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Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 23.01.2026, 14:08
von Usswärtsfahrer
gifty hat geschrieben: 23.01.2026, 13:28
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 23.01.2026, 13:26
gifty hat geschrieben: 23.01.2026, 13:24
Du beziehst dich auf einen Satz einer gesamten Aussage, die in den Folgesätzen in Relation gesetzt wird? Bravo. " :rolleyes:"

Das ändert ja nichts an der Aussage, die mE nicht stimmt. Oder würdest zu Magnin auch schreiben, man soll ihn entlassen und nachher ausführen, weshalb das nicht gemacht werden soll?
Dann verstehst du immer noch nicht meine Aussage.

Auftritte wie der gestrige sind die Ursache, wenn wir als FC Basel nicht mehr gleich in Europa gesehen werden, wie das bis anhin der Fall war. Oder soll das bitte kontrovers sein?
 

Und wer bestimmt, wie wir gesehen werden? Finds halt Blödsinn, Meinungen als Tatsachen verkaufen zu wollen. Aber gut, ist ja nichts neues hier drin.

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 23.01.2026, 14:20
von gifty
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 23.01.2026, 14:08 Und wer bestimmt, wie wir gesehen werden? Finds halt Blödsinn, Meinungen als Tatsachen verkaufen zu wollen. Aber gut, ist ja nichts neues hier drin.
Wir sind in einem Forum(!). Sollen wir ab jetzt alle Beiträge mit (ACHTUNG! PERSÖNLICHE MEINUNG UND KEINE TATSACHE) markieren? Wie versteht es sich nicht von selbst, dass wir bloss eigene Meinungen austauschen? Meine Güte... 

Ich finde, dass der Ruf über eine Zeit bröckelt, wenn man zuhauf solche Auftritte hat. Du hast eine andere Meinung. Und gut ist.

Man kann sichs auch echt selber schwer machen. 

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 23.01.2026, 14:24
von Usswärtsfahrer
Aha, ja, Meinungen sind natürlich dazu da, einfach so stehengelassen und nicht hinterfragt zu werden. Ist auch nicht der Sinn eines Forums. Egal, wir werden uns eh nicht einig.

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 23.01.2026, 14:42
von Platypus1
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 23.01.2026, 14:08
gifty hat geschrieben: 23.01.2026, 13:28
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 23.01.2026, 13:26

Das ändert ja nichts an der Aussage, die mE nicht stimmt. Oder würdest zu Magnin auch schreiben, man soll ihn entlassen und nachher ausführen, weshalb das nicht gemacht werden soll?
Dann verstehst du immer noch nicht meine Aussage.

Auftritte wie der gestrige sind die Ursache, wenn wir als FC Basel nicht mehr gleich in Europa gesehen werden, wie das bis anhin der Fall war. Oder soll das bitte kontrovers sein?
 

Und wer bestimmt, wie wir gesehen werden? Finds halt Blödsinn, Meinungen als Tatsachen verkaufen zu wollen. Aber gut, ist ja nichts neues hier drin.

Dass der gestrige Auftritt desaströs war, weiss jeder, der im Stadion war oder sich den Dreck im TV gegeben hat. Sowas kann nicht förderlich für das Ansehen sein. Insofern ist für mich diese Meinung schon sehr nahe an einer Tatsache.

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 23.01.2026, 14:57
von schnischnaschneider
Wir sind in der EL 27. aber verkaufen unsere Ersatzspieler an den 4. und 5. der EL, das geht auf keine Kuhhaut...
Das lässt nur zwei Schlüsse zu:
a) Es spielen die falschen Spieler aus den falschen Gründen => der Fisch stinkt vom Kopf her
oder
b) Barisic&Zé sind tatsächlich berechtigt bei uns auf der Bank gesessen, was heissen würde, dass die schlechten Resultate nicht ein eine Frage der spielerischen Qualität, sondern der Taktik/Einstellung was auch immer ist => Adie Ludo

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 25.01.2026, 18:46
von gifty
Jetzt bin ich gespannt, was passiert. Genau so wenig, wie man sich nach einem schlechten Spiel reaktionär verhalten sollte, muss man nun eine Wende künstlich heraufbeschwören. 

