Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

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Brit
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von Brit »

Privitelli raus! Bin echt gefrustet, denn ich bin überzeugt in der Mannschaft liegt viel Potential und dann hat man diesen Greenhorn an der Seitenlinie, der irgendwie ein Händchen für völlig unpassende Auswechselungen hat. Tut mir für ihn persönlich auch ein wenig leid, aber möchte einfach einen gestandenen Trainer.

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Tsunami
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von Tsunami »

Brit hat geschrieben: 16.09.2026, 22:34 Privitelli raus! Bin echt gefrustet, denn ich bin überzeugt in der Mannschaft liegt viel Potential und dann hat man diesen Greenhorn an der Seitenlinie, der irgendwie ein Händchen für völlig unpassende Auswechselungen hat. Tut mir für ihn persönlich auch ein wenig leid, aber möchte einfach einen gestandenen Trainer.
Oh, ich kann deinen Frust nur zu gut verstehen. Auch wenn ihr doch einige Kadermutationen hattet, welche die Mannschaft nicht wirklich verstärkte. Aber ich sehe auch viel Unsicherheit bei euren Spielern und grosse taktische Fehler, vor allem in der Defensive. Und das nicht erst seit heute.
 

RotBlauGääl
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von RotBlauGääl »

Waldfest hat geschrieben: 16.09.2026, 20:20 Kunz Alain in Tooform
Aber über den vierten Offiziellen kann man reden. Luca Piccolo führt sich auf wie ein Feldherr, scheucht Pihlström mit einer fast schon verächtlichen Geste in die Katakomben und pflanzt sich dann in Croci-Tortis Coaching-Zone. Was für ein Selbstdarsteller ...
Sin leider zviil vo unserne Refs so "unnahbar" und künschtlig authoritär.
Au, dass dr Cibelli dr Luganesi wonr vom Platzstellt nid aaluegt sondern sich wägdrüllt isch miner Meinig noch e super komischs Verhalte.

Bitz e Armuetszügniss, dass dr Cibelli ein vo dene Profi-Refs isch..

badcop
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von badcop »

footbâle hat geschrieben: 16.09.2026, 20:24
Zuschauer hat geschrieben: 16.09.2026, 20:10
footbâle hat geschrieben: 16.09.2026, 20:04

Ich füttere mal das Phrasenschwein: Hoch gewinnen werdet ihr wohl nicht mehr. Und zu Cipolla muss man auch nicht mehr viel sagen. Konstant, aber konstant schwach.
immerhin hat er im gegensatz zum lugano trainer das klare foul an betim gesehen.
 

Hat ihm vielleicht jemand geflüstert. Bin ja kein Sympathisant des FCSG, aber heute nicht neutral, weil ich Lugano hasse. Noch lieber YB Meister als Lugano.

… eine neues Stadiööönli für 8000 Nasen und nicht mal als souveräner Leader bekommen sie das annähernd voll. Leider peinlich

Waldfest
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von Waldfest »

Lugano interessiert halt niemanden ausserhalb Luganos.

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Konter
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von Konter »

RotBlauGääl hat geschrieben: 16.09.2026, 23:21
Waldfest hat geschrieben: 16.09.2026, 20:20 Kunz Alain in Tooform
Aber über den vierten Offiziellen kann man reden. Luca Piccolo führt sich auf wie ein Feldherr, scheucht Pihlström mit einer fast schon verächtlichen Geste in die Katakomben und pflanzt sich dann in Croci-Tortis Coaching-Zone. Was für ein Selbstdarsteller ...
Sin leider zviil vo unserne Refs so "unnahbar" und künschtlig authoritär.
Au, dass dr Cibelli dr Luganesi wonr vom Platzstellt nid aaluegt sondern sich wägdrüllt isch miner Meinig noch e super komischs Verhalte.

Bitz e Armuetszügniss, dass dr Cibelli ein vo dene Profi-Refs isch..
Sorry, aber diese Schiris, die wohl ordentlich verdienen, aber mit Sicherheit nicht so gut, wie die Spieler und Trainer, mit denen sie sich rumschlagen müssen, werden hier fertig gemacht, aber was ist mit dem Verhalten der Spieler und Trainer? 

Ich gehe mit dir einig, dass Cibelli schon Augenkontakt machen soll, wenn er die rote Karte gibt, aber das ist jetzt wahrlich kein Weltuntergang. 

Aber was hier Piccolo falsch gemacht haben soll, muss man mir schon nochmal erklären. Zunächst muss er einen völlig ausrastenden Lugano-Trainer von der St.Gallen Bank fernhalten, wo dieser einfach nichts zu suchen hat und dann bleibt der Lugano-Spieler einfach stehen und Piccolo weist ihn mit einer völlig normalen Geste, dass er gefälligst seinen Arsch bewegen soll. 

Was bitte ist hier verächtlich oder selbstdarstellerisch?

