Klimakrise
Re: Klimakrise
Österreich verfüttert bereits Winterfutter, Tiere müssen im Stall bleiben…:
https://orf.at/stories/3438082/ (Abo-frei!)
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„Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich bin Punk."
An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern. (Erich Kästner)
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- Faniella Diwani
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Re: Klimakrise
Basler Beobachter hat geschrieben: 04.08.2026, 11:30 Das was für dich "echter Luxus" ist, sorgt auch dafür, dass die wirtschaftliche Kraft des Westens im Vergleich zu derjenigen Chinas laufend zurückgeht.
Da die Krümel welche die Wirtschaftlsiberalen für die Erbringer der Wirtschaftsleistung runterfallen lassen laufend kleiner werden (im Vergleich zu ihrem Anteil), ist mir diese Tatsache reichlich egal.
Hier eine Grafik des Arbeitgeberverbands:
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Re: Klimakrise
Schlussendlich braucht es doch einfach ein Emissionsbudget für jeden Bürger und jede Firma.
Wer dann seine Wohnung mit Temu Scheiss vollstopfen will, kann das tun.
Wer für einen (!) Shoppingtag nach London hin- und zurückfliegen möchte (am gleichen Tag) kann das tun.
Wer Benziner fahren will, kann das tun.
Wer jedes Wochenende zum Spass mit der Motorrad über drei Pässe fahren möchte, kann das tun.
Wer jeden Tag 400g Fleisch essen möchte, kann das tun.
Wer als einzelner Bundesrat 10 1. Augustreden halten will und dafür quer durchs Land jettet, kann das tun.
Wer 10 Mal pro Jahr für eine Woche Strandferien wegfliegen will, kann das tun.
Wer im Winter die Wohnung auf 25 Grad heizen will, kann das tun.
Wer mit 1,1 Personen im Auto jeden Tag zur Arbeit pendeln will, kann das tun.
ABER, wer alles zusammen will, das geht nicht mehr. Punkt. Freiheit ist gegeben, man kann machen was man will. Es gibt keine Verbote, jeder kann machen was er will. Bis zu dem Punkt, wo er dem Klima schadet. Punkt.
Das Budget ist so auszulegen, dass die Klimaziele erreicht werden. Also jährlich abnehmend bis Netto-Null.
Und ja, für jeden und jede meine ich so. Auch die Superreichen mit ihren Privatjets. Wenn die nach einem Privatjet-Flug ihr Budget aufgebraucht haben, Pech.
Also man kann natürlich Anreize schaffen. Wer sparsam ist und weniger verbraucht, kann sein Budget verkaufen. Das wäre dann auch mal eine schöne Umverteilung. Nicht von reicht zu arm oder arm zu reich, von klimaschädlich zu klimaschützend.
You Driimer duuuu, ich weiss...
Wer dann seine Wohnung mit Temu Scheiss vollstopfen will, kann das tun.
Wer für einen (!) Shoppingtag nach London hin- und zurückfliegen möchte (am gleichen Tag) kann das tun.
Wer Benziner fahren will, kann das tun.
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Wer jeden Tag 400g Fleisch essen möchte, kann das tun.
Wer als einzelner Bundesrat 10 1. Augustreden halten will und dafür quer durchs Land jettet, kann das tun.
Wer 10 Mal pro Jahr für eine Woche Strandferien wegfliegen will, kann das tun.
Wer im Winter die Wohnung auf 25 Grad heizen will, kann das tun.
Wer mit 1,1 Personen im Auto jeden Tag zur Arbeit pendeln will, kann das tun.
ABER, wer alles zusammen will, das geht nicht mehr. Punkt. Freiheit ist gegeben, man kann machen was man will. Es gibt keine Verbote, jeder kann machen was er will. Bis zu dem Punkt, wo er dem Klima schadet. Punkt.
Das Budget ist so auszulegen, dass die Klimaziele erreicht werden. Also jährlich abnehmend bis Netto-Null.