Was passiert, wenn man am Sonntagabend "nur noch" sieben Punkte Rückstand auf Thun hat? Oder schmeisst man Magnin nach einem Spektakel und Auswärtssieg im Klassiker?

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 27.01.2026, 07:04
von JackR
Ich muss diesen Thread nochmals hochholen:

Momentan sehe ich schwarz beim FCB. Magnin zu entlassen ist an sich richtig. Ihn mit Lichtsteiner, einem absoluten Neuling auf einer solchen Position, zu ersetzen, ist für mich so kreuzfalsch, dass ich lieber Magnin behalten hätte.

Und es geht noch weiter: Mit dieser Entscheidung macht die Sportkommission einen schlechten Eindruck. Nachdem man bereits bei einigen Spielern massiv danebengelegen hat und auch der Trainer kein wirklich guter "Fit" war, ist man nun ein extrem hohes Risiko eingegangen. Für mich sieht es so aus, als müsste man über diese Sportkommission und damit auch Stucki nachdenken. Ich habe da wirklich grosse Fragezeichen momentan und habe je länger je mehr das Gefühl, dass wir einfach einen Zufalls-Meistertitel (oder zumindest eher wegen Celestini' Arbeit) feiern konnten und es auch in Zukunft weiter bergab gehen wird.

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 27.01.2026, 07:17
von imoht_1893
JackR hat geschrieben: 27.01.2026, 07:04 Ich muss diesen Thread nochmals hochholen:

Momentan sehe ich schwarz beim FCB. Magnin zu entlassen ist an sich richtig. Ihn mit Lichtsteiner, einem absoluten Neuling auf einer solchen Position, zu ersetzen, ist für mich so kreuzfalsch, dass ich lieber Magnin behalten hätte.

Und es geht noch weiter: Mit dieser Entscheidung macht die Sportkommission einen schlechten Eindruck. Nachdem man bereits bei einigen Spielern massiv danebengelegen hat und auch der Trainer kein wirklich guter "Fit" war, ist man nun ein extrem hohes Risiko eingegangen. Für mich sieht es so aus, als müsste man über diese Sportkommission und damit auch Stucki nachdenken. Ich habe da wirklich grosse Fragezeichen momentan und habe je länger je mehr das Gefühl, dass wir einfach einen Zufalls-Meistertitel (oder zumindest eher wegen Celestini' Arbeit) feiern konnten und es auch in Zukunft weiter bergab gehen wird.
Und ich verstehe nicht wie du bereits jetzt über Lichtsteiner urteilen kannst, obwohl er noch kein einziges Training absolviert hat. Auch er hat seine faire Chance verdient und vielleicht liefert er ja ab. Ich für meinen Teil kann absolut nichts über ihn sagen, seinen bevorzugten Spielstil, seine zwischenmenschlichen Kompetenzen etc. Die sportliche Führung (welche ja nicht nur aus Stucki besteht) scheint jedoch vollkommen von ihm überzeugt zu sein. 
Wir können vielleicht im Sommer diese Diskussion aufmachen, aber sicherlich nicht jetzt. Ebenso hat Stucki und die Sportkommission noch 2.5 Wochen Zeit für Transfers, die im Frühling immer noch einen riesen Impact haben können. Obs reicht Thun noch einzuholen, liegt auch sehr stark an Thun selbst und nicht an uns. 
 

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 27.01.2026, 07:23
von fcbblog.ch
imoht_1893 hat geschrieben: 27.01.2026, 07:17
JackR hat geschrieben: 27.01.2026, 07:04 Ich muss diesen Thread nochmals hochholen:

Momentan sehe ich schwarz beim FCB. Magnin zu entlassen ist an sich richtig. Ihn mit Lichtsteiner, einem absoluten Neuling auf einer solchen Position, zu ersetzen, ist für mich so kreuzfalsch, dass ich lieber Magnin behalten hätte.

Und es geht noch weiter: Mit dieser Entscheidung macht die Sportkommission einen schlechten Eindruck. Nachdem man bereits bei einigen Spielern massiv danebengelegen hat und auch der Trainer kein wirklich guter "Fit" war, ist man nun ein extrem hohes Risiko eingegangen. Für mich sieht es so aus, als müsste man über diese Sportkommission und damit auch Stucki nachdenken. Ich habe da wirklich grosse Fragezeichen momentan und habe je länger je mehr das Gefühl, dass wir einfach einen Zufalls-Meistertitel (oder zumindest eher wegen Celestini' Arbeit) feiern konnten und es auch in Zukunft weiter bergab gehen wird.
Und ich verstehe nicht wie du bereits jetzt über Lichtsteiner urteilen kannst, obwohl er noch kein einziges Training absolviert hat. Auch er hat seine faire Chance verdient und vielleicht liefert er ja ab. Ich für meinen Teil kann absolut nichts über ihn sagen, seinen bevorzugten Spielstil, seine zwischenmenschlichen Kompetenzen etc. Die sportliche Führung (welche ja nicht nur aus Stucki besteht) scheint jedoch vollkommen von ihm überzeugt zu sein. 
Wir können vielleicht im Sommer diese Diskussion aufmachen, aber sicherlich nicht jetzt. Ebenso hat Stucki und die Sportkommission noch 2.5 Wochen Zeit für Transfers, die im Frühling immer noch einen riesen Impact haben können. Obs reicht Thun noch einzuholen, liegt auch sehr stark an Thun selbst und nicht an uns. 
 
Man gibt ihm ja die faire Chance, aber wenn man ehrlich ist, kann auch die sportliche Führung nicht viel über Lichtsteiner wissen.

Dieselbe Führung fand auch bereits Heiko Vogel, Timo Schulz, Alex Frei und z.B. einen Broschinski passend. Eine gewisse Skepsis an ihrer Kompetenz muss sie mittlerweile ertragen.

Mein Bauchgefühl bei Lichti ist, dass er besser zum FCB passt als Magnin. Ob das reicht, werden wir sehen.

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 27.01.2026, 07:27
von Felipe
fcbblog.ch hat geschrieben: 27.01.2026, 07:23 Dieselbe Führung fand auch bereits Heiko Vogel, Timo Schulz, Alex Frei und z.B. einen Broschinski passend. Eine gewisse Skepsis an ihrer Kompetenz muss sie mittlerweile ertragen.

Es sei zu präzisieren, dass Stucki keinen der obengenannten Trainer geholt hat.

Und wenn man unter Führung DD versteht, muss auch anerkannt werden, dass diese Calafiori, Barry, Zeki, Otele, Traoré, Tsunemoto, Schmid, Ndoye, Shaqiri usw. verpflichtet hat, welche sportlich oder finanziell eingeschlagen haben.

Auf was ich hinaus will. Sind keine heiligen, aber auch keine blinden.

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 27.01.2026, 07:29
von fcbblog.ch
Felipe hat geschrieben: 27.01.2026, 07:27
fcbblog.ch hat geschrieben: 27.01.2026, 07:23 Dieselbe Führung fand auch bereits Heiko Vogel, Timo Schulz, Alex Frei und z.B. einen Broschinski passend. Eine gewisse Skepsis an ihrer Kompetenz muss sie mittlerweile ertragen.

Es sei zu präzisieren, dass Stucki keinen der obengenannten Trainer geholt hat.

Ergänze mit Magnin. Auch bei ihm waren die Warnzeichen eigentlich alle klar sichtbar VOR der Verpflichtung.

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 27.01.2026, 07:37
von Felipe
fcbblog.ch hat geschrieben: 27.01.2026, 07:29
Felipe hat geschrieben: 27.01.2026, 07:27
fcbblog.ch hat geschrieben: 27.01.2026, 07:23 Dieselbe Führung fand auch bereits Heiko Vogel, Timo Schulz, Alex Frei und z.B. einen Broschinski passend. Eine gewisse Skepsis an ihrer Kompetenz muss sie mittlerweile ertragen.

Es sei zu präzisieren, dass Stucki keinen der obengenannten Trainer geholt hat.

Ergänze mit Magnin. Auch bei ihm waren die Warnzeichen eigentlich alle klar sichtbar VOR der Verpflichtung.