Derjenige , der sich immer wieder wie ein Selbsdarsteller aufführt, ist Croci-Torti.  Wäre unser ehemaliger Trainer so auf den St.Galler Staff losgegangen, wäre die Blick-Sportabteilung wieder für ein paar Tage beschäftigt. 
 

Brit
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von Brit »

Tsunami hat geschrieben: 16.09.2026, 22:44
Brit hat geschrieben: 16.09.2026, 22:34 Privitelli raus! Bin echt gefrustet, denn ich bin überzeugt in der Mannschaft liegt viel Potential und dann hat man diesen Greenhorn an der Seitenlinie, der irgendwie ein Händchen für völlig unpassende Auswechselungen hat. Tut mir für ihn persönlich auch ein wenig leid, aber möchte einfach einen gestandenen Trainer.
Oh, ich kann deinen Frust nur zu gut verstehen. Auch wenn ihr doch einige Kadermutationen hattet, welche die Mannschaft nicht wirklich verstärkte. Aber ich sehe auch viel Unsicherheit bei euren Spielern und grosse taktische Fehler, vor allem in der Defensive. Und das nicht erst seit heute.

Danke für dein Verständnis! So als Beispiel zur Kaderstärke und den Auswechslungen: Noah Christofferson hat in der zweiten schwedischen Liga 18 Tore in 30 Spielen erzielt und in der laufenden Allsvenskan-Saison 8 Tore in 18 Einsätzen gemacht. Klingt also durchaus stabil. Dann wird er gestern, als er in seiner besten Phase des Spiels war, in der 64. Minute ausgewechselt. Ebenso Strannegard, der aus meiner Sicht auch gerade dabei war richtig ins Spiel zu kommen. Von da an lief dann offensiv nichts mehr. Sehr frustrierend. Ich "hoffe" das Vaduz das Spiel der letzten Chance für Privitelli ist und kann mir aktuell nicht vorstellen wie wir (Thun) die Vaduzer schlagen sollen, denn die sind recht stabil gestartet.
Mein Wunschkandidat wäre Ludo Magnin, aber Hauptsache ein gestandener Trainer. Ich befürchte aktuell aber, dass Gerber zu lange an Privitelli festhält, trotz aus meiner Sicht offenkundiger Überforderung. Hoffe dass mich Gerber eines besseren belehrt.

PS: Was mir den Nuggi fast am meisten rausgehauen hat, war als Privitelli nach dem Spiel gegen St. Gallen (glaube ich) im SRF-Interview gesagt hat, dass man sich auf die Natipause "freut". Das wohlgemerkt 4 Spiele vor der Nati-Pause. Was ist das bitteschön für eine Einstellung? Ich weiss, dass Lustrinelli hier nicht bei allen beliebt ist, aber der sprach immer im positiven Sinne von einer "Challenge" (oder ähnlich) und dann kommt einer mit einer solchen Luschen-Einstellung daher. Sorry für's ragen aber das hat mich richtig aufgeregt und auch schockiert. Klar im Kontext der Doppelbelastung wurde diese Aussage gemacht, aber finde es trotzdem ein absolutes no-go.
 

El Pibe - Valderrama
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von El Pibe - Valderrama »

Waldfest hat geschrieben: 17.09.2026, 09:00 Lugano interessiert halt niemanden ausserhalb Luganos.

Und nicht mal da intressiert das irgendwer, weil den FC Lugano gibt es seit 2002 gar nicht mehr. Man hat den damaligen Vorort Verein Malcantone Agno, der in der NLB spielte, einfach in AC Lugano unbenannt. Bei Malcantone spielte übrigens unser früherer Ersatztorhüter Valiati.

Summa summarum nur ein übler Retortenklub ohne Tradition und in der Form erst 24 Jahre alt

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footbâle
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von footbâle »

Konter hat geschrieben: 17.09.2026, 09:11
RotBlauGääl hat geschrieben: 16.09.2026, 23:21
Waldfest hat geschrieben: 16.09.2026, 20:20 Kunz Alain in Tooform
Sin leider zviil vo unserne Refs so "unnahbar" und künschtlig authoritär.
Au, dass dr Cibelli dr Luganesi wonr vom Platzstellt nid aaluegt sondern sich wägdrüllt isch miner Meinig noch e super komischs Verhalte.

Bitz e Armuetszügniss, dass dr Cibelli ein vo dene Profi-Refs isch..
Sorry, aber diese Schiris, die wohl ordentlich verdienen, aber mit Sicherheit nicht so gut, wie die Spieler und Trainer, mit denen sie sich rumschlagen müssen, werden hier fertig gemacht, aber was ist mit dem Verhalten der Spieler und Trainer? 

Ich gehe mit dir einig, dass Cibelli schon Augenkontakt machen soll, wenn er die rote Karte gibt, aber das ist jetzt wahrlich kein Weltuntergang. 

Aber was hier Piccolo falsch gemacht haben soll, muss man mir schon nochmal erklären. 
Bei Piccolo (für einmal) einverstanden. "Feldherr" und sowas ist Kinderkram. Mir zumindest geht es nicht um Noten fürs Betragen wie in der Primarschule, sondern um das Kerngeschäft der Schiris auf dem Platz, während dem Spiel. Und durch diese Linse betrachtet hat Cibelli schon einen extrem schlechten Job gemacht. Bin weder Fan von Urs Meier noch vom Blick, aber dieses Video ist sehenswert.
Super League: Meier über strittige Situation vor Lugano-Tor - Blick

Wir haben in der NLA wirklich nur wenige Schiris, die konstant auf hohem Niveau Leistung bringen. Das Thema ist so alt wie die Sünde und die Kritik (meistens) berechtigt.

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Tsunami
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von Tsunami »

Brit hat geschrieben: 17.09.2026, 12:18
Tsunami hat geschrieben: 16.09.2026, 22:44
Brit hat geschrieben: 16.09.2026, 22:34 Privitelli raus! Bin echt gefrustet, denn ich bin überzeugt in der Mannschaft liegt viel Potential und dann hat man diesen Greenhorn an der Seitenlinie, der irgendwie ein Händchen für völlig unpassende Auswechselungen hat. Tut mir für ihn persönlich auch ein wenig leid, aber möchte einfach einen gestandenen Trainer.
Oh, ich kann deinen Frust nur zu gut verstehen. Auch wenn ihr doch einige Kadermutationen hattet, welche die Mannschaft nicht wirklich verstärkte. Aber ich sehe auch viel Unsicherheit bei euren Spielern und grosse taktische Fehler, vor allem in der Defensive. Und das nicht erst seit heute.
PS: Was mir den Nuggi fast am meisten rausgehauen hat, war als Privitelli nach dem Spiel gegen St. Gallen (glaube ich) im SRF-Interview gesagt hat, dass man sich auf die Natipause "freut". Das wohlgemerkt 4 Spiele vor der Nati-Pause. Was ist das bitteschön für eine Einstellung? Ich weiss, dass Lustrinelli hier nicht bei allen beliebt ist, aber der sprach immer im positiven Sinne von einer "Challenge" (oder ähnlich) und dann kommt einer mit einer solchen Luschen-Einstellung daher. Sorry für's ragen aber das hat mich richtig aufgeregt und auch schockiert. Klar im Kontext der Doppelbelastung wurde diese Aussage gemacht, aber finde es trotzdem ein absolutes no-go.

:eek:  Das könnte ja schon fast eine Lichtsteiner-Bemerkung sein! Nein, das geht natürlich nicht! Da hätte es bei uns auch der Hut gelupft!

Zu Lustrinelli: Er benahm sich eben beim letzten Spiel in Basel nicht wirklich Gentlemen-like, um es freundlich auszudrücken. Aber was er bei euch geleistet und erreicht hat, verdient natürlich allergrössten Respekt! Er war bei allen, Mitarbeiotern, Spieler und Fans des FC Thun äusserst beliebt. Da muss er definitiv sehr vieles richtig gemacht haben. 
 

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Konter
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von Konter »

footbâle hat geschrieben: 17.09.2026, 13:20 Bei Piccolo (für einmal) einverstanden. "Feldherr" und sowas ist Kinderkram. Mir zumindest geht es nicht um Noten fürs Betragen wie in der Primarschule, sondern um das Kerngeschäft der Schiris auf dem Platz, während dem Spiel. Und durch diese Linse betrachtet hat Cibelli schon einen extrem schlechten Job gemacht. Bin weder Fan von Urs Meier noch vom Blick, aber dieses Video ist sehenswert.
Super League: Meier über strittige Situation vor Lugano-Tor - Blick

Wir haben in der NLA wirklich nur wenige Schiris, die konstant auf hohem Niveau Leistung bringen. Das Thema ist so alt wie die Sünde und die Kritik (meistens) berechtigt.

Einverstanden. Es bleibt zu hoffen, dass nun mit mehr Profischiris, das ganze ein bisschen besser wird, wenn diese sich voll und ganz auf ihren Job konzentrieren können und damit auch mehr Zeit für Trainings haben. 

numeläse
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von numeläse »

El Pibe - Valderrama hat geschrieben: 17.09.2026, 12:53
Waldfest hat geschrieben: 17.09.2026, 09:00 Lugano interessiert halt niemanden ausserhalb Luganos.

Und nicht mal da intressiert das irgendwer, weil den FC Lugano gibt es seit 2002 gar nicht mehr. Man hat den damaligen Vorort Verein Malcantone Agno, der in der NLB spielte, einfach in AC Lugano unbenannt. Bei Malcantone spielte übrigens unser früherer Ersatztorhüter Valiati.