Und ja, für jeden und jede meine ich so. Auch die Superreichen mit ihren Privatjets. Wenn die nach einem Privatjet-Flug ihr Budget aufgebraucht haben, Pech.
Also man kann natürlich Anreize schaffen. Wer sparsam ist und weniger verbraucht, kann sein Budget verkaufen. Das wäre dann auch mal eine schöne Umverteilung. Nicht von reicht zu arm oder arm zu reich, von klimaschädlich zu klimaschützend.
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Re: Klimakrise
Tokio: Drei Löwinnen nach Hitzewelle gestorben
https://www.bazonline.ch/tama-zoo-tokio ... 3331275514 (Abo-frei!)
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Re: Klimakrise
Wasser mit Helis auf Alpweiden fliegen, damit Schlachtvieh nicht verdurstet.
Dieser Job soll jetzt auch mit der Armee zusammen ausgeführt werden…
Das ist einfach alles nur noch furchtbar.
Furchtbar dumm.
https://ibb.co/cXw0Yp61 (TXT)
Dieser Job soll jetzt auch mit der Armee zusammen ausgeführt werden…
Das ist einfach alles nur noch furchtbar.
Furchtbar dumm.
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Re: Klimakrise
extra3 Klassiker
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Re: Klimakrise
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Re: Klimakrise
Chli vil dri interpretiert in mini Vorschläg what to do an schöne SummerdäägElduderinho86 hat geschrieben: 04.08.2026, 07:45Pro Sportchef bim FCB hat geschrieben: 03.08.2026, 15:11Offenbar geht uns dies ja zu wenig schnell, wir drücken das Gaspedal noch mächtig nach unten.Elduderinho86 hat geschrieben: 03.08.2026, 11:12 Solche Bilder hinterlassen einen Schock.
Letzte Woche hat auch ein Fotograf, der mehrheitlich BS / BL von oben fotografiert, seine Bilder aus den letzten Jahren auf Facebook geteilt. Diese Vergleich Bilder fahren einem echt übel ein. Wir fahren die Welt mit 110km/h an die Wand.
Wie sonst kann man sich das Wahlverhalten der Bevölkerung erklären? Ich meine, die Partei die den menschengemachten Klimawandel noch immer leugnet, gewinnt massiv dazu. Die Partei die verspricht, erneuerbare Energieproduktion abzureissen, gewinnt massiv dazu.
Noch immer sind die Mehrheit der verkauften Neuwagen Benziner und damit CO2 Schleudern. Nicht nur das, der Neuwagen muss auch noch immer grösser und stärker motorisiert werden.
Dadurch sind mehr als die Hälfte der verkauften Benziner eigentlich illegal, da sie die CO2 Grenzwerte überschreiten. Teilweise gar um das Doppelte.
Man muss sich das mal vorstellen. Der mündige und aufgeklärte Bürger weiss Bescheid über Klimawandel und CO2 als Ursache und er entscheidet sich ein Auto zu kaufen, das den gesetzlich erlaubten Grenzwert um das Doppelte übersteigt. Ein Grenzwert, der schwarz auf weiss auf dem Datenblatt am Auto steht.
Natürlich kann man jetzt auch den Verkäufer oder die Politik beschuldigen. Ja, Ölbert hat die Strafen für die Importeure halbiert und somit verstärkt er das Ganz.
Aber come on, ein bisschen was darf man den mündigen Bürgern doch auch noch zumuten oder nicht? Wie ist das mit Freiheit und Eigenverantwortung?
Der Simon an erster Stelle nur an sein Wohlbefinden denkt und der Rest ihm den Buckel runter Rutschen kann.
Notabene mitem Zug hami uf d Socke gmacht
Wtf...
Re: Klimakrise
Das alles erinnert doch an den Versuch, ein im Vollbrand befindliches Haus mit der nachträglichen Bewilligung für die Beschaffung von Rauchmeldern löschen zu wollen…:
Österreich:
https://ibb.co/G33SMSvH
https://orf.at/stories/3438253/ (Abo-frei!)
