Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

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Somnium
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Somnium »

🤗

https://ibb.co/Xx91kckB

Durchfallwelle in den USA: Verdacht fällt auf Eisbergsalat aus Mexiko
https://www.bazonline.ch/taco-bell-cdc- ... 2926055621 (Abo-frei!)
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Basler Beobachter
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Basler Beobachter »

In Nicaragua gibt es keine Wahlen mehr. Das Risiko ist zu gross, dass jemand die Wahlen gewinnen könnte, der der jetzigen Regierung nicht in den Kram passt.
Ankündigung: Nicaraguas Machthaber Ortega schafft die Wahlen ab - News - SRF

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Aficionado
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Aficionado »

Scharfe-kritik-jans-will-die-gesamte-panzer-flotte-abschiessen


https://www.blick.ch/politik/abkehr-ist ... =copy-link

Bin kein Militärstratege aber den Nutzen von Panzern sehe ich schon lange nicht mehr. Eine Drohne reicht und der Panzer ist weg.

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Faniella Diwani
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Faniella Diwani »

Aficionado hat geschrieben: 24.07.2026, 13:06 Scharfe-kritik-jans-will-die-gesamte-panzer-flotte-abschiessen


https://www.blick.ch/politik/abkehr-ist ... =copy-link

Bin kein Militärstratege aber den Nutzen von Panzern sehe ich schon lange nicht mehr. Eine Drohne reicht und der Panzer ist weg.

Nach dem 1. Weltkrieg war den Strategen klar das es keine Kavalerie mehr braucht. Im dem 2. Weltkrieg merkten es dann auch die Polen und die Franzosen.

Meanwhile in Switzerland:
1947 unterzeichneten 158'000 Bürger, die wie General Guisan für die Beibehaltung der Kavallerie waren, eine Petition. 

Wir haben sie dann 1972 abgeschafft... 

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SubComandante
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von SubComandante »

Sollte es Russland bis an die Schweizer Grenze schaffen (wobei dort nur, um Deutschland besser von Süden her angreifen zu können), hat die Schweiz die Alpen als Festigungsanlage. Mit Panzer ist man da wirklich suboptimal aufgestellt.

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Faniella Diwani
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Faniella Diwani »

SubComandante hat geschrieben: 24.07.2026, 21:18 Sollte es Russland bis an die Schweizer Grenze schaffen (wobei dort nur, um Deutschland besser von Süden her angreifen zu können), hat die Schweiz die Alpen als Festigungsanlage. Mit Panzer ist man da wirklich suboptimal aufgestellt.

Bereits die ersten Tage des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine haben gezeigt was Panzer heute nicht mehr können. 
Das war noch vor der Drohnentaktik. Nur mit brauchbarer Panzerabwehr. 

Und trotzdem blöökt bei uns alles "wir brauchen unsere Panzer noch"!

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Somnium
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Somnium »

Fifa will WM-Rechte an private Investoren verkaufen – Uefa tobt
https://www.bazonline.ch/fifa-milliarde ... 2366104569 (Abo-frei!)
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von littlesnow »

Somnium hat geschrieben: 28.07.2026, 20:36 Fifa will WM-Rechte an private Investoren verkaufen – Uefa tobt
https://www.bazonline.ch/fifa-milliarde ... 2366104569 (Abo-frei!)
Genau so: https://de.uefa.com/news-media/news/02a ... gliedsver/

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Somnium
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Somnium »

Wow. ❗️❗️❗️

🫶

…und: WOW!!!!


(Edith:)
Europäer drohen mit WM-Boykott
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Aficionado
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Aficionado »

Ja, Uefa scheint noch ein wenig sozialer zu sein.

Infantino und Trump passen schon sehr gut zusammen. Ich glaube die längste Freundschaft. Putin, Elon, Netanjahu und Meloni haben alle etwas an Beliebtheit eingebüsst. Tja ein Opportunist der nie widerspficht und immer brav weiterlutscht.
Beide leiden sie an Grössenwahn.