Ja, bei Magnin gab es Vorbehalte, aber auch Hoffnungsschimmer. Leider hat sich ersteres durchgesetzt, da gebe ich dir recht.

Persönlich gehe ich davon aus, dass der FC Basel Stand 2026 keinen „starken“ Trainer verträgt, sondern einen der die vorgebende Strategie umsetzt. Ich hätte einen Weiler toll gefunden, der hätte aber wohl andere Transfervorstellungen gehabt.

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 27.01.2026, 07:52
von gego
Felipe hat geschrieben: 27.01.2026, 07:37
fcbblog.ch hat geschrieben: 27.01.2026, 07:29
Felipe hat geschrieben: 27.01.2026, 07:27

Es sei zu präzisieren, dass Stucki keinen der obengenannten Trainer geholt hat.

Ergänze mit Magnin. Auch bei ihm waren die Warnzeichen eigentlich alle klar sichtbar VOR der Verpflichtung.

Ja, bei Magnin gab es Vorbehalte, aber auch Hoffnungsschimmer. Leider hat sich ersteres durchgesetzt, da gebe ich dir recht.

Persönlich gehe ich davon aus, dass der FC Basel Stand 2026 keinen „starken“ Trainer verträgt, sondern einen der die vorgebende Strategie umsetzt. Ich hätte einen Weiler toll gefunden, der hätte aber wohl andere Transfervorstellungen gehabt.
Genau das ging mir auch durch den Kopf. Ein starker erfahrener Trainer würde DD und DS Kontra bieten, sie Vordern und Sachen verlangen und ich weiss nicht ob die beiden das ertragen würden.

 

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 27.01.2026, 07:59
von JackR
imoht_1893 hat geschrieben: 27.01.2026, 07:17
Und ich verstehe nicht wie du bereits jetzt über Lichtsteiner urteilen kannst, obwohl er noch kein einziges Training absolviert hat. Auch er hat seine faire Chance verdient und vielleicht liefert er ja ab. Ich für meinen Teil kann absolut nichts über ihn sagen, seinen bevorzugten Spielstil, seine zwischenmenschlichen Kompetenzen etc. Die sportliche Führung (welche ja nicht nur aus Stucki besteht) scheint jedoch vollkommen von ihm überzeugt zu sein. 
Wir können vielleicht im Sommer diese Diskussion aufmachen, aber sicherlich nicht jetzt. Ebenso hat Stucki und die Sportkommission noch 2.5 Wochen Zeit für Transfers, die im Frühling immer noch einen riesen Impact haben können. Obs reicht Thun noch einzuholen, liegt auch sehr stark an Thun selbst und nicht an uns. 
 

Nun. Ich kritisiere vor allem die Entscheidung der sportlichen Führung. Einen Trainer aus der 4. Liga zu holen ist einfach ein absolutes NoGo für den FCB. Aarau, Winti oder so können das machen. Aber doch nicht der FCB. Auf einen Xabi Alonso kommen wohl etwas 25 Wicky/Hediger/Schultz.
Und diese sportliche Führung hat halt vor 6 Monaten schon einen Trainer geholt, der nicht wirklich überzeugt hat, ergo hat man bei der Trainerauswahl schon im Sommer kein gutes Händchen gehabt. Wieso soll es jetzt besser sein?

Man hat den Anspruch Meister zu werden und macht dann einen solchen Move auf einer der wichtigsten Positionen des Vereins? Absolut unverständlich.

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 27.01.2026, 08:01
von imoht_1893
fcbblog.ch hat geschrieben: 27.01.2026, 07:23
imoht_1893 hat geschrieben: 27.01.2026, 07:17
JackR hat geschrieben: 27.01.2026, 07:04 Ich muss diesen Thread nochmals hochholen:

Momentan sehe ich schwarz beim FCB. Magnin zu entlassen ist an sich richtig. Ihn mit Lichtsteiner, einem absoluten Neuling auf einer solchen Position, zu ersetzen, ist für mich so kreuzfalsch, dass ich lieber Magnin behalten hätte.

Und es geht noch weiter: Mit dieser Entscheidung macht die Sportkommission einen schlechten Eindruck. Nachdem man bereits bei einigen Spielern massiv danebengelegen hat und auch der Trainer kein wirklich guter "Fit" war, ist man nun ein extrem hohes Risiko eingegangen. Für mich sieht es so aus, als müsste man über diese Sportkommission und damit auch Stucki nachdenken. Ich habe da wirklich grosse Fragezeichen momentan und habe je länger je mehr das Gefühl, dass wir einfach einen Zufalls-Meistertitel (oder zumindest eher wegen Celestini' Arbeit) feiern konnten und es auch in Zukunft weiter bergab gehen wird.
Und ich verstehe nicht wie du bereits jetzt über Lichtsteiner urteilen kannst, obwohl er noch kein einziges Training absolviert hat. Auch er hat seine faire Chance verdient und vielleicht liefert er ja ab. Ich für meinen Teil kann absolut nichts über ihn sagen, seinen bevorzugten Spielstil, seine zwischenmenschlichen Kompetenzen etc. Die sportliche Führung (welche ja nicht nur aus Stucki besteht) scheint jedoch vollkommen von ihm überzeugt zu sein. 
Wir können vielleicht im Sommer diese Diskussion aufmachen, aber sicherlich nicht jetzt. Ebenso hat Stucki und die Sportkommission noch 2.5 Wochen Zeit für Transfers, die im Frühling immer noch einen riesen Impact haben können. Obs reicht Thun noch einzuholen, liegt auch sehr stark an Thun selbst und nicht an uns. 
Man gibt ihm ja die faire Chance, aber wenn man ehrlich ist, kann auch die sportliche Führung nicht viel über Lichtsteiner wissen.

Dieselbe Führung fand auch bereits Heiko Vogel, Timo Schulz, Alex Frei und z.B. einen Broschinski passend. Eine gewisse Skepsis an ihrer Kompetenz muss sie mittlerweile ertragen.

Mein Bauchgefühl bei Lichti ist, dass er besser zum FCB passt als Magnin. Ob das reicht, werden wir sehen.


Man hat immerhin schon 2.5 Jahre mit ihm zusammengearbeitet in der Jugend. Daher traue ich ihnen schon zu, dass sie genau wissen was sie von Lichtsteiner erwarten können. Sicherlich mehr als wir alle. 
Und ich finde es echt traurig, dass immer nur die paar wenigen Fehler von Stucki hervorgeholt werden und die positiven Sachen gekonnt ignoriert werden. Seine Transferbilanz ist immernoch deutlich positiver als negativ wenn du die Spieler alle anschaust. Aber jeder kommt jetzt nur mit Broschinski etc. langsam nervt mich das richtig. 

Man sieht bei Yb jetzt auch sehr gut, dass wir auch einen teuren und etablierten Trainer hätten holen können und es nicht funktioniert. Dann wäre die Kritik hier drin noch grösser aufgrund des teuren Vertrages. 

Ich persönlich finde es cool, dass der FCB auch Mutig ist und auch mal Sachen risikiert. Das kann fürchterlich schief gehen, aber es kann auch grandios aufgehen. Ich traue Lichtsteiner schon zu, das er Traore, Salah all den verunsicherten im Team wieder Wärme geben kann, damit sie sich wohl fühlen und aufdrehen können. 

Schlussendlich wissen auch unsere Gegner jetzt nicht, was sie erwartet was durchaus auch unser Vorteil sein kann. Ich gebe Lichtsteiner eine faire Chance, mit dem Wissen, das wir in 2 Wochen überall ausgeschieden sein können. Das hätte aber auch mit Ludo geschehen können. 
 

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 27.01.2026, 08:16
von Cuore Matto
Stephan Lichtsteiner hat jahrelang mit Shaq in der Nati zusammen gespielt. Beide wissen vom Anderen, wie er tickt. Das ist schonmal eine gute Basis.

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 27.01.2026, 08:34
von Latteknaller
imoht_1893 hat geschrieben: 27.01.2026, 08:01
fcbblog.ch hat geschrieben: 27.01.2026, 07:23
imoht_1893 hat geschrieben: 27.01.2026, 07:17
Und ich verstehe nicht wie du bereits jetzt über Lichtsteiner urteilen kannst, obwohl er noch kein einziges Training absolviert hat. Auch er hat seine faire Chance verdient und vielleicht liefert er ja ab. Ich für meinen Teil kann absolut nichts über ihn sagen, seinen bevorzugten Spielstil, seine zwischenmenschlichen Kompetenzen etc. Die sportliche Führung (welche ja nicht nur aus Stucki besteht) scheint jedoch vollkommen von ihm überzeugt zu sein. 
Wir können vielleicht im Sommer diese Diskussion aufmachen, aber sicherlich nicht jetzt. Ebenso hat Stucki und die Sportkommission noch 2.5 Wochen Zeit für Transfers, die im Frühling immer noch einen riesen Impact haben können. Obs reicht Thun noch einzuholen, liegt auch sehr stark an Thun selbst und nicht an uns. 
Man gibt ihm ja die faire Chance, aber wenn man ehrlich ist, kann auch die sportliche Führung nicht viel über Lichtsteiner wissen.

Dieselbe Führung fand auch bereits Heiko Vogel, Timo Schulz, Alex Frei und z.B. einen Broschinski passend. Eine gewisse Skepsis an ihrer Kompetenz muss sie mittlerweile ertragen.

Mein Bauchgefühl bei Lichti ist, dass er besser zum FCB passt als Magnin. Ob das reicht, werden wir sehen.


Man hat immerhin schon 2.5 Jahre mit ihm zusammengearbeitet in der Jugend. Daher traue ich ihnen schon zu, dass sie genau wissen was sie von Lichtsteiner erwarten können. Sicherlich mehr als wir alle. 
Und ich finde es echt traurig, dass immer nur die paar wenigen Fehler von Stucki hervorgeholt werden und die positiven Sachen gekonnt ignoriert werden. Seine Transferbilanz ist immernoch deutlich positiver als negativ wenn du die Spieler alle anschaust. Aber jeder kommt jetzt nur mit Broschinski etc. langsam nervt mich das richtig. 

Man sieht bei Yb jetzt auch sehr gut, dass wir auch einen teuren und etablierten Trainer hätten holen können und es nicht funktioniert. Dann wäre die Kritik hier drin noch grösser aufgrund des teuren Vertrages. 

Ich persönlich finde es cool, dass der FCB auch Mutig ist und auch mal Sachen risikiert. Das kann fürchterlich schief gehen, aber es kann auch grandios aufgehen. Ich traue Lichtsteiner schon zu, das er Traore, Salah all den verunsicherten im Team wieder Wärme geben kann, damit sie sich wohl fühlen und aufdrehen können. 

Schlussendlich wissen auch unsere Gegner jetzt nicht, was sie erwartet was durchaus auch unser Vorteil sein kann. Ich gebe Lichtsteiner eine faire Chance, mit dem Wissen, das wir in 2 Wochen überall ausgeschieden sein können. Das hätte aber auch mit Ludo geschehen können. 
 
oder jedem anderen trainer. die möglichkeit der einflussnahme sind in dieser kurzen zeit einfach beschränkt. darum finde ich voten wie "lichtsteiner muss sofort liefern" fragwürdig. und so ist natürlich auch der zeitpunkt des trainerwechsels problematisch. aber anscheinend hatte man es magnin nicht zugetraut, die saisonziele in den nächsten drei spielen am leben zu halten und mit einem neuen trainer zumindest die chance darauf erhalten wollen.

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 27.01.2026, 09:56
von Usswärtsfahrer
imoht_1893 hat geschrieben: 27.01.2026, 08:01 Man hat immerhin schon 2.5 Jahre mit ihm zusammengearbeitet in der Jugend. Daher traue ich ihnen schon zu, dass sie genau wissen was sie von Lichtsteiner erwarten können. Sicherlich mehr als wir alle. 