Österreich:
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(…)Wer hierzulande trotzdem behaupte, dass es „immer schon“ heiße Sommertage gegeben habe, dem rät Huppmann, einen Blick auf die Statistiken zu werfen, etwa jene der GeoSphere Austria. Da zeige sich eindeutig, dass die Temperaturen früher nicht so extrem gewesen seien. In Wien etwa hat sich die Zahl der Hitzetage in den vergangenen Jahrzehnten verdreifacht.
Zweifellos spiele Verdrängung hierbei eine große Rolle. „Es ist relativ einfach, Fake News zu glauben, wenn man sich damit in einer gewissen Bequemlichkeit wiegen kann. In der Sicherheit, dass man ja selber nicht daran schuld ist. Aber die Realität ist ganz eindeutig. Wir alle sind durch unsere Treibhausgasemissionen zu einem Teil schuld an der Erderwärmung.“
Wo immer möglich, müssten Emissionen reduziert werden. Eine effiziente Maßnahme für den Einzeln sei etwa der Umstieg von einer fleischlastigen auf eine eher pflanzenbasierte vegetarische Ernährung, so Huppmann. Oder sich dort politisch zu engagieren und einzusetzen, wo man Einfluss habe, etwa in der eigenen Gemeinde oder einer Organisation, sagt Huppmann.
Kritik an Klimapolitik
Vor allem aber bedarf es politischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen für die Transformation. Statt in Projekte wie Lobautunnel sollte vielmehr in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs investiert werden, meint der Klimaforscher. Generell gebe es in der Politik zwei große Hebel: Finanzielle Anreize wie Förderungen und Subventionen oder Ordnungspolitik mit Vorschriften wie einen fixen Ausstiegsplan für fossile Heizsysteme.
Bei beidem fordert Huppmann mehr Ambitionen der Regierung. Schließlich habe es gerade bei der Klimapolitik im Zuge der Budgetsanierung harte Einschnitte gegeben. Auch das im vergangenen Jahr von Totschnig angekündigte Klimagesetz sei immer noch ausständig: „Wir brauchen einen großen Rahmen, der die Ziele der Transformation festlegt. Und das kann nur ein übergreifendes, gesamtheitliches Klimagesetz liefern.“(…)
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An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern. (Erich Kästner)
An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern. (Erich Kästner)
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Re: Klimakrise
Wie seht ihr eigentlich das Thema Landwirtschaft und Klimawandel?
Ausgangslage: Die Auswirkungen des Klimawandels sind erst der Anfang. So ein Sommer wie jetzt wird die neue Normalität sein. Hitze (deutlich höhere Temperaturen erwartet), Trockenheit, Starkregen, Gewitter, Stürme, etc. Alles wird häufiger und intensiver als in diesem Sommer, der schon viele an die Grenzen bringt.
Die Reaktion: Einerseits wird ja jetzt die hohle Hand beim Staat gemacht. Ein Stück weit funktioniert das auch, weil die Bauern viel Macht im Bundeshaus haben. Allerdings wird auch dies seine Grenzen haben.
Dann ergreift man kurzfristige Massnahmen wie Wassertransporte mit dem Heli. Das wird einigen wenigen Bauern helfen, aber eher im kleinen Stil.
Dann gibt es ja berechtigte und sinnvolle Anpassungen für Langfristigkeit. Grössere Regenwasserfassungen. Effiziente Bewässerung. Anpassungen der Sorten. Usw.
Aber wird das reichen? Denkt ihr mit Anpassung wird man das Ruder herumreissen können und die Landwirtschaft kann mit ähnlichem Fokus wie heute weiter existieren?
Aus meiner Sicht ist das eine Illusion. Aus meiner Sicht ist die Landwirtschaft wie sie heute ist nicht zukunftsfähig, weil schlicht zu ressourcenintensiv. Vieh braucht zu viel Nahrung und Wasser, das wird man nicht kompensieren oder anpassen können.
Aus meiner Sicht wird man nicht um eine radikale Revolution herumkommen. Vermutlich müssen wir mit einem Auge nach Andalusien schielen, wie dort Landwirtschaft betrieben wird? Vielleicht wird eher das eine realistische Zukunft sein?
Sehe ich da zu schwarz? Habe ich vielleicht keine Ahnung vom Thema? Als Städter bin ich wirklich relativ weit davon weg.
Ausgangslage: Die Auswirkungen des Klimawandels sind erst der Anfang. So ein Sommer wie jetzt wird die neue Normalität sein. Hitze (deutlich höhere Temperaturen erwartet), Trockenheit, Starkregen, Gewitter, Stürme, etc. Alles wird häufiger und intensiver als in diesem Sommer, der schon viele an die Grenzen bringt.
Die Reaktion: Einerseits wird ja jetzt die hohle Hand beim Staat gemacht. Ein Stück weit funktioniert das auch, weil die Bauern viel Macht im Bundeshaus haben. Allerdings wird auch dies seine Grenzen haben.
Dann ergreift man kurzfristige Massnahmen wie Wassertransporte mit dem Heli. Das wird einigen wenigen Bauern helfen, aber eher im kleinen Stil.
Dann gibt es ja berechtigte und sinnvolle Anpassungen für Langfristigkeit. Grössere Regenwasserfassungen. Effiziente Bewässerung. Anpassungen der Sorten. Usw.
Aber wird das reichen? Denkt ihr mit Anpassung wird man das Ruder herumreissen können und die Landwirtschaft kann mit ähnlichem Fokus wie heute weiter existieren?
Aus meiner Sicht ist das eine Illusion. Aus meiner Sicht ist die Landwirtschaft wie sie heute ist nicht zukunftsfähig, weil schlicht zu ressourcenintensiv. Vieh braucht zu viel Nahrung und Wasser, das wird man nicht kompensieren oder anpassen können.
Aus meiner Sicht wird man nicht um eine radikale Revolution herumkommen. Vermutlich müssen wir mit einem Auge nach Andalusien schielen, wie dort Landwirtschaft betrieben wird? Vielleicht wird eher das eine realistische Zukunft sein?
Sehe ich da zu schwarz? Habe ich vielleicht keine Ahnung vom Thema? Als Städter bin ich wirklich relativ weit davon weg.
Re: Klimakrise
Die übersubventionierte CH-Landwirtschsft ist null vorbereitet, auf das, was da kommt und bereits ist.
Und statt dass man jetzt Vollgas noch versucht zu retten, was noch zu retten ist, baut man (Parteien und NGO) auf die Agrarstrategie 2030+! Als lägen da Wunderpläne in den Schubladen rum…
Dabei stimmen wir am 27. September über genau das Thema ab, dass die Landwirtschaft der Zukunft definieren wird. Futtermais-Anbau ist einfach nicht mehr und entsprechend muss man bei der Fleischproduktion anpassen. Da ist nix mehr mit Säuli halten, die niemand braucht, die aber geile Subventionen einbringen.
Die Pläne und Zahlen liegen alle auf dem Tisch. Am Ende des Tages entscheidet ein Faktor: Wer bekommt das Wasser?
Und die Trockenheit eine Katastrophe ohne Beispiel: Schnecken, Würmer, Amphibien, Kleinstlebewesen im Wasser, an Weihern, Tümpeln: Alles tot.
Als Nächstes fallen die Igel und viele andere Insektenfresser und Vögel aus und was das bedeutet weiss man spätestens seit Mao.
Mit der SVP und den Boomern sind wir alle gefickt. Hart, schmerzhaft und wenn es sein muss auch im Schlaf. Oh, wait…Atomkraft reload, da war doch was…
Und statt dass man jetzt Vollgas noch versucht zu retten, was noch zu retten ist, baut man (Parteien und NGO) auf die Agrarstrategie 2030+! Als lägen da Wunderpläne in den Schubladen rum…
Dabei stimmen wir am 27. September über genau das Thema ab, dass die Landwirtschaft der Zukunft definieren wird. Futtermais-Anbau ist einfach nicht mehr und entsprechend muss man bei der Fleischproduktion anpassen. Da ist nix mehr mit Säuli halten, die niemand braucht, die aber geile Subventionen einbringen.
Die Pläne und Zahlen liegen alle auf dem Tisch. Am Ende des Tages entscheidet ein Faktor: Wer bekommt das Wasser?
Und die Trockenheit eine Katastrophe ohne Beispiel: Schnecken, Würmer, Amphibien, Kleinstlebewesen im Wasser, an Weihern, Tümpeln: Alles tot.
Als Nächstes fallen die Igel und viele andere Insektenfresser und Vögel aus und was das bedeutet weiss man spätestens seit Mao.
Mit der SVP und den Boomern sind wir alle gefickt. Hart, schmerzhaft und wenn es sein muss auch im Schlaf. Oh, wait…Atomkraft reload, da war doch was…
„Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich bin Punk."
An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern. (Erich Kästner)
An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern. (Erich Kästner)
Re: Klimakrise
„Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich bin Punk."
An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern. (Erich Kästner)
An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern. (Erich Kästner)
Re: Klimakrise
Pro Sportchef bim FCB hat geschrieben: 06.08.2026, 13:22 Wie seht ihr eigentlich das Thema Landwirtschaft und Klimawandel?
Ausgangslage: Die Auswirkungen des Klimawandels sind erst der Anfang. So ein Sommer wie jetzt wird die neue Normalität sein. Hitze (deutlich höhere Temperaturen erwartet), Trockenheit, Starkregen, Gewitter, Stürme, etc. Alles wird häufiger und intensiver als in diesem Sommer, der schon viele an die Grenzen bringt.
Die Reaktion: Einerseits wird ja jetzt die hohle Hand beim Staat gemacht. Ein Stück weit funktioniert das auch, weil die Bauern viel Macht im Bundeshaus haben. Allerdings wird auch dies seine Grenzen haben.
Dann ergreift man kurzfristige Massnahmen wie Wassertransporte mit dem Heli. Das wird einigen wenigen Bauern helfen, aber eher im kleinen Stil.
Dann gibt es ja berechtigte und sinnvolle Anpassungen für Langfristigkeit. Grössere Regenwasserfassungen. Effiziente Bewässerung. Anpassungen der Sorten. Usw.
Aber wird das reichen? Denkt ihr mit Anpassung wird man das Ruder herumreissen können und die Landwirtschaft kann mit ähnlichem Fokus wie heute weiter existieren?
Aus meiner Sicht ist das eine Illusion. Aus meiner Sicht ist die Landwirtschaft wie sie heute ist nicht zukunftsfähig, weil schlicht zu ressourcenintensiv. Vieh braucht zu viel Nahrung und Wasser, das wird man nicht kompensieren oder anpassen können.
Aus meiner Sicht wird man nicht um eine radikale Revolution herumkommen. Vermutlich müssen wir mit einem Auge nach Andalusien schielen, wie dort Landwirtschaft betrieben wird? Vielleicht wird eher das eine realistische Zukunft sein?
Sehe ich da zu schwarz? Habe ich vielleicht keine Ahnung vom Thema? Als Städter bin ich wirklich relativ weit davon weg.
"Neue Normalität" ist etwas zu weit gegriffen, es wird nicht jeder zukünftige Sommer wie 2026 oder heisser/trockener sein. Es wird weiterhin kühlere und nassere Sommer geben. Solche Sommer wie 2026 sind aber keine "Extremsommer" mehr, sondern Teil der Spanne unseres Klimas und kommen alle paar Jahre wieder vor anstatt vielleicht einmal in 10 Jahren.
