Blamage für Infantino. Offenbar hat er immerhin gewisse mathematische Grundkenntnisse und gemerkt, dass weniger als 106 Fussballlandesverbände für den Verkauf von WM-Rechten an Investoren sind. Mit seinem Rückzieher entgeht er einer noch krachenderen Abstimmungsniederlage.
Ziemlich sicher wird die nächste WM mit 64 teilnehmenden Ländern stattfinden. Dies generiert eh noch mehr Einnahmen als bei der WM 2026. Im Idealfall aus Sicht möglichst hoher Einnahmen für die FIFA werden dann Nigeria, Indonesien, China und Indien dabei sein. Diese Länder haben zusammen etwa 3,4 Milliarden Einwohner, was weitere Umsatzsteigerungen in Milliardenhöhe zur Folge haben wird, auch wenn diese 4 Länder dann nach den Gruppenspiele die Heimreise antreten werden.
(…)Dabei wäre dies ein guter Moment, innezuhalten. Infantino müsste einsehen, dass er nach dieser Bruchlandung als Präsident eines Weltverbandes nicht mehr tragbar ist. Er hat sich entschieden, zu viel an Selbstherrlichkeit erlaubt, er hat den Ruf des Weltverbandes in der Öffentlichkeit ruiniert. Ein Verbleib im Amt ist angesichts seines Sündenregisters im Grunde ein Skandal.(…)
(…)Jetzt wäre die Gelegenheit für die Uefa, nachzulegen. Infantinos Machtposition, die noch vor einer Woche als unantastbar galt, ist im Moment deutlich geschwächt. Jetzt ist die Chance, nicht zu ruhen, sondern Infantinos Rücktritt zu forcieren. Zudem müssten die Verantwortlichen in Europa analysieren, welchen Einfluss Investoren jetzt schon auf den Fußball haben, und darüber nachdenken, dies zurückzufahren.
Aber das ist wohl zu viel verlangt von diesem Weltfussball, wie er sich entwickelt hat.(…)
Weitere Wahrheiten zum Thema im Link.
„Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich bin Punk."
An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern. (Erich Kästner)
Eine wahre Wohltat, bzw Balsam auf die Wunden, den Hohn und Spott mitzuerleben der derzeit auf den ausser Kontrolle geratenen Walliser niederprasselt.
Eigentlich unnöglich, dass er diesen Posten weiterhin halten kann.
Nach dem Aus für Gianni Infantinos Investorenpläne versuchen seine Gegner, die Situation auszunutzen. Der höchst umstrittene Fifa-Boss soll abgesägt werden. Die Uefa heizt den Machtkampf mit drastischen Worten an.
Fifa-Boss Gianni Infantino ist mit seinen milliardenschweren Investorenplänen krachend gescheitert – und die Europäische Fußball-Union Uefa unter der Führung von Präsident Aleksander Ceferin heizt den Machtkampf mit drastischen Worten an.
„Die derzeitige Fifa-Führung hat nicht nur das Vertrauen der Uefa verloren, sondern auch das vieler anderer Mitglieder der Fußballfamilie“, erklärte der europäische Dachverband, nachdem der angeschlagene Infantino angesichts weltweiter Empörung und unter massivem öffentlichem Druck bei seinem heftig umstrittenen Kommerz-Projekt eine peinliche Kehrtwende vollzogen hatte.
Der schäbige, hinter verschlossenen Türen ausgehandelte und undurchsichtige Deal, den er eingefädelt und anschließend durchzusetzen versucht hat, war das genaue Gegenteil von Transparenz“, polterte die Uefa. Man werde nun mit den Mitgliedsverbänden und „in enger Zusammenarbeit“ mit den anderen Konföderationen analysieren, wie es dazu kommen konnte, um eine Wiederholung auszuschließen.
Der schäbige, hinter verschlossenen Türen ausgehandelte und undurchsichtige Deal, den er eingefädelt und anschließend durchzusetzen versucht hat, war das genaue Gegenteil von Transparenz“, polterte die Uefa. Man werde nun mit den Mitgliedsverbänden und „in enger Zusammenarbeit“ mit den anderen Konföderationen analysieren, wie es dazu kommen konnte, um eine Wiederholung auszuschließen.
