tim.bo hat geschrieben: 21.11.2025, 14:23
Matthias Maeder (alias Taktikfuchs) wird ab Januar 2026 neuer U15 Trainer und gleichzeitig Leiter Préformation
EDVIN PAŠAGIĆ (16) hat einen Stipendienvertrag bei Hajduk Split unterschrieben, wie Index berichtet. Da er minderjährig ist, darf der Vertrag höchstens drei Jahre dauern.
Es handelt sich um einen talentierten Innenverteidiger, der in Schweden geboren wurde und wegen seiner familiären Wurzeln für die U-Nationalmannschaften von Bosnien und Herzegowina spielt. Bereits im Sommer 2025 wechselte er zu Hajduk und lief seitdem für die Kadettenmannschaft auf. Mit der Vertragsunterschrift bestätigt er nun seinen Verbleib beim Klub aus Split.
Große europäische Klubs waren interessiert
Pašagić spielte zuvor für die U-17- und U-19-Teams von Malmö. Weil er bereits mit 15 Jahren in einer älteren Altersklasse eingesetzt wurde, galt er früh als großes Talent. Deshalb zeigten mehrere europäische Topklubs Interesse an ihm.
Unter anderem reiste er nach Turin, um sich das Trainingszentrum von Juventus anzuschauen. Zudem berichteten schwedische Medien, dass auch Dinamo Zagreb, Feyenoord Rotterdam und der FC Basel ihn verpflichten wollten.
Verfolgt jemand die U21 eigentlich intensiv und kann was zu Daniel Asiedu sagen. Hat ja fast den gleichen Weg wie Essiam und Adjetey gemacht, scheint aber in der IV nicht gesetzt zu sein?
Wäre sehr schade und mMn dumm vom FCB. Kann man gut vermehrt anstatt Koindredi an die 1. Mannschaft ranführen.
Ich würde mal behaupten, dass sich die letzten nicht-nominierungen von Nachwuchsspielern für die A-Mannschaft als richtig erwiesen haben. Es wird seine Gründe haben - nur weil er vor ein paar Tagen ein gutes Turnier gespielt hat, muss er doch nicht gleich auf die Bank der SL-Mannschaft?
Zudem soll er zuerst mal in der U21 an Casadei, Kacuri und Kuentz vorbei.
Hier wildern einfach random Clubs und Berater nach dem Mercedes Benz-Cup - wenn da noch die Familie hinten dran drückt für den nächsten Batzen, kann da der FCB nicht viel für.
Wäre sehr schade und mMn dumm vom FCB. Kann man gut vermehrt anstatt Koindredi an die 1. Mannschaft ranführen.
Ich würde mal behaupten, dass sich die letzten nicht-nominierungen von Nachwuchsspielern für die A-Mannschaft als richtig erwiesen haben. Es wird seine Gründe haben - nur weil er vor ein paar Tagen ein gutes Turnier gespielt hat, muss er doch nicht gleich auf die Bank der SL-Mannschaft?
Zudem soll er zuerst mal in der U21 an Casadei, Kacuri und Kuentz vorbei.
Hier wildern einfach random Clubs und Berater nach dem Mercedes Benz-Cup - wenn da noch die Familie hinten dran drückt für den nächsten Batzen, kann da der FCB nicht viel für.
Ich teile diese Einschätzung. Zudem sind die gelisteten Angebote von Clubs die von den Bedingungen her sicher nicht so attraktiv sind wie der FCB.
Nichts desto trotz braucht der FCB ein klareres und besseres Konzept wie er hochveranlagte Spieler in die erste Mannschaft bringen kann und wie diese auch zu Spielzeit kommen. Dann wären wir Fans bei solchen Nachrichten auch nicht gleich nervös :-)
tiimnoah hat geschrieben: 16.01.2026, 11:40
Wäre sehr schade und mMn dumm vom FCB. Kann man gut vermehrt anstatt Koindredi an die 1. Mannschaft ranführen.
Ich würde mal behaupten, dass sich die letzten nicht-nominierungen von Nachwuchsspielern für die A-Mannschaft als richtig erwiesen haben. Es wird seine Gründe haben - nur weil er vor ein paar Tagen ein gutes Turnier gespielt hat, muss er doch nicht gleich auf die Bank der SL-Mannschaft?
Zudem soll er zuerst mal in der U21 an Casadei, Kacuri und Kuentz vorbei.
Hier wildern einfach random Clubs und Berater nach dem Mercedes Benz-Cup - wenn da noch die Familie hinten dran drückt für den nächsten Batzen, kann da der FCB nicht viel für.
Ich teile diese Einschätzung. Zudem sind die gelisteten Angebote von Clubs die von den Bedingungen her sicher nicht so attraktiv sind wie der FCB.
Nichts desto trotz braucht der FCB ein klareres und besseres Konzept wie er hochveranlagte Spieler in die erste Mannschaft bringen kann und wie diese auch zu Spielzeit kommen. Dann wären wir Fans bei solchen Nachrichten auch nicht gleich nervös :-)
Mit dem Konzept hast du vollkommen recht, aber ich vertraue da der sportlichen Leitung und dem Nachwuchsstaff.
Von allen Spielern, welche letzten und diesen Sommer gewechselt haben, spielt keiner in der obersten Liga - egal wo.
Ich persönlich würde jetzt auch versuchen zB einen Cobel Sow oder Kanouté in die ChL oder wie Casadei (Ligue 2) zu verleihen und dann die Entwicklung beobachten, da sie am stärksten performen und mMn. eine höhere Veranlagung haben.
D4YW4LK3R hat geschrieben: 16.01.2026, 13:16
Ich würde mal behaupten, dass sich die letzten nicht-nominierungen von Nachwuchsspielern für die A-Mannschaft als richtig erwiesen haben. Es wird seine Gründe haben - nur weil er vor ein paar Tagen ein gutes Turnier gespielt hat, muss er doch nicht gleich auf die Bank der SL-Mannschaft?
Zudem soll er zuerst mal in der U21 an Casadei, Kacuri und Kuentz vorbei.
Hier wildern einfach random Clubs und Berater nach dem Mercedes Benz-Cup - wenn da noch die Familie hinten dran drückt für den nächsten Batzen, kann da der FCB nicht viel für.
Ich teile diese Einschätzung. Zudem sind die gelisteten Angebote von Clubs die von den Bedingungen her sicher nicht so attraktiv sind wie der FCB.
Nichts desto trotz braucht der FCB ein klareres und besseres Konzept wie er hochveranlagte Spieler in die erste Mannschaft bringen kann und wie diese auch zu Spielzeit kommen. Dann wären wir Fans bei solchen Nachrichten auch nicht gleich nervös :-)
Mit dem Konzept hast du vollkommen recht, aber ich vertraue da der sportlichen Leitung und dem Nachwuchsstaff.
Von allen Spielern, welche letzten und diesen Sommer gewechselt haben, spielt keiner in der obersten Liga - egal wo.
Ich persönlich würde jetzt auch versuchen zB einen Cobel Sow oder Kanouté in die ChL oder wie Casadei (Ligue 2) zu verleihen und dann die Entwicklung beobachten, da sie am stärksten performen und mMn. eine höhere Veranlagung haben.
Kayombo trauere ich schon nach. Und ich wünschte Junior Zé erhielte mehr Spielzeit.
Er wurde ja auch auf die neue Saison als grosses Talent angekündigt, hat bisher aber meines Wissens, vielleicht verletzungsbedingt (?), noch kein Spiel absolviert.
Er wurde ja auch auf die neue Saison als grosses Talent angekündigt, hat bisher aber meines Wissens, vielleicht verletzungsbedingt (?), noch kein Spiel absolviert.
kommt aus Muhouse. Finde ich guet, dass wir dort Talente abwerben können. In Basel fühlen die sich sicherlich auch heimisch, da die Distanz nach Muhouse ja kein Katzensprung ist.
Melwane ist wirklich ein unglaublich begabter Spieler, ihm zuzuschauen macht unheimlich Freude. Und er ist 2009er Jahrgang, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Ein weiterer Spieler aus der Talentschmiede von ASIM (Illzach-Modenheim).
Ich frage mich mittlerweile, ob wir hier der aktuellen Strategie mit den besten u21-Talenten nicht Unrecht tun?
Vorweg: Ja, als Fan sehe ich viel lieber Junior Zé im 1 spielen als Agbonifo/Duranville.
Aber wenn wir Beney, Kayombo, Zé, Streit und wie sie alle heissen für +- 2 Mio verkaufen können, dann ist das wahrscheinlich nicht die dümmste Strategie. Ja, einer von denen könnte brutal einschlagen und dann verkaufen wir ihn für 12 Mio. Aber wenn er nicht einschlägt und bei uns 3 Saisons mittelmässig spielt, dann wechselt er danach nicht mehr in den internationalen Fussball, sondern ablösefrei zu Winti/Thun. Finanziell ist es sicherlich stabiler, jedes Jahr 1-2 Eigengewächse für +-2 Mio (& Weiterverkaufsbeteiligung) zu verkaufen, als alle 5 Jahre mal einen für 12 Mio.