Summa summarum nur ein übler Retortenklub ohne Tradition und in der Form erst 24 Jahre alt

Es ist die grosse Lebenslüge des modernen Schweizer Fussballs: die Legende der ununterbrochenen Tradition. Wer die Geschichte des FC Lugano – und vieler anderer Clubs in unserem Land – ehrlich betrachtet, stösst unweigerlich auf ein Konstrukt aus juristischen Tricks, verpfuschten Finanzen und moralischer Bequemlichkeit.

Fakt ist: Den echten, 1908 gegründeten FC Lugano gibt es seit 2003 nicht mehr. Er ging an seiner eigenen Misswirtschaft pleite. Was wir heute im Cornaredo-Stadion sehen, ist rechtlich und historisch ein Kunstprodukt. Man hat sich nach dem Konkurs schlicht die Profi-Lizenz des Dorfvereins FC Malcantone Agno einverleibt, den Vorortklub quasi geschluckt und ausgelöscht, um den bitteren Gang durch die untersten Amateurligen zu umschiffen. Ein paar Jahre später stülpte man dem Ganzen einfach das alte Gewand aus Logo, Farben und den Meistertiteln von damals über. Fertig war die vermeintliche „Tradition“.

Das Schlimme daran: Lugano ist in der Schweiz kein Einzelfall. Ob Lausanne-Sport, Neuchâtel Xamax oder Servette – das Muster wiederholt sich. Vereine wirtschaften über ihre Verhältnisse, gehen pleite, fusionieren sich irgendwie durch Hintertüren zurück in den Profifussball und tun danach so, als wäre nichts gewesen. Für Fussball-Puristen ist das ein Schlag ins Gesicht. Es entwertet den sportlichen Wettbewerb und belohnt das Scheitern, während ehrliche Vereine in den unteren Ligen über Jahrzehnte hinweg gesunde Knochenarbeit leisten müssen.

Als wäre diese Identitätskrise nicht genug, erleben wir in Lugano gerade das nächste Kapitel der Entfremdung. Seit 2021 gehört der Verein dem US-Milliardär Joe Mansueto. Plötzlich fliesst das Geld, das Stadion wird neu gebaut, man spielt international. Doch zu welchem Preis? Der FC Lugano ist damit endgültig zum Spielzeug und zum strategischen Rädchen im globalen Netzwerk von Chicago Fire geworden.

Das Problem mit solchen amerikanischen Investoren ist: Der Fussball ist für sie ein Business oder ein persönliches Prestigeobjekt – aber niemals eine Herzensangelegenheit. Die Geschichte zeigt, dass dieses Engagement fast nie von Dauer ist. Sobald das Interesse nachlässt, die Rendite ausbleibt oder das politische Umfeld in Übersee sich ändert, ziehen diese Eigentümer weiter. Was zurückbleibt, sind ausgehöhlte Vereine, die ihre lokale Verankerung längst verloren haben und vor den Trümmern ihrer Existenz stehen.

Man kann die Augen vor der Realität verschliessen und die schöne Fassade im Tessin feiern. Doch wer genau hinschaut, sieht ein Konstrukt ohne echtes Fundament: erst eine Rettung durch eine unsaubere Fusion, jetzt die Abhängigkeit von einem fernen Investor. Es ist ein Spiel auf Zeit – und die Quittung wird kommen.



 

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jay
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von jay »

wenn dr fcb wäge misswirtschaft vo einzelne persone sött pleite goh und neu starte miesst, miesste mr us eurer sicht mit 0 stärn ahfoh und 1893 us unserem gedächnis striche?


denke nicht
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Sean Lionn
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von Sean Lionn »

numeläse hat geschrieben: 18.09.2026, 10:34
Fakt ist: Den echten, 1908 gegründeten FC Lugano gibt es seit 2003 nicht mehr. Er ging an seiner eigenen Misswirtschaft pleite. Was wir heute im Cornaredo-Stadion sehen, ist rechtlich und historisch ein Kunstprodukt. Man hat sich nach dem Konkurs schlicht die Profi-Lizenz des Dorfvereins FC Malcantone Agno einverleibt, den Vorortklub quasi geschluckt und ausgelöscht, um den bitteren Gang durch die untersten Amateurligen zu umschiffen. Ein paar Jahre später stülpte man dem Ganzen einfach das alte Gewand aus Logo, Farben und den Meistertiteln von damals über. Fertig war die vermeintliche „Tradition“.

Das Schlimme daran: Lugano ist in der Schweiz kein Einzelfall. Ob Lausanne-Sport, Neuchâtel Xamax oder Servette – das Muster wiederholt sich. Vereine wirtschaften über ihre Verhältnisse, gehen pleite, fusionieren sich irgendwie durch Hintertüren zurück in den Profifussball und tun danach so, als wäre nichts gewesen. Für Fussball-Puristen ist das ein Schlag ins Gesicht. Es entwertet den sportlichen Wettbewerb und belohnt das Scheitern, während ehrliche Vereine in den unteren Ligen über Jahrzehnte hinweg gesunde Knochenarbeit leisten müssen.

bei allem respekt für deine leidenschaftliche ausführung, aber das interessiert doch wirklich nur die allerwenigsten. fussball ist für viele in erster linie unterhaltung, eine flucht aus dem alltag, wo dinge halt ein bisschen anders laufen als im geregelten leben. über jahre hinweg baut man parasoziale beziehungen zu spielern, trainern, funktionären, ja sogar zu tv-experten und journis auf. am allermeisten aber natürlich zu seinem eigenen verein.

entsprechend ist es doch nichts als logisch, dass historische "marken" wie lugano, lausanne oder xamax, die schon jahrzehnte lang in der lokalen bevölkerung verankert waren, nach einem konkurs schnellstmöglich wieder etabliert wurden. dass dafür kleinere klubs wie agno oder serrieres über die klippe springen mussten, ist für die direktbeteiligten sicher schmerzhaft, aber letztlich eine gerade im geschäftsleben ganz normaler vorgang bei fusionen. 

Usswärtsfahrer
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von Usswärtsfahrer »

jay hat geschrieben: 18.09.2026, 10:46 wenn dr fcb wäge misswirtschaft vo einzelne persone sött pleite goh und neu starte miesst, miesste mr us eurer sicht mit 0 stärn ahfoh und 1893 us unserem gedächnis striche?


denke nicht

Sorry, interessiert doch niemanden

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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von Zuschauer »

numeläse hat geschrieben: 18.09.2026, 10:34
El Pibe - Valderrama hat geschrieben: 17.09.2026, 12:53
Waldfest hat geschrieben: 17.09.2026, 09:00 Lugano interessiert halt niemanden ausserhalb Luganos.

Und nicht mal da intressiert das irgendwer, weil den FC Lugano gibt es seit 2002 gar nicht mehr. Man hat den damaligen Vorort Verein Malcantone Agno, der in der NLB spielte, einfach in AC Lugano unbenannt. Bei Malcantone spielte übrigens unser früherer Ersatztorhüter Valiati.

Summa summarum nur ein übler Retortenklub ohne Tradition und in der Form erst 24 Jahre alt

Es ist die grosse Lebenslüge des modernen Schweizer Fussballs: die Legende der ununterbrochenen Tradition. Wer die Geschichte des FC Lugano – und vieler anderer Clubs in unserem Land – ehrlich betrachtet, stösst unweigerlich auf ein Konstrukt aus juristischen Tricks, verpfuschten Finanzen und moralischer Bequemlichkeit.

Fakt ist: Den echten, 1908 gegründeten FC Lugano gibt es seit 2003 nicht mehr. Er ging an seiner eigenen Misswirtschaft pleite. Was wir heute im Cornaredo-Stadion sehen, ist rechtlich und historisch ein Kunstprodukt. Man hat sich nach dem Konkurs schlicht die Profi-Lizenz des Dorfvereins FC Malcantone Agno einverleibt, den Vorortklub quasi geschluckt und ausgelöscht, um den bitteren Gang durch die untersten Amateurligen zu umschiffen. Ein paar Jahre später stülpte man dem Ganzen einfach das alte Gewand aus Logo, Farben und den Meistertiteln von damals über. Fertig war die vermeintliche „Tradition“.

Das Schlimme daran: Lugano ist in der Schweiz kein Einzelfall. Ob Lausanne-Sport, Neuchâtel Xamax oder Servette – das Muster wiederholt sich. Vereine wirtschaften über ihre Verhältnisse, gehen pleite, fusionieren sich irgendwie durch Hintertüren zurück in den Profifussball und tun danach so, als wäre nichts gewesen. Für Fussball-Puristen ist das ein Schlag ins Gesicht. Es entwertet den sportlichen Wettbewerb und belohnt das Scheitern, während ehrliche Vereine in den unteren Ligen über Jahrzehnte hinweg gesunde Knochenarbeit leisten müssen.

Als wäre diese Identitätskrise nicht genug, erleben wir in Lugano gerade das nächste Kapitel der Entfremdung. Seit 2021 gehört der Verein dem US-Milliardär Joe Mansueto. Plötzlich fliesst das Geld, das Stadion wird neu gebaut, man spielt international. Doch zu welchem Preis? Der FC Lugano ist damit endgültig zum Spielzeug und zum strategischen Rädchen im globalen Netzwerk von Chicago Fire geworden.

Das Problem mit solchen amerikanischen Investoren ist: Der Fussball ist für sie ein Business oder ein persönliches Prestigeobjekt – aber niemals eine Herzensangelegenheit. Die Geschichte zeigt, dass dieses Engagement fast nie von Dauer ist. Sobald das Interesse nachlässt, die Rendite ausbleibt oder das politische Umfeld in Übersee sich ändert, ziehen diese Eigentümer weiter. Was zurückbleibt, sind ausgehöhlte Vereine, die ihre lokale Verankerung längst verloren haben und vor den Trümmern ihrer Existenz stehen.