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Somnium
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Somnium »

Und bis auf wenige Ausnahmen alles (junge) Männer…:

https://www.spiegel.de/ausland/ceuta-be ... 5663d05f3f (Abo-frei!)
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Basler Beobachter »

Somnium hat geschrieben: 31.07.2026, 11:55 Und bis auf wenige Ausnahmen alles (junge) Männer…:

https://www.spiegel.de/ausland/ceuta-be ... 5663d05f3f (Abo-frei!)
Irgendwie logisch. Wenn Afrikaner die Möglichkeit bekommen, nach Europa auszuwandern, dann machen sie es. In diesem Fall sind allerdings noch 17 km schwimmend zu absolvieren. Mit Schwimmring sollte das gehen. Ceuta ist sicher nicht das Endziel. Aber "Ceuta" wird Schule machen. 

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Pro Sportchef bim FCB
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Pro Sportchef bim FCB »

Was da jetzt wieder alles für Hetze und Desinformation verbreitet wird bezüglich Ceuta ist unglaublich.

Spanien habe kapituliert.
Die Flüchtlingspolitik sei Schuld.
Die Menschen sind jetzt im Schengen Raum und müssen in andere Schengen Länder aufgenommen werden.
Meloni kriecht auch aus ihrem Loch hervor und fordert den Ausschluss von Spanien aus Schengen.

1. Spanien hat nicht kapituliert. Die Grenze ist gesichert. Aber es kamen 50'000 auf einmal, vermutlich sogar koordiniert / unterstützt oder zumindest zugelassen von Marokko, aus politischen Gründen. Könnten andere Länder wie die Schweiz, Italien oder so denn 50'000 Menschen auf einen Schlag abwehren?

2. "Flüchtlingspolitik", was ist das überhaupt? Nur weil die Menschen da sind heisst es lange nicht, dass sie bleiben dürfen. Die wenigsten werden das dürfen.

3. Ceuta hat Sonderstatus und dadurch gehört das Gebiet nicht zu Schengen. Die Menschen sind also nicht im Schengenraum.

4. Europa ist noch einige Kilometer Wasser entfernt. Da schwimmt man nicht einfach weiter. Italien und Co. müssen also keine Angst haben.

5. Man könnte auch mal hinterfragen, warum Spanien noch solche Enklaven braucht.

6. Da der grösste Anteil der Migration immer noch aus liberalen / konservativen Gründen (Wirtschaftswachstum, Gewinnmaximierung) erfolgt, sollte man endlich mal aufhören die Linken zu beschuldigen.

Manchmal möchte ich am liebsten das Internet in die Ecke schmeissen und auf den Mond abhauen. So geht mir dieser Rechtspopulismus mit seiner Desinformation auf den Sack. Gerade im Wissen dass es funktioniert und die Parteien damit dazugewinnen.

PS: Ja, ich finde legitim wenn man Zuwanderung grundsätzlich beschränken/reduzieren möchte. Da bin ich sogar auch eher dafür. Aber dann sollte man bei den Tatsachen bleiben und sich auf den Hauptanteil der Migration fokussieren. Und da hinstehen und Massnahmen ergreifen, mit allen Konsequenzen für die Wirtschaft. Und nicht auf den kleinen Teil des Asylwesens zeigen und Hetze damit betreiben.

Tyrion
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Tyrion »

Pro Sportchef bim FCB hat geschrieben: 31.07.2026, 16:46
5. Man könnte auch mal hinterfragen, warum Spanien noch solche Enklaven braucht.


Der war gut :D

Wieso schenkt uns Italien nicht die Enklave im Tessin? Wieso wechselt Hofstetten nicht zum Kanton BL? Wieso geben Frankreich und England nicht all ihre Überseegebiete ab? Wieso will China Taiwan?

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Pro Sportchef bim FCB
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Pro Sportchef bim FCB »

Tyrion hat geschrieben: 31.07.2026, 17:07
Pro Sportchef bim FCB hat geschrieben: 31.07.2026, 16:46
5. Man könnte auch mal hinterfragen, warum Spanien noch solche Enklaven braucht.


Der war gut :D

Wieso schenkt uns Italien nicht die Enklave im Tessin? Wieso wechselt Hofstetten nicht zum Kanton BL? Wieso geben Frankreich und England nicht all ihre Überseegebiete ab? Wieso will China Taiwan?
Ja du hast sicher Recht, das war ein schwacher Punkt von mir.
Entscheidend ist schlussendlich, dass die Bürger von dort weiterhin so leben wollen und sich klar als Spanier sehen. Diskussion eigentlich beendet.

Aber irgendwie schade pickst du einfach nur diese beiden Zeilen aus meinem ganzen Post heraus...

badandugly
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von badandugly »

Tyrion hat geschrieben: 31.07.2026, 17:07
Pro Sportchef bim FCB hat geschrieben: 31.07.2026, 16:46
5. Man könnte auch mal hinterfragen, warum Spanien noch solche Enklaven braucht.

Der war gut :D

Wieso schenkt uns Italien nicht die Enklave im Tessin? Wieso wechselt Hofstetten nicht zum Kanton BL? Wieso geben Frankreich und England nicht all ihre Überseegebiete ab? Wieso will China Taiwan?
Aber langfristig generiert dieses Überbleibsel aus Kolonialzeiten nur Spannungen. Mit Vernunft lässt sich die Beibehaltung des Status Quo nicht begründen. Die paar Meilen Fischereihoheit oder Aussicht auf Bodenschätze in dieser Zone sind vernachlässigbar. Es können nur staatspolitische Argumente geltend gemacht werden. Das könnte man lösen wenn man es wollte, siehe auch Hongkong.  ( für die Einwohner zwar scheisse, aber staatspolitisch ein ewiges Problem weniger)
 

Basler Beobachter
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Basler Beobachter »

badandugly hat geschrieben: 01.08.2026, 10:17 Aber langfristig generiert dieses Überbleibsel aus Kolonialzeiten nur Spannungen. Mit Vernunft lässt sich die Beibehaltung des Status Quo nicht begründen. Die paar Meilen Fischereihoheit oder Aussicht auf Bodenschätze in dieser Zone sind vernachlässigbar. Es können nur staatspolitische Argumente geltend gemacht werden. Das könnte man lösen wenn man es wollte, siehe auch Hongkong.  ( für die Einwohner zwar scheisse, aber staatspolitisch ein ewiges Problem weniger)
Einerseits wollen die Marokkaner am liebsten Marokko und Melilla zurück. Andererseits möchten aber die Marokkaner lieber in der EU leben, wie diese letzten Tagen in Ceuta eindeutig gezeigt haben. 

Bis 20 Jahre nach dem 2. Weltkrieg haben die Algerier erbittert dafür gekämpft, dass die Kolonialmacht Frankreich endlich die Besetzung aufgibt. Mit Erfolg. Nun aber würden die Algerier lieber in Frankreich wohnen. Wenn sie die Möglichkeit hätten, würden sie sofort übersiedeln. Fazit: Hätten sie damals Frankreich nicht bekämpft, würden sie heute in Frankreich leben, d.h., in der algerischen Provinz Frankreich. 

Auf den Komoren wurde abgestimmt über den Verbleib bei Frankreich. Die Insel Mayotte hat für Frankreich gestimmt und ist heute Teil von Frankreich. Die anderen Inseln haben für die Unabhängigkeit gestimmt. Nun wandern die Menschen aus den anderen Inseln nach Mayotte aus, damit sie in Frankreich leben können und nicht mehr auf den unabhängigen Komoren. Da hätten sie lieber damals für Frankreich gestimmt, dann könnten sie jetzt in einem Teil Frankreichs leben. So wie die Menschen in Französisch Guyana, auf Guadeloupe, La Réunion auf Martinique und auf Französisch Polynesien. 

Die Kolonialländer haben in den Kolonien schreckliche Dinge getan. Und heute versuchen die Leute, die in den nun unabhängigen Ländern wohnen, in das Kolonialland umzuziehen. Im Nachhinein ist festzustellen, dass die Menschen, die auf einem Territorium leben, dass noch immer von der Kolonialmacht beherrscht wird, lieber dort wohnen als diejenigen Menschen, die auf einem Territorium leben, das sich von der Kolonialmacht freigekämpft hat. 
 

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Somnium
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Somnium »

Abenteuer Bahn…:

Schweizer Nachtzugpassagiere müssen mitten in der Nacht umsteigen
https://www.bazonline.ch/nachtzug-zueri ... 8566067439 (Abo-frei!)

Wenn man das mal durchdenkt: Da werden die, die sich wirklich darauf einlassen, im kleinen Gutes tun (und dann auch noch richtig fett Asche für hinblättern), am härtesten gefickt.
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Käppelijoch
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Käppelijoch »

Beim Nachtugverkehr läuft sowieso vieles schief. Sie tun alles dafür, dass man das Angebot nicht nutzt. Bei den Preisen fängt es schon an.

Wobei ich sehr dafür wäre, die Tages(rand)verbindungen auszubauen und zwar auf HGV. Basel-Lille-Paris CDG-Brüssel/London, Basel-Amsterdam, Basel-Marseille-(Barcelona), Schweiz-Neapel, Schweiz-Genau-Nizza, Basel-München mehrmals täglich (ICE via Mannheim, ergänzend, sobald Konstanz-Friedrichshafen elektrisch ist, Basel-Friedrichshafen-Ulm-München), Gute Umsteigerelationen Schweiz - Skandinavien mit Umstieg in Hamburg / sobald Fehrmanbelt-Tunnel und Strecke fertig gebaut HGV Basel - Lübeck - Rødby - Kopenhagen. Und und und.

Und man sollte endlich aufhören, dass Internationaler Fernverkehr in der Schweiz so viel heisst wie: Wie binden wir am besten Zürich an. (Was? Wir haben noch andere Abgangsbahnhöfe wie Zürich und Streckenvarianten, welche nicht über Zürich geführt werden müssen? Sapperlot!)

Aber das Problem ist vielfach auf deutscher Seite zu finden! Würden die endlich ihre Strecken so ausbauen und elektrifizieren, wie sie es seit über 30 Jahren versprechen, wären sogar schnelle Tagesverbindungen aus der Schweiz nach Prag über München möglich! 

Bei den Nachtzügen würde ein Nachtzug nach Warschau Sinn ergeben, damit man dann in ein paar Jahren auf die HGV-Züge nach Tallinn umsteigen kann.

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Pro Sportchef bim FCB
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Pro Sportchef bim FCB »

Ein sehr gutes Interview zu den Geschehnissen in Ceuta und den Reaktionen in Europa. Nüchtern, sachlich, ohne Vorwürfe an gewisse Personen und politische Richtungen (man kann sich die selbst zusammensetzen, wenn man möchte)

https://www.blick.ch/ausland/abkommen-s ... 53552.html

Ist Spanien also gar nicht das Problem?
Nein. Die Kritik an Spanien ist absurd. Nach Spanien kamen 2025 und 2026 weniger irreguläre Migranten als in andere Mittelmeer-Staaten. Das Land wird zu Unrecht zum Sündenbock gemacht. Kämen morgen 10'000 Menschen nach Lampedusa, wäre Italien in der gleichen Lage.

Warum wird Spanien trotzdem von so vielen kritisiert?
Diese Art Ereignis irregulärer Migration erzeugt dramatische Bilder und Furcht. Auch Regierungen in Finnland und Dänemark sind beunruhigt. Und vergessen, dass hier an einem Tag in einer Stadt so viel irreguläre Migration erfolgte wie in den vergangenen sechs Monaten im ganzen Mittelmeer. Die EU hat aber heute keine Strategie, um solche Situationen zu unterbinden. Das gilt auch für Italien, Zypern, Griechenland.

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Faniella Diwani
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Faniella Diwani »

Käppelijoch hat geschrieben: 02.08.2026, 17:38 Beim Nachtugverkehr läuft sowieso vieles schief. Sie tun alles dafür, dass man das Angebot nicht nutzt. Bei den Preisen fängt es schon an.
Das Problem sind nicht die teuren Nachtzüge. Das Problem ist das meine Tochter für 40.- einen Flug von Edinburgh nach Genf gekriegt hat. 

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Bierathlet »

Faniella Diwani hat geschrieben: 03.08.2026, 07:00
Käppelijoch hat geschrieben: 02.08.2026, 17:38 Beim Nachtugverkehr läuft sowieso vieles schief. Sie tun alles dafür, dass man das Angebot nicht nutzt. Bei den Preisen fängt es schon an.
Das Problem sind nicht die teuren Nachtzüge. Das Problem ist das meine Tochter für 40.- einen Flug von Edinburgh nach Genf gekriegt hat. 

Warum kann nicht einfach beides Teil des Problems sein?

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Faniella Diwani »

Bierathlet hat geschrieben: 03.08.2026, 08:31
Faniella Diwani hat geschrieben: 03.08.2026, 07:00
Käppelijoch hat geschrieben: 02.08.2026, 17:38 Beim Nachtugverkehr läuft sowieso vieles schief. Sie tun alles dafür, dass man das Angebot nicht nutzt. Bei den Preisen fängt es schon an.
Das Problem sind nicht die teuren Nachtzüge. Das Problem ist das meine Tochter für 40.- einen Flug von Edinburgh nach Genf gekriegt hat. 

Warum kann nicht einfach beides Teil des Problems sein?

Nachtzüge müssen kostendeckend fahren. Ohne steuerfreies Kerosin oder sonstwelche Subventionen. Die Politik will das so. 
Für die 40.- des Easyjet-Lockvogelangebots bezahlen die nicht mal Zmorge und Bettwäschewechsel. 

Fliegen muss DEUTLICH teurer werden. 

 

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Käppelijoch »

Faniella Diwani hat geschrieben: 03.08.2026, 11:16
Bierathlet hat geschrieben: 03.08.2026, 08:31
Faniella Diwani hat geschrieben: 03.08.2026, 07:00
Das Problem sind nicht die teuren Nachtzüge. Das Problem ist das meine Tochter für 40.- einen Flug von Edinburgh nach Genf gekriegt hat. 

Warum kann nicht einfach beides Teil des Problems sein?

Nachtzüge müssen kostendeckend fahren. Ohne steuerfreies Kerosin oder sonstwelche Subventionen. Die Politik will das so. 
Für die 40.- des Easyjet-Lockvogelangebots bezahlen die nicht mal Zmorge und Bettwäschewechsel. 

Fliegen muss DEUTLICH teurer werden. 


Ja und Nein. Dass Kewrosin steuerfrei ist, ist Gugus. Das gehört geändert. Sämtliche Subventionen und Steuerbegünstigungen gehören abgeschafft. Oder die Bahne rhält dieselben Rabatte, Vergünstigungen und Steuernachlässe. Aber Fliegen zusätzlich mit künstlichen Abgaben zu verteuern, das halte ich für falsch.
MwSt für die Bahn auf 0% setzen z.B.

Vor allem, weil je nach Zielort die Bahn keine Alternative sein kann. Alles, was über 5-7 Stunden per Bahn entfernt ist, da fährt kein Mensch wirklich Zug. Nicht aus Kostengründen, sondern aus Zeitgründen. 

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Faniella Diwani »

Käppelijoch hat geschrieben: 03.08.2026, 12:27 Vor allem, weil je nach Zielort die Bahn keine Alternative sein kann. Alles, was über 5-7 Stunden per Bahn entfernt ist, da fährt kein Mensch wirklich Zug. Nicht aus Kostengründen, sondern aus Zeitgründen. 

Genau da macht der Nachtzig die Lücke bis 12-16h dicht. Da hast du die ersparte Hotelübernachtung in der Mischrechnung. 
Wien geht z.B. sehrt gut mit Nachtzug. 

