessprachen in einem kleineren Land. Das ist eben nicht ganz billig. 

Meine Argumente dafür, die Halbierungsinitiative abzulehnen: 
- Für den Zusammenhalt der Schweiz (auch wenn dafür das TV nicht alleine ausreicht)
- Fernsehen ohne massenhafte Werbung
- Guter Informationskanal in Krisenzeiten (die es zwar hoffentlich nicht mehr gibt)
- Umfassende Berichte über Sportanlässe
- Niveau des CH-Fernsehens deutlich über dem von vielen Privatsendern
 

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OutLander
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von OutLander »

Basler Beobachter hat geschrieben: 30.01.2026, 10:35 Die SVP wettert gegen des CH-Fernsehen, weil es ihr zu links ist. 
Die WoZ beklagte sich darüber, dass das CH-Fernsehen unter dem Einfluss der SVP steht. 

Das CH-Fernsehen hat den Auftrag, für alle etwas zu senden und dies in 3 Landessprachen in einem kleineren Land. Das ist eben nicht ganz billig. 

Meine Argumente dafür, die Halbierungsinitiative abzulehnen: 
- Für den Zusammenhalt der Schweiz (auch wenn dafür das TV nicht alleine ausreicht)
- Fernsehen ohne massenhafte Werbung
- Guter Informationskanal in Krisenzeiten (die es zwar hoffentlich nicht mehr gibt)
- Umfassende Berichte über Sportanlässe
- Niveau des CH-Fernsehens deutlich über dem von vielen Privatsendern


Absolut richtige Punkte! Dazu kommt bei mir noch, dass ich keine amerikanischen Medien-Verhältnisse will in der Schweiz. Keine von irgendwelchen Milliardären gesteuerte Meinungsmache. Da private Medien aber immer zahlreicher und einflussreicher werden, genau deshalb braucht es eine starke SRG und starke öffentlich-rechtliche Medien.

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Somnium
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Somnium »

Ich erinnere daran, dass die SRG nach der gewonnenen ersten Abstimmung die Unterbrecherwerbung wieder aufgenommen (plus gefühlt in jeder Sendung irgendwelche SMS-Wettbewerbe) und das Spiel-Filmangebot ausgedünnt, die Kultursendungen vor allem im Radio marginalisiert und die Specials auf DRS3 gekillt hat.

Seit der ersten Abstimmung ist SRF trotz gesicherten Einnahmen aus der Haushaltssteuer das geworden, was man versprochen hat, nicht sein zu wollen.

Das hätte so einfach nicht passieren dürfen. Ja, man hat das Stimmvolk getäuscht. Das jetzt ist die Folge von.
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Luigi1893
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Luigi1893 »

Somnium hat geschrieben: 30.01.2026, 10:53 Ich erinnere daran, dass die SRG nach der gewonnenen ersten Abstimmung die Unterbrecherwerbung wieder aufgenommen (plus gefühlt in jeder Sendung irgendwelche SMS-Wettbewerbe) und das Spiel-Filmangebot ausgedünnt, die Kultursendungen vor allem im Radio marginalisiert und die Specials auf DRS3 gekillt hat.

Seit der ersten Abstimmung ist SRF trotz gesicherten Einnahmen aus der Haushaltssteuer das geworden, was man versprochen hat, nicht sein zu wollen.

Das hätte so einfach nicht passieren dürfen. Ja, man hat das Stimmvolk getäuscht. Das jetzt ist die Folge von.
Ja die SRG ist leider schon länger auf dem Holzweg. Die Zusammenlegung von Radio und Fernsehen hätte meines Erachtens nie passieren dürfen.
Und dann hat man rund um die UKW-Thematik auf allen Ebenen kläglich versagt.

Ich habe mich bereits einige Male mit meinem beruflichen Hintergrund bei der SRG beworben. Aber mein Beruf wird es KI-bedingt möglicherweise eh nicht mehr lange geben...
 

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Somnium
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Somnium »

Bundesrat dagegen…🤧


E-Roller sind zu schnell und rücksichtlos unterwegs – nun sollen die Regeln verschärft werden
https://www.bazonline.ch/e-roller-schwe ... 5919748741
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Waldfest »

Eigenverantwortung :o

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Somnium »

Der aktuelle Bundesrat ist in dieser Zusammensetzung ein Schaden für die Schweiz.

Schönes Beispiel für:

81 getötete Wölfe, aber 145 neue Welpen – Fachleute kritisieren Wirksamkeit der Jagd
https://www.bazonline.ch/woelfe-schweiz ... 1877303217 (BaZ-Abo!)