Man kann die Augen vor der Realität verschliessen und die schöne Fassade im Tessin feiern. Doch wer genau hinschaut, sieht ein Konstrukt ohne echtes Fundament: erst eine Rettung durch eine unsaubere Fusion, jetzt die Abhängigkeit von einem fernen Investor. Es ist ein Spiel auf Zeit – und die Quittung wird kommen.



 

toller post!!!

Waldfest
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von Waldfest »

Sehr guter Post.

Genau deshalb ist es imo ziemlich schwierig, die einzelnen Clubs zu vergleichen. Weil eben völlig unterschiedliche Voraussetzungen herrschen.

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Basilou
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von Basilou »

Sean Lionn hat geschrieben: 18.09.2026, 11:00
numeläse hat geschrieben: 18.09.2026, 10:34
Fakt ist: Den echten, 1908 gegründeten FC Lugano gibt es seit 2003 nicht mehr. Er ging an seiner eigenen Misswirtschaft pleite. Was wir heute im Cornaredo-Stadion sehen, ist rechtlich und historisch ein Kunstprodukt. Man hat sich nach dem Konkurs schlicht die Profi-Lizenz des Dorfvereins FC Malcantone Agno einverleibt, den Vorortklub quasi geschluckt und ausgelöscht, um den bitteren Gang durch die untersten Amateurligen zu umschiffen. Ein paar Jahre später stülpte man dem Ganzen einfach das alte Gewand aus Logo, Farben und den Meistertiteln von damals über. Fertig war die vermeintliche „Tradition“.

Das Schlimme daran: Lugano ist in der Schweiz kein Einzelfall. Ob Lausanne-Sport, Neuchâtel Xamax oder Servette – das Muster wiederholt sich. Vereine wirtschaften über ihre Verhältnisse, gehen pleite, fusionieren sich irgendwie durch Hintertüren zurück in den Profifussball und tun danach so, als wäre nichts gewesen. Für Fussball-Puristen ist das ein Schlag ins Gesicht. Es entwertet den sportlichen Wettbewerb und belohnt das Scheitern, während ehrliche Vereine in den unteren Ligen über Jahrzehnte hinweg gesunde Knochenarbeit leisten müssen.

bei allem respekt für deine leidenschaftliche ausführung, aber das interessiert doch wirklich nur die allerwenigsten. fussball ist für viele in erster linie unterhaltung, eine flucht aus dem alltag, wo dinge halt ein bisschen anders laufen als im geregelten leben.
Du bringst das Problem ziemlich gut auf den Punkt. Genau deswegen kann solche wie von "numeläse" sehr treffend beschriebene Scheisse überhaupt passieren.

Usswärtsfahrer
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von Usswärtsfahrer »

numeläse hat geschrieben: 18.09.2026, 10:34
El Pibe - Valderrama hat geschrieben: 17.09.2026, 12:53
Waldfest hat geschrieben: 17.09.2026, 09:00 Lugano interessiert halt niemanden ausserhalb Luganos.

Und nicht mal da intressiert das irgendwer, weil den FC Lugano gibt es seit 2002 gar nicht mehr. Man hat den damaligen Vorort Verein Malcantone Agno, der in der NLB spielte, einfach in AC Lugano unbenannt. Bei Malcantone spielte übrigens unser früherer Ersatztorhüter Valiati.

Summa summarum nur ein übler Retortenklub ohne Tradition und in der Form erst 24 Jahre alt

Es ist die grosse Lebenslüge des modernen Schweizer Fussballs: die Legende der ununterbrochenen Tradition. Wer die Geschichte des FC Lugano – und vieler anderer Clubs in unserem Land – ehrlich betrachtet, stösst unweigerlich auf ein Konstrukt aus juristischen Tricks, verpfuschten Finanzen und moralischer Bequemlichkeit.

Fakt ist: Den echten, 1908 gegründeten FC Lugano gibt es seit 2003 nicht mehr. Er ging an seiner eigenen Misswirtschaft pleite. Was wir heute im Cornaredo-Stadion sehen, ist rechtlich und historisch ein Kunstprodukt. Man hat sich nach dem Konkurs schlicht die Profi-Lizenz des Dorfvereins FC Malcantone Agno einverleibt, den Vorortklub quasi geschluckt und ausgelöscht, um den bitteren Gang durch die untersten Amateurligen zu umschiffen. Ein paar Jahre später stülpte man dem Ganzen einfach das alte Gewand aus Logo, Farben und den Meistertiteln von damals über. Fertig war die vermeintliche „Tradition“.