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Käppelijoch »

Faniella Diwani hat geschrieben: 03.08.2026, 13:24
Käppelijoch hat geschrieben: 03.08.2026, 12:27 Vor allem, weil je nach Zielort die Bahn keine Alternative sein kann. Alles, was über 5-7 Stunden per Bahn entfernt ist, da fährt kein Mensch wirklich Zug. Nicht aus Kostengründen, sondern aus Zeitgründen. 

Genau da macht der Nachtzig die Lücke bis 12-16h dicht. Da hast du die ersparte Hotelübernachtung in der Mischrechnung. 
Wien geht z.B. sehrt gut mit Nachtzug. 
Da würde man lieber in eine Beschleunigung der Strecke investieren, um Wien als Tagesverbindung attraktiver zu machen. Im Momenst ist es zwischen dem Vorarlberg und dem Bahnhof Oeztal eine unglaubliche, ultralangsame Schleichfahrt auf dem eingleisigen Abschnitt der Bahn.

Und zwischen Sargans und Feldkirch geht es auch nicht gerade rasant voran.
 

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Aficionado »

Käppelijoch hat geschrieben: 03.08.2026, 12:27
Faniella Diwani hat geschrieben: 03.08.2026, 11:16
Bierathlet hat geschrieben: 03.08.2026, 08:31

Warum kann nicht einfach beides Teil des Problems sein?

Nachtzüge müssen kostendeckend fahren. Ohne steuerfreies Kerosin oder sonstwelche Subventionen. Die Politik will das so. 
Für die 40.- des Easyjet-Lockvogelangebots bezahlen die nicht mal Zmorge und Bettwäschewechsel. 

Fliegen muss DEUTLICH teurer werden. 


Ja und Nein. Dass Kewrosin steuerfrei ist, ist Gugus. Das gehört geändert. Sämtliche Subventionen und Steuerbegünstigungen gehören abgeschafft. Oder die Bahne rhält dieselben Rabatte, Vergünstigungen und Steuernachlässe. Aber Fliegen zusätzlich mit künstlichen Abgaben zu verteuern, das halte ich für falsch.
MwSt für die Bahn auf 0% setzen z.B.

Vor allem, weil je nach Zielort die Bahn keine Alternative sein kann. Alles, was über 5-7 Stunden per Bahn entfernt ist, da fährt kein Mensch wirklich Zug. Nicht aus Kostengründen, sondern aus Zeitgründen. 

Wohl der einzige Punkt, wo sich Links und Rechts schon lange einig sind. Und trotzdem ist es noch immer steuerfrei.

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Pro Sportchef bim FCB
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Pro Sportchef bim FCB »

Aficionado hat geschrieben: 03.08.2026, 15:05 Wohl der einzige Punkt, wo sich Links und Rechts schon lange einig sind. Und trotzdem ist es noch immer steuerfrei.

Say whaaaaaaat???

https://politchronik.swiss/de/prozesse/ ... -zh-22-306
Zustimmung hatte die Standesinitiative nur bei den geschlossen stimmenden Fraktionen von SP und Grünen sowie bei der Mehrheit der GLP gefunden. Das Geschäft war somit erledigt.

https://www.swissinfo.ch/ger/auch-parla ... n/46972288
Der Nationalrat hat am Donnerstag neun Standesinitiativen abgelehnt, die die Einführung einer CO2-Abgabe auf Flugtickets, einer nationalen Kerosinsteuer oder beides verlangen. FDP und SVP wehrten sich gegen alle Standesinitiativen.

https://www.airliners.de/jetzt-parteien ... euer/50206
Union und FDP argumentieren gegen die Steuer
...
Linke und AFD würden die Besteuerung grundsätzlich akzeptieren, jedoch nur bei Abgabensenkungen in anderen Bereichen der Mobilität.

Zwar nicht die Kerosinbesteuerung, aber eine Steuererleichterung für Luftverkehr:
https://www.bundestag.de/dokumente/text ... er-1174746
Der Bundestag hat am Donnerstag, 21. Mai 2026, nach 20-minütiger Aussprache die Rücknahme der zum 1. Mai 2024 auf Betreiben der Ampelkoalition vorgenommene Erhöhung der Luftverkehrsteuer beschlossen.
Für den unveränderten Regierungsentwurf stimmten CDU/CSU, AfD und SPD, dagegen votierten Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke.