Ist für mich schon ein entscheidender Punkt. Gerade Stucki als Nachwuchschef war sein direkter Vorgesetzter, das ist dann schon noch mal eine andere Nummer, als ihn aus dem 2010er Nati-Camp in Feusisberg zu kennen. Ich bin mir sicher, dass sich Stucki & Co. des enormen Risiko bewusst sind, dass sie mit dieser Verpflichtung eingehen und traue Stucki gleichzeitig zu, die Arbeit eines Trainers entsprechend bewerten zu können, ob er das kann oder nicht und keine Panikreaktion produziert. Wenns nicht klappt, haben wir sowieso einen neuen Sportchef.

Und was mir schon etwas zu kurz kommt: die sich häufenden schwachen Halbzeiten unter Magnin. So ein Auftritt wie in Salzburg kann mal passieren, aber das ist 1x pro Saison und sicher nicht 2-3x pro Monat. Und das ist zu 100% die Sache des Trainers, die Mannschaft vorzubereiten und einzustellen. Daher: Entlassung absolut korrekt.

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 27.01.2026, 09:59
von JackR
Ich muss meine Kritik vielleicht noch etwas ausführlicher formulieren. Aus meiner Sicht sind Trainer- und Spieler-Level nicht so verschieden. Du kannst als Trainer nicht einfach so easy-peasy 2-3 Ligen höher trainieren gehen und dort Erfolg bringen. Man sieht ja schon nur bei Magnin, dass 5 Plätze Unterschied in der Tabelle ein Problem darstellen können. Genauso ist es auch bei Spielern. Der FCB kann auch nicht einfach die U21 aufstellen und meinen, dass wir ähnlich viele Punkte holen.

Daher ist für mich die Lichtsteiner-Anstellung in etwa so, als würde man Daniele Vesco vom SV Muttenz (Top Scorer in 1. Liga Classic) holen um das Stürmerproblem beim FCB zu lösen. Man hat ja schon mit ihm zusammengearbeitet und gute Erfahrungen gemacht. Einfach ein absolutes Unding, erst recht in dieser Situation. :mad:

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 27.01.2026, 10:06
von BaslerBasilisk
JackR hat geschrieben: 27.01.2026, 07:59
imoht_1893 hat geschrieben: 27.01.2026, 07:17
Und ich verstehe nicht wie du bereits jetzt über Lichtsteiner urteilen kannst, obwohl er noch kein einziges Training absolviert hat. Auch er hat seine faire Chance verdient und vielleicht liefert er ja ab. Ich für meinen Teil kann absolut nichts über ihn sagen, seinen bevorzugten Spielstil, seine zwischenmenschlichen Kompetenzen etc. Die sportliche Führung (welche ja nicht nur aus Stucki besteht) scheint jedoch vollkommen von ihm überzeugt zu sein. 
Wir können vielleicht im Sommer diese Diskussion aufmachen, aber sicherlich nicht jetzt. Ebenso hat Stucki und die Sportkommission noch 2.5 Wochen Zeit für Transfers, die im Frühling immer noch einen riesen Impact haben können. Obs reicht Thun noch einzuholen, liegt auch sehr stark an Thun selbst und nicht an uns. 

Nun. Ich kritisiere vor allem die Entscheidung der sportlichen Führung. Einen Trainer aus der 4. Liga zu holen ist einfach ein absolutes NoGo für den FCB. Aarau, Winti oder so können das machen. Aber doch nicht der FCB. Auf einen Xabi Alonso kommen wohl etwas 25 Wicky/Hediger/Schultz.
Und diese sportliche Führung hat halt vor 6 Monaten schon einen Trainer geholt, der nicht wirklich überzeugt hat, ergo hat man bei der Trainerauswahl schon im Sommer kein gutes Händchen gehabt. Wieso soll es jetzt besser sein?