Cato hat geschrieben: 02.08.2026, 10:47
Geubbels wechselt nach nur einer (sehr durchzogenen) Saison beim Paris FC zu Lecce (Bestätigung steht noch aus).
Transfer ist inzwischen durch. Vielleicht kriegt er ja noch Gesellschaft von Otele?
Zwar nur in der Akademie, aber immerhin: Quim Kühlmann, letzte Saison auch in der U16 der Schweiz gespielt.
schon interessant, dass es emäss der unten verlinkten liste auf transfermarkt noch nie einen schweizer bei real gab. weiss zwar nicht bis zu welcher spielzeit diese daten zurückreichen, aber bei barca haben sie drei schweizer spieler aus der frühzeit verzeichnet.
mal schauen, ob wir zu unseren lebzeiten noch einen real-schweizer erleben werden. wobei man ja allgemein sagen muss, dass die primera division noch nie ein besonders gutes pflaster für schweizer legionäre war.
Man kann es drehen und wenden wie man will. Es spielt auch keine Rolle, was die FIFA für Meldungen herausgibt. Auch die Worte der FIFA-Kritiker sind irrelevant. Infantino wurde von einer Mehrheit von Landesverbänden in seinem Amt bestätigt.
Relevant ist nur, was an den Wahl- und Abstimmungstagen bei der FIFA passiert. Wenn sich mindestens 106 von 211 Mitgliedsverbänden für einen Gegenkandidaten entscheiden, ist Infantino Geschichte. Gleiches gilt für Infantinos Wunsch, einen Teil der FIFA-Anlässe an eine neue Organisation auszulagern, die mit privatem Geld gefüttert wird.
Spannend wird es dann, wenn Infantino nochmals von einer Mehrheit gewählt wird und auch der Teilauslagerung von FIFA-Anlässen mit über 50,1 % zugestimmt wird. Wird dann die unterlegene Minderheit austreten oder zumindest boykottieren?
Ich wünsche mir Infantinos Abwahl. Das Risiko demokratischer Entscheide ist immer das, das das Resultat manchmal anders ist als man es selber gewünscht hat.
Man kann es drehen und wenden wie man will. Es spielt auch keine Rolle, was die FIFA für Meldungen herausgibt. Auch die Worte der FIFA-Kritiker sind irrelevant. Infantino wurde von einer Mehrheit von Landesverbänden in seinem Amt bestätigt.
Relevant ist nur, was an den Wahl- und Abstimmungstagen bei der FIFA passiert. Wenn sich mindestens 106 von 211 Mitgliedsverbänden für einen Gegenkandidaten entscheiden, ist Infantino Geschichte. Gleiches gilt für Infantinos Wunsch, einen Teil der FIFA-Anlässe an eine neue Organisation auszulagern, die mit privatem Geld gefüttert wird.
Spannend wird es dann, wenn Infantino nochmals von einer Mehrheit gewählt wird und auch der Teilauslagerung von FIFA-Anlässen mit über 50,1 % zugestimmt wird. Wird dann die unterlegene Minderheit austreten oder zumindest boykottieren?
Ich wünsche mir Infantinos Abwahl. Das Risiko demokratischer Entscheide ist immer das, das das Resultat manchmal anders ist als man es selber gewünscht hat.
Wenn die UEFA (FIFA-Kritiker) ihre Drohung untermauert und den Boykott durchzieht (z.B. bereits bei der nächsten Frauen U-20 WM), dann dürften diese Worte durchaus relevant sein.
Dies wird, so darf man davon ausgehen, entscheidend auf die Wahlen nächsten März auswirken. Oder vielleicht passieren dann schon vorher entscheidende Dinge zum Guten.
Die Auslagerung wird nicht infrage kommen. Ausser die Arikaner sind ja keine anderen Verbände dafür.
Der türkische Journalist Burhan Can Terzi, der im Sommer fälschlicherweise berichtet hatte, dass Galatasaray an Bayern-Star Jamal Musiala interessiert sei, wurde offenbar festgenommen: