Frage an Forumsjuristen

Der Rest...
dittlig
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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von dittlig »

Waldfest hat geschrieben: 28.05.2025, 14:24 Da kommt mir die Geschichte meines Vaters in den Sinn, der eines Tages ein Schreiben des Erbschaftsamtes erhielt, dass er von seiner Ururwasweissichcousinetanteirgendwas enterbt worden sei.

Die hatte es immer für selbstverständlich gehalten, dass sie vom Bahnhof mit dem Auto unaufgefordert abgeholt wird. 

Hat meinem Vater irgendwann nicht mehr gepasst und er hat sie stehen lassen. Danach 40 Jahre oder was keinen Kontakt gehabt, bis eben der Brief vom Erbschaftsamt kam.

Dummerweise war diese Dame sehr vermögend, jenste Immobilien am Zürisee usw. ...
Da freut sich jetzt das Tierheim, was eingesetzt worden ist.

Was lernt man daraus? Immer brav Fahrdienst machen, auch bei ungeliebten Verwandten  :D

Bitter für Dein Vater :D
Bei mir ist es eben so, dass ich diese Person gar nicht kannte. Wurde immerhin stolze 94j.
Einerseits würde ich mir blöd vorkommen von jemandem was zu erben den ich nie im Leben gesehen habe aber lieber ich als dass dan der Staat oder so das Geld (sofern vorhanden) erbt.

Waldfest
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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von Waldfest »

Ja und dann halt auch bitter für mich irgendwann  :D

Aber ich sehs wie du, wäre irgendwie ein komisches Gefühl. Ich hätte es dann natürlich dem FCB geschenkt, damit Granit retour kommt  :D

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Aficionado
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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von Aficionado »

Waldfest hat geschrieben: 28.05.2025, 14:24 Da kommt mir die Geschichte meines Vaters in den Sinn, der eines Tages ein Schreiben des Erbschaftsamtes erhielt, dass er von seiner Ururwasweissichcousinetanteirgendwas enterbt worden sei.

Die hatte es immer für selbstverständlich gehalten, dass sie vom Bahnhof mit dem Auto unaufgefordert abgeholt wird. 

Hat meinem Vater irgendwann nicht mehr gepasst und er hat sie stehen lassen. Danach 40 Jahre oder was keinen Kontakt gehabt, bis eben der Brief vom Erbschaftsamt kam.

Dummerweise war diese Dame sehr vermögend, jenste Immobilien am Zürisee usw. ...
Da freut sich jetzt das Tierheim, was eingesetzt worden ist.

Was lernt man daraus? Immer brav Fahrdienst machen, auch bei ungeliebten Verwandten  :D

Ich kenne auch Erbschleicher in der Verwandtschaft. Meine Tante ist auch sehr wohlhabend und rechnet immer damit, dass man sie überall hinchauffiert. Taxi ist ihr zu teuer. Die meisten Verwandten lassen dann alles fallen und springen sofort. :D
Sie empfängt auch viele Besuche, im Gegensatz zu ihren ärmeren Schwestern.

Waldfest
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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von Waldfest »

Da frag ich mich: Merkt man die Hintergedanken der Besucher einfach nicht, verdrängt man die Nachfragen oder ist es ab einem gewissen Alter und Bankkonto einfach egal? 

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Taratonga
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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von Taratonga »

Ich habe eine Frage:

Ich habe vorhin meinem Bruder und meiner Schwester eine Liste gesmst, mit Vor und Nachnamen meiner Arbeits-KollegInnen.

Beide sagten, das verstosse gegen das Berufsgeheimnis und ich solle das sms sofort wieder löschen.

Stimmt das? Es waren nur Vor und Nachnamen, ohne Adresse, Geb.-Datum, Tel-Nr und email

Stobologyth
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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von Stobologyth »

Taratonga hat geschrieben: 04.07.2025, 17:22 Ich habe eine Frage:

Ich habe vorhin meinem Bruder und meiner Schwester eine Liste gesmst, mit Vor und Nachnamen meiner Arbeits-KollegInnen.

Beide sagten, das verstosse gegen das Berufsgeheimnis und ich solle das sms sofort wieder löschen.

Stimmt das? Es waren nur Vor und Nachnamen, ohne Adresse, Geb.-Datum, Tel-Nr und email
Kommt etwas auf deinen Arbeitsvertrag an. Würde sagen, dass nicht Vor- und Nachnamen das Problem sind, sondern eher dass eine interne Liste an Dritte weitergegeben wird. In meinem Arbeitsvertrag steht beispielsweise, dass ich jegliche Dokumente des Unternehmens die ich auf privaten Geräten habe, bei meinem Austritt löschen muss.