Man kommt also nicht darum herum, bezüglich Wasserspeicherung und Ernteausfälle Lösungen zu finden.
- Aficionado
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Re: Klimakrise
Sommer 2003, 2018, 2026,...
Lange Trockenheit und hohe Temperaturen.
Die Abstände könnten/werden kürzer werden.
Lange Trockenheit und hohe Temperaturen.
Die Abstände könnten/werden kürzer werden.
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OnlineBasilou
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Re: Klimakrise
...bis sie "irgendwann" (bald?) in der Mehrzahl sind und die kühleren/nasseren Sommer die Ausnahme. Also doch (irgendwann? bald? jetzt?) die neue Normalität.LeTinou hat geschrieben: 06.08.2026, 15:59 "Neue Normalität" ist etwas zu weit gegriffen, es wird nicht jeder zukünftige Sommer wie 2026 oder heisser/trockener sein. Es wird weiterhin kühlere und nassere Sommer geben. Solche Sommer wie 2026 sind aber keine "Extremsommer" mehr, sondern Teil der Spanne unseres Klimas und kommen alle paar Jahre wieder vor anstatt vielleicht einmal in 10 Jahren.
Zumal wir nicht vergessen sollten, dass der Kilmawandel nicht einfach immer linear weiter geht, sondern es Kipppunkte gibt. Ich will nicht behaupten dass es so ist, aber wer sagt denn, dass wir nicht soeben einen überschritten haben, der solche Sommer wie 2026 zur Normalität macht?
- SubComandante
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Re: Klimakrise
Sie werden kürzer. Das liegt an grossflächigen Wetterlagen, die sich im Sommer immer länger nicht mehr bewegen. Das kann wie letztes Jahr für einen kühlen Sommer sorgen. Der Jetstream ist im Sommer kein gerader Stream mehr, sondern ist völlig zersaust. Darum geschieht das.Aficionado hat geschrieben: 06.08.2026, 16:30 Sommer 2003, 2018, 2026,...
Lange Trockenheit und hohe Temperaturen.
Die Abstände könnten/werden kürzer werden.
Nach Plassners Rhein-Ausbuddel-Idee kommt nun der neue Deutsche Verkehrsminister und will, dass LKW-Fahrer Überstunden leisten, um die ins Stocken geratene Rheinschifffahrt kompensieren zu können. Ein würdiger Nachfolger von Scheuer und Dobrindt. Absolut genial, der Typ. Kenne die Zahl grad nicht mehr, aber ein so fettes Schiff aufm Rhein kann 70 LKW-Ladungen transportieren. Vermutlich sind es sogar deutlich mehr.
Genius!!!
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Re: Klimakrise
Somnium hat geschrieben: 06.08.2026, 14:44 Die übersubventionierte CH-Landwirtschsft ist null vorbereitet, auf das, was da kommt und bereits ist.
Und statt dass man jetzt Vollgas noch versucht zu retten, was noch zu retten ist, baut man (Parteien und NGO) auf die Agrarstrategie 2030+! Als lägen da Wunderpläne in den Schubladen rum…
Dabei stimmen wir am 27. September über genau das Thema ab, dass die Landwirtschaft der Zukunft definieren wird. Futtermais-Anbau ist einfach nicht mehr und entsprechend muss man bei der Fleischproduktion anpassen. Da ist nix mehr mit Säuli halten, die niemand braucht, die aber geile Subventionen einbringen.
Die Pläne und Zahlen liegen alle auf dem Tisch. Am Ende des Tages entscheidet ein Faktor: Wer bekommt das Wasser?
Und die Trockenheit eine Katastrophe ohne Beispiel: Schnecken, Würmer, Amphibien, Kleinstlebewesen im Wasser, an Weihern, Tümpeln: Alles tot.
