Was davon hätte denn das Herzstück gelöst? Welche Bahnprojekte ausser dem Herzstück waren denn projektiert?Käppelijoch hat geschrieben: 29.01.2026, 06:03
Und die SBB macht munter mit. Früher kam man von Basel aus direkt nach Vendig, Genua, Nizza, Rom.
Eröffnet heute eine direkte Strecke nach Italien, dann praktisch nur ab Zürich. Mailand ist ab Basel noch das Höchste der Gefühle.
Direktverbindungen nach Winterthur, St. Gallen, Romanshorn? Nicht mehr existent.
Direktverbindung nach Genf? Gestrichen.
Die SBB ist auch ein Teil des Problems.
Meine Perspektive als jemand, der in einem anderen Kanton als BS/BL wohnt ist:
In Sachen ÖV-Stadt- und Nahverkehr ist die Region Basel seit Jahrzehnten hervorragend, hier sind andere immer noch am aufholen. Ich sehe den Anbindungsverlust im Fernverkehr in den letzten Jahren. Aber die Auslastung der Fernverkehrslinien ab und zu Basel geben meiner Beobachtung nach nicht gerade viel Argumente für einen Angebotsausbau hier. Lausanne-Zürich ist einfach notorisch bummsvoll, auch mit Bahn2000 und FV Dosto. Bern-Luzern meiner Erfahrung nach auch sehr voll.*
Worunter Basel eher leidet, ist dass die Deutschen am Hochrhein und Oberrhein den Ausbau verbummeln. Und Basel sowie die Agglomeration leidet unter der notorisch verstopften A3. Meine Ansicht ist ja, dass es hauptsächlich die Pendler aus dem Aargau/Fricktal oder Laufental sind, die hier Auto statt Zug nehmen. Also müsste man diese Nebenlinien aufmotzen um den Transfer der Pendlerströme hier hinzukriegen. Aber wo sind Projekte diesbezüglich?
*= all dies nur persönliche Erfahrung, nicht mit verlässlichen Daten verifiziert. Lasse mich gern eines Besseren belehren, weil ich schon zu lange weggezogen bin.