Disclaimer: Bin kein Jurist.
 

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BaslerBasilisk
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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von BaslerBasilisk »

Taratonga hat geschrieben: 04.07.2025, 17:22 Ich habe eine Frage:

Ich habe vorhin meinem Bruder und meiner Schwester eine Liste gesmst, mit Vor und Nachnamen meiner Arbeits-KollegInnen.

Beide sagten, das verstosse gegen das Berufsgeheimnis und ich solle das sms sofort wieder löschen.

Stimmt das? Es waren nur Vor und Nachnamen, ohne Adresse, Geb.-Datum, Tel-Nr und email
Ja ist ne heikle Nummer wenn die Liste irgendwo anders wieder Auftaucht.
Mit Namen kannst du rückschlüsse ziehen.

z.B. kannst du die E-Mail Adresse dadurch erraten und es für phishing Attacken nutzen.
#Erfolg isch nit alles im Läbe
#bi Sunneshiin und Räge

Elduderinho86
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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von Elduderinho86 »

Hab da mal eine Frage.
Folgende Situation:
2024 war ich aufgrund meiner Vergangenheit (sehr lange im Drogensumpf, sehr viel Schulden gemacht) in einer Lohnpfändung und habe alles abbezahlt.

Jetzt bekam ich einen Brief der Credit Reform mit einer geforderten Summe von über CHF 37k.
Diese Summe soll ich direkt an die Credit Reform abbezahlen und nicht an den Gläubiger.

Jedoch war ich etwas unsicher als ich sah um was es bei dieser Summe genau ging und stellte daraufhin fest, dass dieser Betrag 2024 abbezahlt wurde. Habe bei dem Gläubiger nachgefragt, beim Amt nachgefragt, die konnten mir das alles bestätigen und haben mir auch entsprechend Dokumente zugestellt welche ich nun der Credit Reform zustellen werde mit Vermerk: bereits bezahlt.

Meine Frage ist jetzt wie ist so etwas möglich?
Die sollten doch wissen dass das bereits bezahlt wurde?
Ist das legal? 

Beim Amt hat man mir gesagt dass das in der Tat öfters vorkommt aber sie mir das auch nicht genau erklären können.
Evtl. weiss ja hier jemand bescheid.

Danke und Out!
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SubComandante
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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von SubComandante »

Bei Credit Reform nachfragen, ob das Schreiben wirklich von denen kommt. Und bei den Kontodaten beim Schreiben schauen, ob das Konto wirklich zur Credit Reform gehört. Nur mal so, um sicher zu sein.

Appendix_2
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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von Appendix_2 »

Elduderinho86 hat geschrieben: 09.09.2025, 14:15 Hab da mal eine Frage.
Folgende Situation:
2024 war ich aufgrund meiner Vergangenheit (sehr lange im Drogensumpf, sehr viel Schulden gemacht) in einer Lohnpfändung und habe alles abbezahlt.



Sehr ehrlich....
Habe dasselbe durchgemacht wie von Dir beschrieben. Ist zwar über 30 Jahre her (von 20 bis 26 Drogen reingepfiffen und keine Rechnungen/Steuern bezahlt). Die Zeche bezahlt man dann die nächsten 15-20 Jahre. Ich bin seit ca. 15 Jahren schuldenfrei. Musste 57'000.- abstottern und bin stolz auf mich, dass ich das geschafft habe ohne Insolvenz anzumelden, so wie viele andere das machen. Machst Du das, kriegst Du nie mehr eine Wohnung oder alles andere, denn wenn Deine Kreditwürdigkeit am Arsch ist, bist Du bis zum Lebensende am Arsch. Mein Betreibungsauszug ist heute weiss wie Schnee.

Fazit: man braucht nur ein paar wenige Jahre in jungen Jahren falsch abgebogen zu sein: danach büsst Du mehr als Dein halbes Leben lang. Daher: Finger weg von harten Drogen. Seit 20 Jahren nehme ich nicht einmal ein Zug von einem Joint

Edit: Macht Spass wenn der 13. Monatslohn kommt und das Betreibungsamt alles bis auf das Existenzminimum abzwackt :-)
Und nur Du allein bist schuld daran

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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von Elduderinho86 »

SubComandante hat geschrieben: 09.09.2025, 15:50 Bei Credit Reform nachfragen, ob das Schreiben wirklich von denen kommt. Und bei den Kontodaten beim Schreiben schauen, ob das Konto wirklich zur Credit Reform gehört. Nur mal so, um sicher zu sein.

