Somnium hat geschrieben: 08.06.2026, 11:29 Die „Schimpftirade“ gilt den strunzdummen Fussgängern, nicht der Rettung.
https://ibb.co/Jw4Df6JH (1/3)
Okay, håtte ich selber draufkormmem können
Somnium hat geschrieben: 08.06.2026, 11:29 Die „Schimpftirade“ gilt den strunzdummen Fussgängern, nicht der Rettung.
https://ibb.co/Jw4Df6JH (1/3)
Die Fotos sind ja letztlich nur Mittel zum Zweck. Eigentlich müsste es heissen "für eine kleine Dosis Aufmerksamkeit, ein paar Klicks und Likes auf Social Media".
Absolute Tragödie, was die Menschen dort erleben müssen.Taratonga hat geschrieben: 25.06.2026, 12:06 Und wieder trifft es die Ärmsten. 2 massive Erdbeben in Venezuela, wo man sowie nichts hat. Keine mediz. Versorgung, keine Logistik, keine Medikamente, nichts. Tragisch. Ärtze haben das Land eh alle verlassen, weil sir nicht fūr einen Monatslohn von 50!! Euro arbeiten wollen.
Er schickt ICE-Agenten für die öffentliche Sicherheit?
Somnium hat geschrieben: 26.06.2026, 16:35 Venezuela: Gesundheitssystem ist kollabiert!
https://www.srf.ch/news/international/e ... usgeblutet (Abo-frei!)
Aficionado hat geschrieben: 05.08.2026, 08:41 Tja, Wasserkraft. Wen interessieren schon die Fische ausser den paar Anglern? Die haben eh keine Lobby.
Sollen doch alle Fische verrecken. Einfach keine Fischbesätze mehr. Bringt eh nichts.
Elduderinho86 hat geschrieben: 05.08.2026, 08:54Aficionado hat geschrieben: 05.08.2026, 08:41 Tja, Wasserkraft. Wen interessieren schon die Fische ausser den paar Anglern? Die haben eh keine Lobby.
Sollen doch alle Fische verrecken. Einfach keine Fischbesätze mehr. Bringt eh nichts.
Das Thema wird in naher Zukunft noch ganz gross aufkommen, denn die Thematik hält der Bund noch so gut es geht von den Medien fern:
CSCS (Lugano): Das Centro Svizzero di Calcolo Scientifico nutzt das rund 6 °C kalte Wasser aus 45 Metern Tiefe des Luganersees zur direkten Kühlung des nationalen Supercomputers.
Rechenzentrum Stollen (Luzern): Dieses Rechenzentrum wird von der ewl energie wasser luzern betrieben und nutzt Seewasser aus dem Vierwaldstättersee zur Kühlung sowie die Server-Abwärme zum Heizen von umliegenden Gebäuden
Zürich / Genf: Verschiedene Betreiber nutzen Flusswasser (wie aus der Limmat oder der Rhone) oder Seewasser in Kombination mit Fernkältenetzen (wie CoolCity in Zürich), um die Recheninfrastruktur im Sommer mit «Free Cooling» zu kühlen.
Und was das genutzte Wasser, welches zurück in See oder Fluss gegeben wird, mit der Umwelt anstellt, muss man glaube ich auch niemanden erklären bzw. möchte man lieber noch niemandem erklären.
Anmerkung: das sind nur mal 4 Beispiele die bereits in der Schweiz aktiv sind. Es gibt noch mehr...
Nun ja. Nerdmodus on. Hab jetzt mal meine Kaffeepause geopfert für die Antwort.Elduderinho86 hat geschrieben: 05.08.2026, 08:54Aficionado hat geschrieben: 05.08.2026, 08:41 Tja, Wasserkraft. Wen interessieren schon die Fische ausser den paar Anglern? Die haben eh keine Lobby.
Sollen doch alle Fische verrecken. Einfach keine Fischbesätze mehr. Bringt eh nichts.
Rechenzentrum Stollen (Luzern): Dieses Rechenzentrum wird von der ewl energie wasser luzern betrieben und nutzt Seewasser aus dem Vierwaldstättersee zur Kühlung sowie die Server-Abwärme zum Heizen von umliegenden Gebäuden
Und was das genutzte Wasser, welches zurück in See oder Fluss gegeben wird, mit der Umwelt anstellt, muss man glaube ich auch niemanden erklären bzw. möchte man lieber noch niemandem erklären.
Anmerkung: das sind nur mal 4 Beispiele die bereits in der Schweiz aktiv sind. Es gibt noch mehr...