Man bleibt seiner Linie treu:
Mitte-Rechts: Klimaschutz my ass!
Links: Die Einzigen die sich für Klimaschutz und die Minderung des Klimawandels einsetzen!

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Aficionado »

Pro Sportchef bim FCB hat geschrieben: 03.08.2026, 15:27
Aficionado hat geschrieben: 03.08.2026, 15:05 Wohl der einzige Punkt, wo sich Links und Rechts schon lange einig sind. Und trotzdem ist es noch immer steuerfrei.

Say whaaaaaaat???

https://politchronik.swiss/de/prozesse/ ... -zh-22-306
Zustimmung hatte die Standesinitiative nur bei den geschlossen stimmenden Fraktionen von SP und Grünen sowie bei der Mehrheit der GLP gefunden. Das Geschäft war somit erledigt.

https://www.swissinfo.ch/ger/auch-parla ... n/46972288
Der Nationalrat hat am Donnerstag neun Standesinitiativen abgelehnt, die die Einführung einer CO2-Abgabe auf Flugtickets, einer nationalen Kerosinsteuer oder beides verlangen. FDP und SVP wehrten sich gegen alle Standesinitiativen.

https://www.airliners.de/jetzt-parteien ... euer/50206
Union und FDP argumentieren gegen die Steuer
...
Linke und AFD würden die Besteuerung grundsätzlich akzeptieren, jedoch nur bei Abgabensenkungen in anderen Bereichen der Mobilität.

Zwar nicht die Kerosinbesteuerung, aber eine Steuererleichterung für Luftverkehr:
https://www.bundestag.de/dokumente/text ... er-1174746
Der Bundestag hat am Donnerstag, 21. Mai 2026, nach 20-minütiger Aussprache die Rücknahme der zum 1. Mai 2024 auf Betreiben der Ampelkoalition vorgenommene Erhöhung der Luftverkehrsteuer beschlossen.
Für den unveränderten Regierungsentwurf stimmten CDU/CSU, AfD und SPD, dagegen votierten Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke.

Man bleibt seiner Linie treu:
Mitte-Rechts: Klimaschutz my ass!
Links: Die Einzigen die sich für Klimaschutz und die Minderung des Klimawandels einsetzen!

Aha. Ich hatte den Eindruck, dass sich in diesen Punkt alle einig sind (ausser vielleicht Dettling und FDP Wasserfallen). Dann wohl nur vor laufender Kamera.

Im Volch aber weit bis in die SVP einig gemäss Blick-Kommentarschreiber.

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Faniella Diwani
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Faniella Diwani »

Käppelijoch hat geschrieben: 03.08.2026, 14:57
Faniella Diwani hat geschrieben: 03.08.2026, 13:24
Käppelijoch hat geschrieben: 03.08.2026, 12:27 Vor allem, weil je nach Zielort die Bahn keine Alternative sein kann. Alles, was über 5-7 Stunden per Bahn entfernt ist, da fährt kein Mensch wirklich Zug. Nicht aus Kostengründen, sondern aus Zeitgründen. 

Genau da macht der Nachtzig die Lücke bis 12-16h dicht. Da hast du die ersparte Hotelübernachtung in der Mischrechnung. 
Wien geht z.B. sehrt gut mit Nachtzug. 
Da würde man lieber in eine Beschleunigung der Strecke investieren, um Wien als Tagesverbindung attraktiver zu machen. Im Momenst ist es zwischen dem Vorarlberg und dem Bahnhof Oeztal eine unglaubliche, ultralangsame Schleichfahrt auf dem eingleisigen Abschnitt der Bahn.

Und zwischen Sargans und Feldkirch geht es auch nicht gerade rasant voran.

Lass mich von einem Shinkansen träumen der über München und Linz nach Wien fährt... ohne das ich dafür zuerst nach Stuttgart muss. 
 

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