Schatschiri hat geschrieben: 03.02.2026, 12:06
Ich habe mal ChatGPT gefragt, wie es da auch in Bezug auf die Vergangenheit aussieht:
"Sparen im Fussball – rettet das einen Verein oder beschleunigt es den Absturz? Ein Blick in die Vergangenheit (auch mit Blick auf den FCB)
Die Frage taucht immer wieder auf: Kann ein Fussballverein durch Sparen Geld verdienen – oder führt Sparen am Ende meist zu sportlicher Irrelevanz und damit zu noch grösserem wirtschaftlichem Schaden?
Die Vergangenheit spricht ziemlich klar: Kurzfristiges Sparen kann stabilisieren – langfristig ist sportliche Bedeutung entscheidend für wirtschaftliche Gesundheit.
Sparen kann funktionieren – aber nur unter klaren Bedingungen
Ein oft genanntes Beispiel ist der BVB Mitte der 2000er: Nach der Beinahe-Insolvenz wurde radikal gespart – Löhne runter, Transfers eingeschränkt. Sportlich bedeutete das mehrere Jahre Mittelmass. Entscheidend war aber:
klare Strategie Fokus auf Nachwuchs und Scouting Sparen als Übergangsphase, nicht als Dauerzustand
Erst danach kam der sportliche und wirtschaftliche Aufschwung.
Lehre: Sparen kann retten, aber nur mit Perspektive und sportlicher Mindestqualität.
Der Regelfall: Sparen verschärft die Abwärtsspirale
Viel häufiger zeigt die Geschichte das Gegenteil:
HSV: Sparkurs ohne sportliche Vision → Qualitätsverlust → Abstieg → massive Einnahmeverluste.
Schalke04: Sparen kam zu spät, Kader war nicht konkurrenzfähig → Abstieg → wirtschaftlicher Schaden grösser als die eingesparten Kosten.
In beiden Fällen war Sparen nicht die Lösung, sondern der Katalysator für sportliche Bedeutungslosigkeit – und genau die ist im Fussball extrem teuer.
Warum das strukturell so ist
Fussball ist kein normaler Markt, sondern ein Erfolgsmarkt:
sportlicher Erfolg = TV-Gelder, Europa-Einnahmen, Sponsoren, volle Stadien sportlicher Misserfolg = sofortiger Einnahmebruch
Ein verpasster Europacup oder ein Abstieg kostet oft mehr, als ein kontrolliert höheres Budget je gekostet hätte.
Und was heisst das für den FCB?
Für den FCB ist die Vergangenheit eigentlich eindeutig:
Die wirtschaftlich stärksten Jahre waren direkt an sportlichen Erfolg gekoppelt (Meistertitel, Champions League, Europa League). Sportliche Mittelmässigkeit führte nicht zu Ruhe, sondern zu: geringeren Zuschauerzahlen schwächerem internationalen Standing tieferen Transfererlösen
Reines Sparen macht keinen Verein gesund, wenn dadurch die sportliche Relevanz verloren geht.
Fazit Sparen kann kurzfristig stabilisieren. Dauerhaftes Sparen ohne sportliche Perspektive ist im Profifussball fast immer teurer. Die Geschichte zeigt:

Sportlicher Erfolg ist keine Folge wirtschaftlicher Gesundheit – er ist ihre Voraussetzung.
Oder anders gesagt:
Im Fussball ist Irrelevanz der teuerste Zustand überhaupt."