Also schreiben ist von Ihnen.
Hab mittlerweile auch Antwort bekommen von CR. 
Wird komplett eingestellt, da dies noch nicht abgeglichen wurde.
Konnte es zum Glück anhand des Abschlussberichtes vom Betreibungsamt beweisen.

Gottseidank.

Aber frag mich echt wie vielen Leuten das noch passiert und die das einzahlen.

Dies hab ich noch zur Erklärung erhalten (schmöggt noch Chat GPT, aber hey besser als nüt):
 Wie kann es dazu kommen, dass Creditreform noch Geld fordert?
  1. Kommunikationslücke / Datenstand
    Inkassounternehmen wie Creditreform arbeiten im Auftrag von Gläubigern oder kaufen Forderungen auf.
    • Wurde die Forderung schon durch eine Lohnpfändung getilgt, hat manchmal die Buchhaltung des Gläubigers oder das Inkasso die Aktualisierung noch nicht übernommen.
    • Oder der Gläubiger hat vergessen, das Inkassobüro über den Zahlungseingang zu informieren.
  2. Forderungsverkauf / Doppelmeldung
    Manche Gläubiger verkaufen Forderungen an Inkassounternehmen. Wenn das während oder nach der Pfändung geschieht und die Systeme nicht abgeglichen sind, kann es passieren, dass die Forderung „noch offen“ im Inkassosystem steht, obwohl sie längst beglichen ist.
  3. Fehlerhafte oder verspätete Einträge
    Das Amt (Betreibungsamt / Vollstreckungsstelle) hat zwar die richtigen Unterlagen, aber Inkassofirmen greifen nicht automatisch auf diese Datenbank zu. Sie verlassen sich in erster Linie auf Mitteilungen ihrer Auftraggeber.
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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von Elduderinho86 »

Appendix_2 hat geschrieben: 09.09.2025, 16:02
Elduderinho86 hat geschrieben: 09.09.2025, 14:15 Hab da mal eine Frage.
Folgende Situation:
2024 war ich aufgrund meiner Vergangenheit (sehr lange im Drogensumpf, sehr viel Schulden gemacht) in einer Lohnpfändung und habe alles abbezahlt.

Sehr ehrlich....
Habe dasselbe durchgemacht wie von Dir beschrieben. Ist zwar über 30 Jahre her (von 20 bis 26 Drogen reingepfiffen und keine Rechnungen/Steuern bezahlt). Die Zeche bezahlt man dann die nächsten 15-20 Jahre. Ich bin seit ca. 15 Jahren schuldenfrei. Musste 57'000.- abstottern und bin stolz auf mich, dass ich das geschafft habe ohne Insolvenz anzumelden, so wie viele andere das machen. Machst Du das, kriegst Du nie mehr eine Wohnung oder alles andere, denn wenn Deine Kreditwürdigkeit am Arsch ist, bist Du bis zum Lebensende am Arsch. Mein Betreibungsauszug ist heute weiss wie Schnee.

Fazit: man braucht nur ein paar wenige Jahre in jungen Jahren falsch abgebogen zu sein: danach büsst Du mehr als Dein halbes Leben lang. Daher: Finger weg von harten Drogen. Seit 20 Jahren nehme ich nicht einmal ein Zug von einem Joint

Edit: Macht Spass wenn der 13. Monatslohn kommt und das Betreibungsamt alles bis auf das Existenzminimum abzwackt :-)
Und nur Du allein bist schuld daran
Ich bin ehrlich.
Eben, hab das auch klar angeommen. Ich hab in der Vergangenheit scheisse gebaut, ich zahle dafür. Kein Thema.

Aber wie im letzten Post bereits erwähnt, hat es sich tatsächlich aufgeklärt und die haben das noch nicht abgeglichen und hätten jetzt stinkfrech für die Firma CR Geld nochmals einkassiert. Fall eingestellt, da 2024 alles per Lohnpfändung bezahlt.
 
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Tsunami
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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von Tsunami »

Elduderinho86 hat geschrieben: 10.09.2025, 07:15
Appendix_2 hat geschrieben: 09.09.2025, 16:02
Elduderinho86 hat geschrieben: 09.09.2025, 14:15 Hab da mal eine Frage.
Folgende Situation:
2024 war ich aufgrund meiner Vergangenheit (sehr lange im Drogensumpf, sehr viel Schulden gemacht) in einer Lohnpfändung und habe alles abbezahlt.

Eben, hab das auch klar angeommen. Ich hab in der Vergangenheit scheisse gebaut, ich zahle dafür. Kein Thema.

Aber wie im letzten Post bereits erwähnt, hat es sich tatsächlich aufgeklärt und die haben das noch nicht abgeglichen und hätten jetzt stinkfrech für die Firma CR Geld nochmals einkassiert. Fall eingestellt, da 2024 alles per Lohnpfändung bezahlt.
Die Creditreform ist eine seriöse Firma. Das können und würden sie sich nicht leisten.

Nehmen wir also an, du hättest das Geld tatsächlich nochmals, dieses Mal  an die Creditreform bezahlt. Diese hätten das Geld weiter an die Gläubiger (ihre Auftraggeber) weiter geleitet.
Diese Gläubiger wiederum müssten dann Creditreform darauf aufmerksam machen, dass hier keine offenen Beträge mehr ausstehend seien. Das Geld würde dann erst an Creditreform und dann an dich zurück erstattet. 
Über die Zeitdauer dieser Transaktionen kann ich dir aber nichts sagen. Es liegt dann ja nicht nur an Creditreform sondern auch an den Gläubigern. Kann mir vorstellen, dass dies ein Weilchen dauern würde.

Aber du hast in diesem Fall ja alles richtig gemacht und Creditreform schien ja auch das Ganze anstandslos akzeptiert zu haben  :) .
 
Zuletzt geändert von Tsunami am 10.09.2025, 09:43, insgesamt 1-mal geändert.

Waldfest
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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von Waldfest »

In der Regel lässt sich gut mit den seriösen Instituten reden.

Elduderinho86
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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von Elduderinho86 »

Ich hab da mal was.
Folgende Situation:
Eine Firma ist umgezogen. 
Die neuen Räumlichkeiten sind von Beginn an top, auch mit den Gebäudeinhabern hat man ein sehr gutes Verhältnis.

Jetzt kam es aber zweimal vor, dass festgestellt wurde, dass das Gebäude undicht ist, sich Gerüche innerhalb von dem Gebäude verbreiten.
Oft sind es giftige Gerüchte von Reinigungsmitteln, Abgase von Autos da in dem Gebäude unter anderem auch eine Autogarage/werkstatt ist. 

Am schlimmsten betroffen ist das Lager direkt neben der Autogarage/werkstatt, die Dämpfe / Abgase direkt durch die nennen wir es mal Wand (ist einfach ein Rollladen den man runter lassen kann) durchziehen und es nicht mehr aushaltbar wird zum arbeiten. Nach 2 Minuten wird einem schwarz vor Augen.

Ebenfalls ziehen diese Dämpfe und Abgase durch das ganze Gebäude bis hoch in die Büroräumlichkeiten.

Die Gebäudeinhaber darauf angesprochen erhält man die Antwort - ja dann muss man halt lüften.
Die Firma bzw. Arbeitgeber sehen den Ernst der Lage nicht wirklich.

Was kann man da tun?
Anonym bei einem Amt melden?
Muss der Arbeitnehmer mit Konsequenzen rechnen da man doch einfach nur das Richtige machen will?

Danke euch!
Basel - mir sind das was die Fründin macht - Ai Szene
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Aficionado
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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von Aficionado »

Elduderinho86 hat geschrieben: 21.10.2025, 16:22 Ich hab da mal was.
Folgende Situation:
Eine Firma ist umgezogen. 
Die neuen Räumlichkeiten sind von Beginn an top, auch mit den Gebäudeinhabern hat man ein sehr gutes Verhältnis.

Jetzt kam es aber zweimal vor, dass festgestellt wurde, dass das Gebäude undicht ist, sich Gerüche innerhalb von dem Gebäude verbreiten.
Oft sind es giftige Gerüchte von Reinigungsmitteln, Abgase von Autos da in dem Gebäude unter anderem auch eine Autogarage/werkstatt ist. 

Am schlimmsten betroffen ist das Lager direkt neben der Autogarage/werkstatt, die Dämpfe / Abgase direkt durch die nennen wir es mal Wand (ist einfach ein Rollladen den man runter lassen kann) durchziehen und es nicht mehr aushaltbar wird zum arbeiten. Nach 2 Minuten wird einem schwarz vor Augen.

Ebenfalls ziehen diese Dämpfe und Abgase durch das ganze Gebäude bis hoch in die Büroräumlichkeiten.