Da hat Ölbert auf dem Verordnungsweg eigenmächtig den Willen des Stimmvolks hintergangen und wissentlich alle Erfahrungen mit einem solchen Vorgehen ignoriert. Ja, man hat noch nicht mal ein „Wolfskonzept“. Und dann passiert, was passieren musste, wenn man einen Autolobbyisten im UVEK rumpfuschen lässt:

https://ibb.co/rfHr7pJ0
(Es handelt sich im Text um Andreas
Moser.)

Die Zahlen:

https://ibb.co/rfHr7pJ0
https://ibb.co/xSpvWxmw

(…)Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die Schweizer Wolfspopulation trotz zunehmenden Jagddrucks weiter wächst und die Raubtiere neue Territorien erschliessen. Gemäss Simon Aeschbacher, zuständig für das seit 2018 laufende Wolfsmonitoringprojekt im Schweizerischen Nationalpark (SNP), in Graubünden, ist das keine Überraschung. «Wölfe sind intelligent, anpassungsfähig und dynamisch*», sagt der Biologe.

Freie oder frei werdende Territorien würden daher sehr schnell wieder besetzt. Dabei spiele nicht nur die Reproduktion der Wölfe innerhalb der Schweiz eine Rolle. Auch aus dem Ausland, vor allem aus Italien und Frankreich, wanderten immer wieder Jungwölfe zu.(…)

*Das trifft leider zum Schaden der Schweiz nicht auf den Bundesrat zu. Der ist aktuell inkompetent, lobbygesteuert und wissenschaftsfeindlich. Und beratungsresistent.
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Pro Sportchef bim FCB »

Luigi1893 hat geschrieben: 30.01.2026, 11:10 Und dann hat man rund um die UKW-Thematik auf allen Ebenen kläglich versagt.
Wie genau hat man denn da versagt?

Meiner Meinung nach wurde die SRG da knallhart vom bürgerlichen Parlament verarscht. Erst gibt das Parlament den Auftrag zum UKW Ausstieg für ALLE. SRG übernimmt die Vorreiterrolle, Private müssten nachziehen da die Frist näher kommt. Private haben noch gar nichts unternommen, jammern herum und lobbyieren und das Parlament kappt die Frist wieder.

Aber ich bin gespannt wie du deine Meinung begründest.

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Somnium
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Somnium »

Wallis…

Eigentümer erhalten für verschüttetes Land insgesamt 19 Millionen (15 Mio von der Glückskette, der Rest vom Bund…)
https://www.bazonline.ch/blatten-bewohn ... 1716844645 (Abo-frei!)
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Somnium »

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von OutLander »

Der Immobilien-Hai, der in der SRF-Doku nicht so toll weggekommen ist, weil er seinen gierigen Hals nicht vollkriegt, unterstützt nun den rechtsradikalen Angriff auf die SRG, weil er sich unfair behandelt fühlt. Diese "bürgerlichen" Schneeflöckchen wieder ^^

Nach SRF-Dok: Bauunternehmer spendet für Halbierungsinitiative - 20 Minuten

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Somnium »

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von BaslerBasilisk »

Somnium hat geschrieben: 30.01.2026, 11:25 Bundesrat dagegen…🤧


E-Roller sind zu schnell und rücksichtlos unterwegs – nun sollen die Regeln verschärft werden
https://www.bazonline.ch/e-roller-schwe ... 5919748741
Kontrollschilder halte ich auch für ein wenig zu viel. der BR fordert eigentlich schon das richtige.
#Erfolg isch nit alles im Läbe
#bi Sunneshiin und Räge

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Pro Sportchef bim FCB »

OutLander hat geschrieben: 09.02.2026, 12:02 Der Immobilien-Hai, der in der SRF-Doku nicht so toll weggekommen ist, weil er seinen gierigen Hals nicht vollkriegt, unterstützt nun den rechtsradikalen Angriff auf die SRG, weil er sich unfair behandelt fühlt. Diese "bürgerlichen" Schneeflöckchen wieder ^^

Nach SRF-Dok: Bauunternehmer spendet für Halbierungsinitiative - 20 Minuten

Finde einmal mehr bemerkenswert, wie plump man Populismus betreibt.