Klar, man holt stattdessen Bacanins&Soticeks für 2 Mio. und gibt das Geld damit postwendend wieder aus. Doch ich kriege mehr und mehr das Gefühl, dass im internationalen Markt allein der Fakt, dass ein Spieler schon mal gescoutet wurde und nicht mehr beim Ausbildungsverein spielt, wertsteigernd bzw. werterhaltend ist. Insofern kann man davon ausgehen, dass (falls er nicht einschlägt) wir einen Soticek für den Einkaufspreis weitergeben können. Für einen eigenen, der nicht einschlägt, kriegen wir, wie oben beschrieben, weniger bis nichts.
Noch zu der Frage, ob man damit den eigenen Nachwuchs unattraktiver macht. Ich bin kein Insider und wage trotzdem zu behaupten, dass dem nicht so ist. Die Jungen wollen Profis werden. Die allerwenigsten von ihnen haben als Kind in FCB-Bettwäsche geschlafen. Ob sie also den Schritt zu den Profis beim FCB oder bei Sturm Graz, Familiçao, Midtjyalland oder wo auch immer schaffen, dürfte den allermeisten reichlich egal sein. Hauptsache man schafft den Sprung in eine erste Liga. Und in dieser Statistik dürfte der FCB mit der aktuellen Strategie sehr gut unterwegs sein. Und Schluss am end zählt doch nur die Statistik, wieviele aus der jeweiligen Nachwuchsabteilung mit 25 noch Profi sind. Wenn du mit 19 zu Familiçao wechselst, statt 2 Jahre beim FCB mittelmässig-schlecht zu performen und dann zu Yverdon zu gehen, dann dürfte die Wahrscheinlichkeit höher sein, dass du auch mit 25 noch Profi bist und nicht in der Promotion League spielst.
Zusammenfassend: Für die Finanzen und die Attraktivität der Nachwuchsabteilung dürfte die aktuelle Strategie besser sein, als wir hier allgemein annehmen. Doch klar, als Fan und Fussballromantiker finde ich die Strategie dennoch doof.
schnischnaschneider hat geschrieben: 25.01.2026, 10:10
Ich frage mich mittlerweile, ob wir hier der aktuellen Strategie mit den besten u21-Talenten nicht Unrecht tun?
Vorweg: Ja, als Fan sehe ich viel lieber Junior Zé im 1 spielen als Agbonifo/Duranville.
Aber wenn wir Beney, Kayombo, Zé, Streit und wie sie alle heissen für +- 2 Mio verkaufen können, dann ist das wahrscheinlich nicht die dümmste Strategie. Ja, einer von denen könnte brutal einschlagen und dann verkaufen wir ihn für 12 Mio. Aber wenn er nicht einschlägt und bei uns 3 Saisons mittelmässig spielt, dann wechselt er danach nicht mehr in den internationalen Fussball, sondern ablösefrei zu Winti/Thun. Finanziell ist es sicherlich stabiler, jedes Jahr 1-2 Eigengewächse für +-2 Mio (& Weiterverkaufsbeteiligung) zu verkaufen, als alle 5 Jahre mal einen für 12 Mio.
Klar, man holt stattdessen Bacanins&Soticeks für 2 Mio. und gibt das Geld damit postwendend wieder aus. Doch ich kriege mehr und mehr das Gefühl, dass im internationalen Markt allein der Fakt, dass ein Spieler schon mal gescoutet wurde und nicht mehr beim Ausbildungsverein spielt, wertsteigernd bzw. werterhaltend ist. Insofern kann man davon ausgehen, dass (falls er nicht einschlägt) wir einen Soticek für den Einkaufspreis weitergeben können. Für einen eigenen, der nicht einschlägt, kriegen wir, wie oben beschrieben, weniger bis nichts.
Noch zu der Frage, ob man damit den eigenen Nachwuchs unattraktiver macht. Ich bin kein Insider und wage trotzdem zu behaupten, dass dem nicht so ist. Die Jungen wollen Profis werden. Die allerwenigsten von ihnen haben als Kind in FCB-Bettwäsche geschlafen. Ob sie also den Schritt zu den Profis beim FCB oder bei Sturm Graz, Familiçao, Midtjyalland oder wo auch immer schaffen, dürfte den allermeisten reichlich egal sein. Hauptsache man schafft den Sprung in eine erste Liga. Und in dieser Statistik dürfte der FCB mit der aktuellen Strategie sehr gut unterwegs sein. Und Schluss am end zählt doch nur die Statistik, wieviele aus der jeweiligen Nachwuchsabteilung mit 25 noch Profi sind. Wenn du mit 19 zu Familiçao wechselst, statt 2 Jahre beim FCB mittelmässig-schlecht zu performen und dann zu Yverdon zu gehen, dann dürfte die Wahrscheinlichkeit höher sein, dass du auch mit 25 noch Profi bist und nicht in der Promotion League spielst.