Das Schlimme daran: Lugano ist in der Schweiz kein Einzelfall. Ob Lausanne-Sport, Neuchâtel Xamax oder Servette – das Muster wiederholt sich. Vereine wirtschaften über ihre Verhältnisse, gehen pleite, fusionieren sich irgendwie durch Hintertüren zurück in den Profifussball und tun danach so, als wäre nichts gewesen. Für Fussball-Puristen ist das ein Schlag ins Gesicht. Es entwertet den sportlichen Wettbewerb und belohnt das Scheitern, während ehrliche Vereine in den unteren Ligen über Jahrzehnte hinweg gesunde Knochenarbeit leisten müssen.

Als wäre diese Identitätskrise nicht genug, erleben wir in Lugano gerade das nächste Kapitel der Entfremdung. Seit 2021 gehört der Verein dem US-Milliardär Joe Mansueto. Plötzlich fliesst das Geld, das Stadion wird neu gebaut, man spielt international. Doch zu welchem Preis? Der FC Lugano ist damit endgültig zum Spielzeug und zum strategischen Rädchen im globalen Netzwerk von Chicago Fire geworden.

Das Problem mit solchen amerikanischen Investoren ist: Der Fussball ist für sie ein Business oder ein persönliches Prestigeobjekt – aber niemals eine Herzensangelegenheit. Die Geschichte zeigt, dass dieses Engagement fast nie von Dauer ist. Sobald das Interesse nachlässt, die Rendite ausbleibt oder das politische Umfeld in Übersee sich ändert, ziehen diese Eigentümer weiter. Was zurückbleibt, sind ausgehöhlte Vereine, die ihre lokale Verankerung längst verloren haben und vor den Trümmern ihrer Existenz stehen.

Man kann die Augen vor der Realität verschliessen und die schöne Fassade im Tessin feiern. Doch wer genau hinschaut, sieht ein Konstrukt ohne echtes Fundament: erst eine Rettung durch eine unsaubere Fusion, jetzt die Abhängigkeit von einem fernen Investor. Es ist ein Spiel auf Zeit – und die Quittung wird kommen.


 

Guter Post, danke dir.

Das Ganze ist auch mit der schönsten Verpackung in Form von neuem Stadion und allem null nachhaltig: falls Mansueto irgendwann aussteigen sollte, ist der Verein komplett am Arsch. 2025 knapp 30 Mio. Minus, da müsste Lugano Dauergast in der Champions League sein, um das annähernd zu decken.

Waldfest
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von Waldfest »

Sion - FCZ wird auf 18 Uhr vorverlegt.

Eine weitere Schlappe für das SRF und die SBB.

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footbâle
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von footbâle »

Heute der NLB Kracher Winti vs. Aarau. Da wird wohl keine Maus mehr Platz finden auf der Schützenwiese. Schau ich mir an. Tipp unmöglich.

Usswärtsfahrer
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von Usswärtsfahrer »

footbâle hat geschrieben: 18.09.2026, 17:44 Heute der NLB Kracher Winti vs. Aarau. Da wird wohl keine Maus mehr Platz finden auf der Schützenwiese. Schau ich mir an. Tipp unmöglich.

Ich hoffe eigentlich, dass diese beiden auf den Plätzen 1 und 2 stehen werden. Aber mit Blick auf die Tabelle gilt für Aarau jetzt schon: verlieren verboten. Ist zwar noch früh in der Saison, aber könnten im dümmsten Fall schon 11 Punkte auf Platz 1 sein.

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footbâle
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von footbâle »

Usswärtsfahrer hat geschrieben: 18.09.2026, 18:58
footbâle hat geschrieben: 18.09.2026, 17:44 Heute der NLB Kracher Winti vs. Aarau. Da wird wohl keine Maus mehr Platz finden auf der Schützenwiese. Schau ich mir an. Tipp unmöglich.

Ich hoffe eigentlich, dass diese beiden auf den Plätzen 1 und 2 stehen werden. Aber mit Blick auf die Tabelle gilt für Aarau jetzt schon: verlieren verboten. Ist zwar noch früh in der Saison, aber könnten im dümmsten Fall schon 11 Punkte auf Platz 1 sein.

Bin da 100% bei dir.

numeläse
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von numeläse »

jay hat geschrieben: 18.09.2026, 10:46 wenn dr fcb wäge misswirtschaft vo einzelne persone sött pleite goh und neu starte miesst, miesste mr us eurer sicht mit 0 stärn ahfoh und 1893 us unserem gedächnis striche?


denke nicht
Emotionaal nei, do hesch rächt. Im Härz stirbt 1893 und alles dornacht nie und d Gschicht cha dr käi Mensch uf dr Wält stääle, egal weli Etagewächsler s Gäld verblost haije
 
Nüchtern und rächtlig gsee muesch s aber dränne. Wenn dr Vorein pleite goht und me sich über e Frömdlizänz zruggschummelt, isches juristisch en klare Bruch. Genau das unterscheidet ebe di ächte Traditionsglubb wie uns, St. Galle oder dr Fc Züri vo dääne Plastik und US-Investoore-Konstrukt: Ununterbrocheni Gschicht us eigener Kraft, ohni Neugründigsschmäh oder Frömdgälverkäufer
 
Härz isch 1893, aber Fakte blibe Fakte. Hoffe mer einfach, dass mir das Szenario nie emoll in ächt miesse durspille.

numeläse
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von numeläse »

Merci vielmol für eues Feedback do inne, das freut mi wirklich sehr!
 