Keine sachliche Kritik, nichtmal ein einziges sachliches Wort. Man schiesst nur gegen die Organisation und auf den "Messenger", ganz im Trump-Stil. Beispiele:
sei «so tendenziös» gewesen
Vielleicht ist der einzige Weg, wie beim SRF wieder ausgewogenere Beiträge erscheinen
spricht die Partei von «aktivistischem, linkem Campaigning auf Kosten der Gebührenzahlenden»
Diese Reportage ist skandalös einseitig

Leider aber der heute übliche Diskussionsstil, vor allem von Seiten der Konservativen, MAGA's, AfDler und SVPler. Zumindest ist das mein Eindruck und ich versuche immer möglichst viele verschiedene Medien und Quellen zu konsumieren. Wurde in den letzten 2-3 Jahren irgendwie noch viel schlimmer.

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Somnium »

Tut doch jetzt nicht so überrascht. Das alles jetzt war vorhersehbar. Und doch hat man unverfroren linksgrünversifft so weit sturmreif geschossen, die Rechten verharmlost, ihre Lügen unwidersprochen weiterverbreitet…nichts jetzt war nicht absehbar. Absolut nichts.

Man wusste, wie scheisse Merz ist, man wusste um die Unfähigkeit einer Reiche und die Bündnisse ihres Bettgenossen Guttenberg. Eines Söders Agenda. Weimer. Rainer. Man wusste, wie scheisse und asozial das alles werden würde. Und man hackte Habeck und Baerbock.

Selbiges in der Schweiz. Somm, Suter und Köppel schreiben weiterhin regelmässig die Mär der Rechten fort. Das wirkt. Das sickert ein. Somm, der Freund von Weidel und AfD-Fan. Suter, der Trump-Verharmloser. Köppel, der Putin-Apologet.

2026:
https://ibb.co/ks0kLDv5
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Somnium »

Wer hat, dem wird gegeben…:

Unerwarteter Geldsegen beschert VW-Vorstand höhere Boni
https://www.bazonline.ch/volkswagen-vor ... 5599000785 (Abo-frei!)
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Basler Beobachter »

Somnium hat geschrieben: 10.02.2026, 15:42 Tut doch jetzt nicht so überrascht. Das alles jetzt war vorhersehbar. Und doch hat man unverfroren linksgrünversifft so weit sturmreif geschossen, die Rechten verharmlost, ihre Lügen unwidersprochen weiterverbreitet…nichts jetzt war nicht absehbar. Absolut nichts.

Man wusste, wie scheisse Merz ist, man wusste um die Unfähigkeit einer Reiche und die Bündnisse ihres Bettgenossen Guttenberg. 
Ob Ampel oder Schwarzrot in D, ob Macron in F, ob Demokraten oder Trumpisten in den USA, eines haben sie alle gemeinsam: Massive Staatsschulden anhäufen. Zukünftige Generationen werden darunter zu leiden haben. 

 
Somnium hat geschrieben: 10.02.2026, 18:56 Wer hat, dem wird gegeben…:

Unerwarteter Geldsegen beschert VW-Vorstand höhere Boni
https://www.bazonline.ch/volkswagen-vor ... 5599000785 (Abo-frei!)
Wer es direkt beeinflussen kann, sorgt dafür, dass er selber einen möglichst grossen Geldsegen kassiert. 
Die einfachen Angestellten könnten einen unbefristeten Streik beginnen mit der Forderung, das plötzlich aufgetauchte Geld gleichmässig zu verteilen, eventuell im Verhältnis zur Anzahl Dienstjahre. Zumindest derjenige Teil, der nicht wieder investiert wird.

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Faniella Diwani »

Basler Beobachter hat geschrieben: 10.02.2026, 20:17
Somnium hat geschrieben: 10.02.2026, 15:42 Tut doch jetzt nicht so überrascht. Das alles jetzt war vorhersehbar. Und doch hat man unverfroren linksgrünversifft so weit sturmreif geschossen, die Rechten verharmlost, ihre Lügen unwidersprochen weiterverbreitet…nichts jetzt war nicht absehbar. Absolut nichts.

Man wusste, wie scheisse Merz ist, man wusste um die Unfähigkeit einer Reiche und die Bündnisse ihres Bettgenossen Guttenberg. 
Ob Ampel oder Schwarzrot in D, ob Macron in F, ob Demokraten oder Trumpisten in den USA, eines haben sie alle gemeinsam: Massive Staatsschulden anhäufen. Zukünftige Generationen werden darunter zu leiden haben. 
Tja... wär hätts erfunde? 
Es gibt 2 Wege Staatsschulden abzubauen. Der eine ist eine Sackgasse. Der andere ist mehr Einnahmen. 
Überall in der Wirtschaft sagt man, man müsse Geld ausgeben (investieren) um Geld zu verdienen. Und was macht der Staat? Er spart Infrastruktur, Bildung, soziale Absicherungen, etc. zu Tode. Dabei ist genau das die Basis welche die Wirtschaft braucht. 
 