Die Gebäudeinhaber darauf angesprochen erhält man die Antwort - ja dann muss man halt lüften.
Die Firma bzw. Arbeitgeber sehen den Ernst der Lage nicht wirklich.

Was kann man da tun?
Anonym bei einem Amt melden?
Muss der Arbeitnehmer mit Konsequenzen rechnen da man doch einfach nur das Richtige machen will?

Danke euch!

Suva? Kannst dich dort anonym melden glaube ich. Aber falls du der einzige MA bist, natürlich nicht optimal. Wenn es mal wieder schlimm ist, holst du den Chef, damit er sich das Ganze anschauen resp. inhalieren kann (noch vor Meldung an suva).

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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von Elduderinho86 »

Aficionado hat geschrieben: 21.10.2025, 16:57
Elduderinho86 hat geschrieben: 21.10.2025, 16:22 Ich hab da mal was.
Folgende Situation:
Eine Firma ist umgezogen. 
Die neuen Räumlichkeiten sind von Beginn an top, auch mit den Gebäudeinhabern hat man ein sehr gutes Verhältnis.

Jetzt kam es aber zweimal vor, dass festgestellt wurde, dass das Gebäude undicht ist, sich Gerüche innerhalb von dem Gebäude verbreiten.
Oft sind es giftige Gerüchte von Reinigungsmitteln, Abgase von Autos da in dem Gebäude unter anderem auch eine Autogarage/werkstatt ist. 

Am schlimmsten betroffen ist das Lager direkt neben der Autogarage/werkstatt, die Dämpfe / Abgase direkt durch die nennen wir es mal Wand (ist einfach ein Rollladen den man runter lassen kann) durchziehen und es nicht mehr aushaltbar wird zum arbeiten. Nach 2 Minuten wird einem schwarz vor Augen.

Ebenfalls ziehen diese Dämpfe und Abgase durch das ganze Gebäude bis hoch in die Büroräumlichkeiten.

Die Gebäudeinhaber darauf angesprochen erhält man die Antwort - ja dann muss man halt lüften.
Die Firma bzw. Arbeitgeber sehen den Ernst der Lage nicht wirklich.

Was kann man da tun?
Anonym bei einem Amt melden?
Muss der Arbeitnehmer mit Konsequenzen rechnen da man doch einfach nur das Richtige machen will?

Danke euch!

Suva? Kannst dich dort anonym melden glaube ich. Aber falls du der einzige MA bist, natürlich nicht optimal. Wenn es mal wieder schlimm ist, holst du den Chef, damit er sich das Ganze anschauen resp. inhalieren kann (noch vor Meldung an suva).

Zum Glück geht es nicht um mich - Bürogummi 😂
Ich hab einfach einen zu ausgeprägten Gerechtigkeitssinn wenn ich so etwas erfahre.

Aber ja, suva hab ich auch im Kopf gehabt.
Danke dir
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Faniella Diwani
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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von Faniella Diwani »

Elduderinho86 hat geschrieben: 21.10.2025, 16:22 Ich hab da mal was.
Folgende Situation:
Eine Firma ist umgezogen. 
Die neuen Räumlichkeiten sind von Beginn an top, auch mit den Gebäudeinhabern hat man ein sehr gutes Verhältnis.

Jetzt kam es aber zweimal vor, dass festgestellt wurde, dass das Gebäude undicht ist, sich Gerüche innerhalb von dem Gebäude verbreiten.
Oft sind es giftige Gerüchte von Reinigungsmitteln, Abgase von Autos da in dem Gebäude unter anderem auch eine Autogarage/werkstatt ist. 

Am schlimmsten betroffen ist das Lager direkt neben der Autogarage/werkstatt, die Dämpfe / Abgase direkt durch die nennen wir es mal Wand (ist einfach ein Rollladen den man runter lassen kann) durchziehen und es nicht mehr aushaltbar wird zum arbeiten. Nach 2 Minuten wird einem schwarz vor Augen.

Ebenfalls ziehen diese Dämpfe und Abgase durch das ganze Gebäude bis hoch in die Büroräumlichkeiten.

Die Gebäudeinhaber darauf angesprochen erhält man die Antwort - ja dann muss man halt lüften.
Die Firma bzw. Arbeitgeber sehen den Ernst der Lage nicht wirklich.

Was kann man da tun?
Anonym bei einem Amt melden?
Muss der Arbeitnehmer mit Konsequenzen rechnen da man doch einfach nur das Richtige machen will?

Danke euch!