Als Nächstes fallen die Igel und viele andere Insektenfresser und Vögel aus und was das bedeutet weiss man spätestens seit Mao.
Mit der SVP und den Boomern sind wir alle gefickt. Hart, schmerzhaft und wenn es sein muss auch im Schlaf. Oh, wait…Atomkraft reload, da war doch was…
Weiss ich gar noch nicht.
Ich bin bei dir, dass man alle Subventionen neu bewerten müsste und Fleisch/Futtermittel davon ausgeschlossen werden müsste. Ich kenne aber die einzelnen Subventionen zu wenig.
Die Bauern könnten ja dann die Preise erhöhen. Dabei müsste aber sichergestellt werden, dass kein Billigfleiach importiert werden kann von den Detailhändlern. Aber dann hat die EU keine Freude.
Die Bauern sind halt schon immer am jammern und schreien nach immer mehr Subventionen, auch im Winter:
Re: Klimakrise
Rösti ist schon ein ganz besonderes Exemplar.
Ich weiss halt auch nicht, ob der nicht einfach nur sehr schlecht beraten ist oder ob diese Irrungen auf seinem Mist gewachsen ist.
Schon das mit den Wolfsrudeln war der Hammer, das mit dem Walt schlägt halt schon dem Fass den Boden aus.
Ich weiss halt auch nicht, ob der nicht einfach nur sehr schlecht beraten ist oder ob diese Irrungen auf seinem Mist gewachsen ist.
Schon das mit den Wolfsrudeln war der Hammer, das mit dem Walt schlägt halt schon dem Fass den Boden aus.
Das Schönste am Älterwerden ist, dass man noch nicht tot ist
- Uschi Glas
- Uschi Glas
Re: Klimakrise
SubComandante hat geschrieben: 06.08.2026, 18:38Sie werden kürzer. Das liegt an grossflächigen Wetterlagen, die sich im Sommer immer länger nicht mehr bewegen. Das kann wie letztes Jahr für einen kühlen Sommer sorgen. Der Jetstream ist im Sommer kein gerader Stream mehr, sondern ist völlig zersaust. Darum geschieht das.Aficionado hat geschrieben: 06.08.2026, 16:30 Sommer 2003, 2018, 2026,...
Lange Trockenheit und hohe Temperaturen.
Die Abstände könnten/werden kürzer werden.
Nach Plassners Rhein-Ausbuddel-Idee kommt nun der neue Deutsche Verkehrsminister und will, dass LKW-Fahrer Überstunden leisten, um die ins Stocken geratene Rheinschifffahrt kompensieren zu können. Ein würdiger Nachfolger von Scheuer und Dobrindt. Absolut genial, der Typ. Kenne die Zahl grad nicht mehr, aber ein so fettes Schiff aufm Rhein kann 70 LKW-Ladungen transportieren. Vermutlich sind es sogar deutlich mehr.
Genius!!!
Wann kommt Trump und schlägt vor, dass man Räder montiert an die Schiffe oder dass man Meerwasser in die Flüsse pumpt?
Re: Klimakrise
Ölbert wird von Yves Bichsel beraten. Einem fundamental-radikalen Freikirchler/Evangelisten.
Die Republik hat eine schöne Reportage über diese Gestalt geschrieben…
Ölbert mit seiner Grundeinstellung gmögig/minderintelligent/beeinflussbar natürlich ideal für solche Puppenspieler, die im Hintergrund Macht ausüben.
Bichsel wahrscheinlich der mächtigste Mensch der Schweiz, der nie gewählt worden ist. Das
Die Republik hat eine schöne Reportage über diese Gestalt geschrieben…
Ölbert mit seiner Grundeinstellung gmögig/minderintelligent/beeinflussbar natürlich ideal für solche Puppenspieler, die im Hintergrund Macht ausüben.
Bichsel wahrscheinlich der mächtigste Mensch der Schweiz, der nie gewählt worden ist. Das
„Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich bin Punk."
An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern. (Erich Kästner)
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