Zusammenfassend: Für die Finanzen und die Attraktivität der Nachwuchsabteilung dürfte die aktuelle Strategie besser sein, als wir hier allgemein annehmen. Doch klar, als Fan und Fussballromantiker finde ich die Strategie dennoch doof.
Starker Beitrag und sehr schlüssige Argumente.
Als Fan hofft man dennoch, dass die Jungen beim Verein zumindest den Start ins Profileben gehen wollen und dies als grosses Ziel haben. Aber klar, das ist deine angesprochene Romantik.
schnischnaschneider hat geschrieben: 25.01.2026, 10:10
Ich frage mich mittlerweile, ob wir hier der aktuellen Strategie mit den besten u21-Talenten nicht Unrecht tun?
Vorweg: Ja, als Fan sehe ich viel lieber Junior Zé im 1 spielen als Agbonifo/Duranville.
Aber wenn wir Beney, Kayombo, Zé, Streit und wie sie alle heissen für +- 2 Mio verkaufen können, dann ist das wahrscheinlich nicht die dümmste Strategie. Ja, einer von denen könnte brutal einschlagen und dann verkaufen wir ihn für 12 Mio. Aber wenn er nicht einschlägt und bei uns 3 Saisons mittelmässig spielt, dann wechselt er danach nicht mehr in den internationalen Fussball, sondern ablösefrei zu Winti/Thun. Finanziell ist es sicherlich stabiler, jedes Jahr 1-2 Eigengewächse für +-2 Mio (& Weiterverkaufsbeteiligung) zu verkaufen, als alle 5 Jahre mal einen für 12 Mio.
Klar, man holt stattdessen Bacanins&Soticeks für 2 Mio. und gibt das Geld damit postwendend wieder aus. Doch ich kriege mehr und mehr das Gefühl, dass im internationalen Markt allein der Fakt, dass ein Spieler schon mal gescoutet wurde und nicht mehr beim Ausbildungsverein spielt, wertsteigernd bzw. werterhaltend ist. Insofern kann man davon ausgehen, dass (falls er nicht einschlägt) wir einen Soticek für den Einkaufspreis weitergeben können. Für einen eigenen, der nicht einschlägt, kriegen wir, wie oben beschrieben, weniger bis nichts.
Noch zu der Frage, ob man damit den eigenen Nachwuchs unattraktiver macht. Ich bin kein Insider und wage trotzdem zu behaupten, dass dem nicht so ist. Die Jungen wollen Profis werden. Die allerwenigsten von ihnen haben als Kind in FCB-Bettwäsche geschlafen. Ob sie also den Schritt zu den Profis beim FCB oder bei Sturm Graz, Familiçao, Midtjyalland oder wo auch immer schaffen, dürfte den allermeisten reichlich egal sein. Hauptsache man schafft den Sprung in eine erste Liga. Und in dieser Statistik dürfte der FCB mit der aktuellen Strategie sehr gut unterwegs sein. Und Schluss am end zählt doch nur die Statistik, wieviele aus der jeweiligen Nachwuchsabteilung mit 25 noch Profi sind. Wenn du mit 19 zu Familiçao wechselst, statt 2 Jahre beim FCB mittelmässig-schlecht zu performen und dann zu Yverdon zu gehen, dann dürfte die Wahrscheinlichkeit höher sein, dass du auch mit 25 noch Profi bist und nicht in der Promotion League spielst.
Zusammenfassend: Für die Finanzen und die Attraktivität der Nachwuchsabteilung dürfte die aktuelle Strategie besser sein, als wir hier allgemein annehmen. Doch klar, als Fan und Fussballromantiker finde ich die Strategie dennoch doof.
Starker Beitrag und sehr schlüssige Argumente.
Als Fan hofft man dennoch, dass die Jungen beim Verein zumindest den Start ins Profileben gehen wollen und dies als grosses Ziel haben. Aber klar, das ist deine angesprochene Romantik.
Finde ich auch einen sehr guten Beitrag. Er zeigt neue Aspekte auf welche ich noch nicht auf den Radar hatte. Wäre schön wenn es kein minus Geschäft ist. Solange es sich rentiert und wir ab und zu einen Avdullahu kriegen ist alles halb so schlimm mMn