Hast du ein Messgerät für CO und CO2 zur Hand? Mit Messwerten (speziell im Lager scheint der Wert hoch zu sein) hast du etwas in der Hand. 

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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von Elduderinho86 »

Faniella Diwani hat geschrieben: 21.10.2025, 17:11
Elduderinho86 hat geschrieben: 21.10.2025, 16:22 Ich hab da mal was.
Folgende Situation:
Eine Firma ist umgezogen. 
Die neuen Räumlichkeiten sind von Beginn an top, auch mit den Gebäudeinhabern hat man ein sehr gutes Verhältnis.

Jetzt kam es aber zweimal vor, dass festgestellt wurde, dass das Gebäude undicht ist, sich Gerüche innerhalb von dem Gebäude verbreiten.
Oft sind es giftige Gerüchte von Reinigungsmitteln, Abgase von Autos da in dem Gebäude unter anderem auch eine Autogarage/werkstatt ist. 

Am schlimmsten betroffen ist das Lager direkt neben der Autogarage/werkstatt, die Dämpfe / Abgase direkt durch die nennen wir es mal Wand (ist einfach ein Rollladen den man runter lassen kann) durchziehen und es nicht mehr aushaltbar wird zum arbeiten. Nach 2 Minuten wird einem schwarz vor Augen.

Ebenfalls ziehen diese Dämpfe und Abgase durch das ganze Gebäude bis hoch in die Büroräumlichkeiten.

Die Gebäudeinhaber darauf angesprochen erhält man die Antwort - ja dann muss man halt lüften.
Die Firma bzw. Arbeitgeber sehen den Ernst der Lage nicht wirklich.

Was kann man da tun?
Anonym bei einem Amt melden?
Muss der Arbeitnehmer mit Konsequenzen rechnen da man doch einfach nur das Richtige machen will?

Danke euch!


Hast du ein Messgerät für CO und CO2 zur Hand? Mit Messwerten (speziell im Lager scheint der Wert hoch zu sein) hast du etwas in der Hand. 
Daran hab ich noch nicht gedacht, guter Input und ja ich wüsste tatsächlich wo ich so ein Messgerät herbekomme.
Ich schlag das heute mal vor. :) Danke!
 
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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von Taratonga »

Frage, wohl eher die Forumsjuristen. Wir lesen ja seit ein, zwei Jahren sehr viel, verschiedene, passende, treffende Beleidigungen, Todeswünsche, auch ich selber schrieb mal der junge Schütze sei ein Idiot weil er seine Flöte 2cm zuweit nach links justiert hatte, etc.
Ich erhielt heute eine whatsapp von meinem Kumpel der seines Zeichens selber Winkeladvocat ist und er hat mir davon abgeraten Trump den Tod zu wünschen oder wie ich auch mal schrieb: findet sich in den USA keiner dieser 300 Mio Einwohner, der sich ein Herz fasst um als Märthyrer für uns in die Annalen der Geschichte eingehen möchte"?

Seine Sorge ist, dass (nicht nur das FBI/CIA,etc) geziehlt im www nach genau solchen Textpassagen suchen und es im Zuge derer, durchaus zu Hausdurchsuchungen und Beschlagnahme des Iphone, Laptop etc kömmen könnte. Ich erwiderte ihm er sei paranoid.
Ich will nicht mehr in die USA unter DT Regierung einreisen, auch nicht unter jener eines JD Vance.

Panikmache oder ist das tatächlich etwas dran?
Scheinbar wird mittels KI permanent nach US-feindlichen Inhalten gesucht und zwar 24/7 365 Tage im Jahr.
Dass das so ist, daran zweifle ich keine Sekunde, aber bei der Fülle an Hate die DT, sein Stab, seine engsten und die MAGAS täglich abbekommen, werden von all dem geposteten Zeug schätzungsweise 3-5% kritisch beurteilt und der grosse Rest wird als 97% harmloser Hate achtlos ignoriert.

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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von SubComandante »

Ich bin kein Jurist. Ich bin ein IT-Mensch. Du kannst ja in Google mal eine Deiner Aussagen copy-pasten. Gut möglich, dass Du etwas findest. Am besten im Incognito-Modus ohne Cookies und via einer der wenigen vertrauenswürdigen VPNs wie Mullvad (und Mullvad ist vertrauenswürdig, da sie viel weitergehen wie nur normales VPN). Weil Web-Crawler wie der von Google dauernd alle Webseiten abgrasen. Weil Web-Archivierungsseiten andauernd Kopien erstellen. Und weil NSA Zugang zu wichtigen Knotenpunkten des Internets hat. Seit längerer Zeit.