Wasserturm hat geschrieben: 05.08.2026, 10:42Nun ja. Nerdmodus on. Hab jetzt mal meine Kaffeepause geopfert für die Antwort.Elduderinho86 hat geschrieben: 05.08.2026, 08:54Aficionado hat geschrieben: 05.08.2026, 08:41 Tja, Wasserkraft. Wen interessieren schon die Fische ausser den paar Anglern? Die haben eh keine Lobby.
Sollen doch alle Fische verrecken. Einfach keine Fischbesätze mehr. Bringt eh nichts.
Rechenzentrum Stollen (Luzern): Dieses Rechenzentrum wird von der ewl energie wasser luzern betrieben und nutzt Seewasser aus dem Vierwaldstättersee zur Kühlung sowie die Server-Abwärme zum Heizen von umliegenden Gebäuden
Und was das genutzte Wasser, welches zurück in See oder Fluss gegeben wird, mit der Umwelt anstellt, muss man glaube ich auch niemanden erklären bzw. möchte man lieber noch niemandem erklären.
Anmerkung: das sind nur mal 4 Beispiele die bereits in der Schweiz aktiv sind. Es gibt noch mehr...
Falls es dich interessiert, ich war da relativ tief drin im Projekt. Der Gedankengang ist nicht falsch, allerdings wird bei diesen Projekten bereits im Konzessionsverfahren sehr Vieles untersucht. z.B. wird da zuvor eine fundierte Umweltverträglichkeitsanalyse erstellt und anschliessend von unabhängiger Stelle (Kanton oder Bund) geprüft. Dann folgen Auflagen.
Wenn wir etwas ganz sicher nicht haben in der Schweiz, sind es zu wenige Umweltauflagen bei der Planung.
In besagtem Projekt bzw. Projekten wurden mehrere Untersuchungen und Modellierungen erstellt, welche das Potential zur Wärmeentnahme im Vierwaldstättersee untersuchen und die Auswirkungen auf die Gewässerökologie (aufgrund von Strömungsmodellierungen, Thermodynamischen Modellen, Biologischem Know-How, etc. etc.) beschreiben. So geschehen für alle Seewasserfassungen der ewl (und auch aller anderen Betreiber von Wärmenetzen an Schweizer Seen/Flüssen) Die Auswirkungen sind gem. diesen Untersuchungen nicht messbar, ausser gerade im direkten Projektumkreis von einigen Dutzend Metern. Und auch da hält sich die Auswirkung aufgrund der massiv grösseren Masse an Umgebungswasser in einem sehr geringen Rahmen.
Beim spezifischen Projekt: Die Kühlung des Rechenzentrums wird im grösseren Verbund See-Energie Luzern betrieben. Die Abwärme wird direkt ins Anergienetz gespeist. Daraus wird dann in Quartierzentralen mittels Wärmepumpen Heisswasser für lokale Fernwärmenetze erstellt. Wasserfassung im Seebecken auf einer Tiefe von rund 40 m, Rückgabe beim KKL. Im Sommer wird mangels Wärmeempfängern wärmeres Wasser zurückgespeist als angesogen wurde, im Winter kälteres Wasser.
Das Wasser hat am Seegrund ganzjährig eine Temperatur von 4-5°C und wird entweder wieder einige Dutzend Meter entfernt von der Entnahmestelle oder in diesem Fall direkt in den Reussauslauf zurückgeleitet. Maximales Delta der Wassertemperatur von Eintritt bis Austritt ca. 4-5 Kelvin. Das zurückgeleitete Wasser hat eine maximale Temperatur von rund 9-10°C und wird aufgrund der Fliessgeschwindigkeit schnell durchmischt. Einfluss global: nicht messbar. Einfluss sehr lokal: Einspeisung von kaltem Wasser, das gefiltert wurde und weniger Schwebstoffe aufweist. Im Sommer ist das jetzt nicht wahnsinnig tragisch, wenn die Sonne den See sowieso massiv und grossflächig aufheizt.
Auch beim Projekt in Horw werden keine Auswirkungen erwartet, wo Entnahme und Rückgabe in grosser Tiefe geschehen. Durch gezielte Vermischung des Rückgabewassers mit dem Umgebungswasser (spezielle Auslauföffnungen, etc) und die vorhandenen Seeströmungen befindet sich der Teil mit messbarer Temperaturveränderung (>0.1°C) unterhalb der Vegetationsgrenze des Sees.
Das allergrösste Problem für all diese Netze und in den Seen generell wird in den nächsten Jahren übrigens die Quagga-Muschel und natürlich die generelle Aufwärmung. Sowie in den Fliessgewässern die Verbauungen, welche mühsam rückgebaut werden müssen.