@Usswärtsfahrer trifft es mit dem 30-Millionen-Loch absolut auf den Punkt: Das ist eine tickende Zeitbombe. Sobald Mansueto den Geldhahn zudreht, steht der Verein vor dem absoluten Nichts. @Basilou bringt dabei das eigentliche Hauptproblem auf den Tisch. Wenn Fussball für den reinen Konsumenten nur noch seichte Unterhaltung ist, geht das Bewusstsein für die echten Fundamente der Fankultur komplett verloren.
 
Dass der Behörden- und Verbandszirkus nahtlos weitergeht, sieht man am Einwurf von @Waldfest zur Verschiebung von Sion gegen den FCZ auf 18 Uhr. Zuerst haben die Walliser Behörden Panik wegen späten Extrazügen oder unkontrollierten Fans im Ort, und jetzt schieben sie den Anpfiff so, dass der Zürcher Anhang am Spätabend in den regulären SBB-Zügen heimreist. Die normalen Pendler und Zugpassagiere dürfen sich auf der Rückfahrt also auf eine spontane Party/kein Platz in den Abteilen freuen. Ein absoluter Schildbürgerstreich der Walliser Sicherheitskräfte und eine weitere Schlappe für SBB, SFL, SRF/Blue!

littlesnow
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von littlesnow »

Für was hat der SFV überhaupt die Profi Schiris etabliert? Damit sie evt. mal ein internationales Spiel pfeifen dürfen?

In der jetzigen 9. Runde mal gerade 2 der 6 Partien mit Schiris aus dem Profi Pool...

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Schambbediss
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von Schambbediss »

Lausanne trennt sich von seinem Stadionspeaker weil der im Derby gegen Servette einen Spruch gegen die Ultras brachte. :eek:

Brit
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von Brit »

Schambbediss hat geschrieben: 20.09.2026, 20:42 Lausanne trennt sich von seinem Stadionspeaker weil der im Derby gegen Servette einen Spruch gegen die Ultras brachte. :eek:

Hmmm, vielleicht sollte ich mich für die Stelle bewerben...  :p

LFBS
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von LFBS »

Was Lugano anbelangt: Ja, sie haben einen finanzstarken Investor im Rücken, der finanzielle Lücken schliesst. Aber sie machen auch sehr gute Arbeit, was die Teamzusammenstellung betrifft. Ich wage zu behaupten, dass wir all diese Spieler finanziell auch hätten verpflichten können, zu dem Zeitpunkt, an dem Lugano sie verpflichtet hat. Hier liegt der Unterschied zu uns und ich finde Degen sollte sich ein Stück weit bei Lugano schlau machen, wie man ein Team zusammenstellt und auf Kontinuität setzt. Klar, auf 2-3 gute Verkäufe pro Jahr werden wir auch weiterhin angewiesen sein.

PS: Wobei ich denke, dass mit unserem aktuellen Kader durchaus etwas möglich ist, wenn ein Trainer frische Ideen reinbringt und auch auf die Jungen setzt, um die Erfahrenen zu pushen, mehr zu leisten.

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RVL
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Re: Schweizer Fussball (NLA, NLB und Cup) 2026/27

Beitrag von RVL »

LFBS hat geschrieben: 21.09.2026, 09:04 Was Lugano anbelangt: Ja, sie haben einen finanzstarken Investor im Rücken, der finanzielle Lücken schliesst. Aber sie machen auch sehr gute Arbeit, was die Teamzusammenstellung betrifft. Ich wage zu behaupten, dass wir all diese Spieler finanziell auch hätten verpflichten können, zu dem Zeitpunkt, an dem Lugano sie verpflichtet hat. Hier liegt der Unterschied zu uns und ich finde Degen sollte sich ein Stück weit bei Lugano schlau machen, wie man ein Team zusammenstellt und auf Kontinuität setzt. Klar, auf 2-3 gute Verkäufe pro Jahr werden wir auch weiterhin angewiesen sein.

PS: Wobei ich denke, dass mit unserem aktuellen Kader durchaus etwas möglich ist, wenn ein Trainer frische Ideen reinbringt und auch auf die Jungen setzt, um die Erfahrenen zu pushen, mehr zu leisten.
Der Unterschied ist, dass Lugano im Gegensatz zu uns nicht auf Wiederverkäufe angewiesen ist. Sonnst könnten wir natürlich auch so eine erfahrene Altherrenmannschaft aufstellen.
 

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