Das Grundproblem ist, dass die meisten Leute einen Browser verwenden, der ungefiltert alle Tracking Scripts zulässt. Vermutlich bist Du in einem Internet-Forum wie diesem weniger im Gefahrenbereich wie auf Social Media. Aber als Beispiel kannst Du mit Firefox, uBlock Origin Addon, LocalCDN Addon und Betterfox user.js den grössten Teil deaktivieren. Weil das, was vielerorts (nicht im FCBForum) getrackt wird, ist massiv. Gibt auch andere Browser wie Brave, aber das ist nun ein Beispiel. Und ja, ein e-Mail Client, der nicht einfach alle Bilder im Web hochlädt ist auch hilfreich. Es geht darum, möglichst ohne Spuren zu hinterlassen im Web unterwegs zu sein.

Es gibt verschiedenste Videos der Vergangenheit die aufzeigen, dass Geheimdienste wie der NSA alle (Meta-)Daten der User aufzeichnet. Und dank der Tracking-Scripts und Social Media Profile erhalten diese Geheimdienste User Profile zu jedem Bürger. Das war noch ohne AI. Und es geht hier um Verknüpfungen in Datenbanken. Über Dich gibt es Profile in mehreren Orten. Mach Dir keine Hoffnung. Aber wie im Abschnitt weiter oben erläutert kannst Du etwas dagegen tun. Das ist keine Panikmache, sondern einfach 1+1=2.

Das iPhone ist grundsätzlich geschützt. Bei Apple wird alles verschlüsselt. Als Nichtjurist möchte ich einfach noch folgendes hinzufügen: totale Überwachung ist nicht schlimm. Ausser ein faschistisches Regime übernimmt eine Regierung. Und ja, in den USA ist jedes Unternehmen dazu verpflichtet, auf Anfrage sämtliche Daten herauszugeben.

Verknüpfungen. Dann hast Du ein Profil mit Bild, sämtlichen Kommentaren, die Du irgendwo gepostet hast. Einfach alles. Und wenn ich von Verknüpfungen rede, dann meine ich auch Daten von Mobilfunkprovider als Anfang. In welcher Zelle warst Du jeweils. Bis hin zu Tracking-Daten, die alle möglichen Daten Deines Browsers (und das sind wirklich viele) zusammenfassen und Dich einzigartig machen. Dann hast Du eine IP-Adresse, mit der Du alle Seiten aufrufst. Die Tracking-Scripts übermitteln an verschiedenste Stellen, was Du genau anschaust. Du verwendest ein VPN? Aber Du hast vergessen, die ganzen Cookies zu löschen, die Dich wieder einfach identifizierbar machen. Oder Du bist dumm und verwendest Win11. Dann ist eh Hopfen und Malz verloren.

Als Einstieg empfohlen ist das mit Firefox+uBlock Origin oder Brave ... bei den meisten Tracking-Sachen geht es um kommerzielle Nutzung. Und einfach ein Betriebssystem mit Verschlüsselung, wo Du noch die Kontrolle hast. Kleine Dinge. Und kein gratis-VPN oder NordVPN nehmen. Ich könnte jetzt noch weiter gehen und mit Virenschutz kommen - Programme, die eigentlich Zugriff zu allem haben. Aber lassen wir das. OpenSource-Betriebssysteme wie Linux oder *BSD helfen da auch. Mit etwas Skills kriegst Du viel Kontrolle zurück. Bis hin zu Post-Quantum Verschlüsselung Deiner Daten.

Aber am Ende des Tages: das Netz ist kein anonymer Raum. Wenn Daten von überall her geholt werden können, dann können die auch in Datenbanken landen. Der Admin von hier wird nichts weitergeben. Aber ja, es gibt die Verknüpfungen.

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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von Taratonga »

Danke für deine ausführlichen Ausführungen, bzw die Zeit die Du Dir um 5:40 genommen hast.😊

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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von SubComandante »

Taratonga hat geschrieben: 06.01.2026, 05:40 Danke für deine ausführlichen Ausführungen, bzw die Zeit die Du Dir um 5:40 genommen hast.😊
Ich bin einfach aufgewacht und die Müdigkeit war weg - also bot sich die Gelegenheit. :cool:

Appendix_2
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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von Appendix_2 »

Taratonga hat geschrieben: 06.01.2026, 05:40 Danke für deine ausführlichen Ausführungen, bzw die Zeit die Du Dir um 5:40 genommen hast.😊

Wurde zurückgeschossen?