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Somnium »

Tja…:

Rechtskräftig: Peter Spuhlers Chalet-AG diente der Steuerumgehung
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Pro Sportchef bim FCB »

Bin ich eigentlich der Einzige, der staatliche Opferhilfe (gerade für Dinge und Themen die man versichern kann) nicht versteht?
Ist jetzt eigentlich egal ob es um die Häuser in Blatten oder eine Brandkatastrophe geht, sondern eher ganz allgemein.

Ich meine, die Gebäudeversicherung und Hausrat ist freiwillig. Das heisst der eine Nachbar befasst sich ganz bewusst mit dem Thema, wägt das Risiko ab und bezahlt jährlich viel Geld für eine Versicherung.
Der andere Nachbar entscheidet bewusst er braucht keine Versicherung, er möchte das Risiko tragen und im Falle eines Schadens diesen selbst stemmen.
Oder natürlich man ist derart sorglos und befasst sich gar nicht damit, aber das ist eine andere Kategorie?

Warum soll es in diesem Fall staatliche Hilfe geben für ein privates Risiko, dass man privat eingeht und trägt? Warum wird die Person belohnt, die das Risiko eingeht und die Person "bestraft", die jährlich viel Geld dafür bezahlt.

Genauso mit Krankenzusatzversicherungen (Stichwort Rettung und Transport, eine Ambulanzfahrt).
Oder auch Reiseversicherungen, wenn man ins Ausland geht. Ich z.B. befasse mich vor einer langen / weit entfernten Reise sehr stark mit dem Thema, schaue mir die Risiken und finanziellen Lücken an und bezahle eine passende, teure Versicherung. Im Vergleich zum Reisepreis aber trotzdem eine kleine Belastung, von daher gilt die finanzielle Tragbarkeit überhaupt nicht als Ausrede.

Bin gespannt was Andere darüber denken.

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von OutLander »

Pro Sportchef bim FCB hat geschrieben: 11.02.2026, 12:20 Bin ich eigentlich der Einzige, der staatliche Opferhilfe (gerade für Dinge und Themen die man versichern kann) nicht versteht?
Ist jetzt eigentlich egal ob es um die Häuser in Blatten oder eine Brandkatastrophe geht, sondern eher ganz allgemein.

Ich meine, die Gebäudeversicherung und Hausrat ist freiwillig. Das heisst der eine Nachbar befasst sich ganz bewusst mit dem Thema, wägt das Risiko ab und bezahlt jährlich viel Geld für eine Versicherung.
Der andere Nachbar entscheidet bewusst er braucht keine Versicherung, er möchte das Risiko tragen und im Falle eines Schadens diesen selbst stemmen.
Oder natürlich man ist derart sorglos und befasst sich gar nicht damit, aber das ist eine andere Kategorie?

Warum soll es in diesem Fall staatliche Hilfe geben für ein privates Risiko, dass man privat eingeht und trägt? Warum wird die Person belohnt, die das Risiko eingeht und die Person "bestraft", die jährlich viel Geld dafür bezahlt.

Genauso mit Krankenzusatzversicherungen (Stichwort Rettung und Transport, eine Ambulanzfahrt).
Oder auch Reiseversicherungen, wenn man ins Ausland geht. Ich z.B. befasse mich vor einer langen / weit entfernten Reise sehr stark mit dem Thema, schaue mir die Risiken und finanziellen Lücken an und bezahle eine passende, teure Versicherung. Im Vergleich zum Reisepreis aber trotzdem eine kleine Belastung, von daher gilt die finanzielle Tragbarkeit überhaupt nicht als Ausrede.

Bin gespannt was Andere darüber denken.

Ich sehe das ähnlich, wie du. Und genau aus diesem Grund ist die Gebäudeversicherung in einigen Kantonen auch obligatorisch. So, wie es sein müsste. Alles andere ist m.E. grobfahrlässig. Und weshalb man für Grobfahrlässigkeit entschädigt werden sollte, erschliesst sich mir auch nicht.

Wer sein Haus nicht oder nur ungenügend versichert, ist selber Schuld. Und sind wir ehrlich: Kaum eine Versicherung ist in der CH so günstig, wie die Gebäudeversicherung. Sogar mit Zusatzversicherungen wie Wasser etc. (was zumindest im Kanton ZH nicht von der obligatorischen Gebäudeversicherung gedeckt ist).
 

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