Kogokg313
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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von Kogokg313 »

Liesse sich etwas machen, wenn ich über die SBB-App ein Busticket für einen Bus erwerbe, der nicht fährt? Oder muss ich das unter dem üblichen "es lohnt sich nicht" abbuchen? Ich meine etwas Einfaches, mit zwei-drei Clicks :o

Was sich wohl nie ändert: Das Verrechnen klappt immer hervorragend. 

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BaslerBasilisk
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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von BaslerBasilisk »

Kogokg313 hat geschrieben: 10.01.2026, 07:33 Liesse sich etwas machen, wenn ich über die SBB-App ein Busticket für einen Bus erwerbe, der nicht fährt? Oder muss ich das unter dem üblichen "es lohnt sich nicht" abbuchen? Ich meine etwas Einfaches, mit zwei-drei Clicks :o

Was sich wohl nie ändert: Das Verrechnen klappt immer hervorragend. 

Bus Tickets sind doch normalerweise 2h gültig? Bzw. du kaufst ja damit ein Zonen Ticket und nicht eine Verbindung. Ausser du hast Zugbindung, das gibt es aber bei Bussen normaler weise nicht.
Solltest du danach aber anderweitig gefahren sein (Taxi z.B.) dann kannst du dich sicher an den Kundendienst der SBB wenden.
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Gascht
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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von Gascht »

BaslerBasilisk hat geschrieben: 12.01.2026, 08:19 Bus Tickets sind doch normalerweise 2h gültig? Bzw. du kaufst ja damit ein Zonen Ticket und nicht eine Verbindung. Ausser du hast Zugbindung, das gibt es aber bei Bussen normaler weise nicht.
Stimmt so nicht ganz. Wenn du eine kombiniertes Streckenticket Zug-Bus kaufst, musst du die Busstrecke nehmen, die auf dem Ticket steht. Hatte diesbezüglich mal ein klärendes Gespräch mit der SBB-Helpline.

Kogokg313
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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von Kogokg313 »

Das Problem war, dass ich auf diese Verbindung (welche ausgefallen ist) einen Tagespass, Zonenpass oder so, löste. Es hatte schon sowas wie eine Warnung, dass Änderungen vorgenommen werden könnten. Ebenso beim Bus, der eine Stunde später angezeigt wurde. Aber Penisgemse, ich sah mein Auto von der Bushaltestelle aus und wollte auf die Piste. 

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BaslerBasilisk
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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von BaslerBasilisk »

Gascht hat geschrieben: 12.01.2026, 18:11
BaslerBasilisk hat geschrieben: 12.01.2026, 08:19 Bus Tickets sind doch normalerweise 2h gültig? Bzw. du kaufst ja damit ein Zonen Ticket und nicht eine Verbindung. Ausser du hast Zugbindung, das gibt es aber bei Bussen normaler weise nicht.
Stimmt so nicht ganz. Wenn du eine kombiniertes Streckenticket Zug-Bus kaufst, musst du die Busstrecke nehmen, die auf dem Ticket steht. Hatte diesbezüglich mal ein klärendes Gespräch mit der SBB-Helpline.
Ahja? wenn also Pratteln - Barfi löse, dann muss ich denn Bus an den Bahnhof nehmen und dann den Zug, gefolgt vom Tram? Oder kann ich mich bei verpasstem Zug auch auf das Tram begeben?

Ich meinte, wenn du einfach eine Verbindung anwählst und dann ein Einzelticket kaufst, du Zonen kaufst und nicht Verbindungen.
 
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Fulehung
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Re: Frage an Forumsjuristen

Beitrag von Fulehung »

Kogokg313 hat geschrieben: 12.01.2026, 20:16 Das Problem war, dass ich auf diese Verbindung (welche ausgefallen ist) einen Tagespass, Zonenpass oder so, löste. Es hatte schon sowas wie eine Warnung, dass Änderungen vorgenommen werden könnten. Ebenso beim Bus, der eine Stunde später angezeigt wurde. Aber Penisgemse, ich sah mein Auto von der Bushaltestelle aus und wollte auf die Piste. 
Hier das Rückerstattungsformular der SBB. 
  • Ab 60 Minuten Verspätung erhalten Sie 25 Prozent des Billettpreises entschädigt.
  • Ab 120 Minuten Verspätung erhalten Sie 50 Prozent des Billettpreises entschädigt.
  • Entschädigungsbeträge unter 5 Franken werden nicht ausbezahlt.
https://service.swisspass.ch/pare

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