Man hat den Anspruch Meister zu werden und macht dann einen solchen Move auf einer der wichtigsten Positionen des Vereins? Absolut unverständlich.
Und dann noch einen Vertrag bis Sommer 2029. :eek:
 

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 27.01.2026, 10:20
von NewTornado
JackR hat geschrieben: 27.01.2026, 09:59 Ich muss meine Kritik vielleicht noch etwas ausführlicher formulieren. Aus meiner Sicht sind Trainer- und Spieler-Level nicht so verschieden. Du kannst als Trainer nicht einfach so easy-peasy 2-3 Ligen höher trainieren gehen und dort Erfolg bringen. Man sieht ja schon nur bei Magnin, dass 5 Plätze Unterschied in der Tabelle ein Problem darstellen können. 
Da würde ich dir glatt widersprechen. Ich denke es gibt ganz verschiedene Ansätze wie man ein erfolgreicher Trainer ist. Die einen sind absolute Strategen und Taktikfüchse und gewinnen die Spiele so, andere top Motivatoren die das max. aus den Spielern herausholen und so erfolgreich sind. Unsere Mannschaft hat das Potential zu mehr. Wir haben im Frühling gesehen zu was sie fähig ist. Bis auf Leon sind praktisch noch alle dabei. Ich glaube Magnins Fehler war, dass er unbedingt ein System spielen wollte, dass mit der aktuellen Mannschaft einfach nicht funktioniert. Klar die Stürmer fehlen aber gemäss DS spielten Otele und Traore auch schon diesen Part.
Ich traue SL aufgrund seiner Erfahrung zu die richtigen Stellschrauben zu finden, dass die Mannschaft wieder vertrauen hat und richtig peformen kann. 

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 27.01.2026, 11:09
von W_Shakespeare
NewTornado hat geschrieben: 27.01.2026, 10:20
JackR hat geschrieben: 27.01.2026, 09:59 Ich muss meine Kritik vielleicht noch etwas ausführlicher formulieren. Aus meiner Sicht sind Trainer- und Spieler-Level nicht so verschieden. Du kannst als Trainer nicht einfach so easy-peasy 2-3 Ligen höher trainieren gehen und dort Erfolg bringen. Man sieht ja schon nur bei Magnin, dass 5 Plätze Unterschied in der Tabelle ein Problem darstellen können. 
Da würde ich dir glatt widersprechen. Ich denke es gibt ganz verschiedene Ansätze wie man ein erfolgreicher Trainer ist. Die einen sind absolute Strategen und Taktikfüchse und gewinnen die Spiele so, andere top Motivatoren die das max. aus den Spielern herausholen und so erfolgreich sind.
Der allergrösste Teil der Arbeit eines Trainers ist aber die Mitarbeiterführung und Organisation des Staffs (beim FCB >20 Personen). Die 2-4 Stunden pro Tag, wo die Mannschaft effektiv trainiert ist der kleinste Teil und wird zu grossen Teilen auch von Assis geplant und ausgeführt. 

Im Prinzip bist du als Cheftrainer der Geschäftsführer eines mittleren KMU. Oder halt Bereichsleiter in einem grösseren KMU (FCB). Ohne jegliche Erfahrung/Ausbildung ist das einfach ein ultrakrasser Einstieg. 

Klar, SL weiss vermutlich wie man mit Spielern reden muss, hat Verständnis von Taktik/Aufstellung. Er hat aber 0 Erfahrung wie man eine Trainingswoche bei einem Grossclub plant und in einem Team von >20 Mitarbeitern (Physio, Konditrainer, Videoanalysten, Materialwart usw.) zusammen arbeitet. Ich sage nicht er kann das nicht lernen. Aber er wird sich zuerst zurecht finden müssen und seine Erfahrungen sammeln bzgl. was funktioniert und was nicht...  


 

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 27.01.2026, 11:13
von JohnFranklin_
W_Shakespeare hat geschrieben: 27.01.2026, 11:09
NewTornado hat geschrieben: 27.01.2026, 10:20
JackR hat geschrieben: 27.01.2026, 09:59 Ich muss meine Kritik vielleicht noch etwas ausführlicher formulieren. Aus meiner Sicht sind Trainer- und Spieler-Level nicht so verschieden. Du kannst als Trainer nicht einfach so easy-peasy 2-3 Ligen höher trainieren gehen und dort Erfolg bringen. Man sieht ja schon nur bei Magnin, dass 5 Plätze Unterschied in der Tabelle ein Problem darstellen können. 
Da würde ich dir glatt widersprechen. Ich denke es gibt ganz verschiedene Ansätze wie man ein erfolgreicher Trainer ist. Die einen sind absolute Strategen und Taktikfüchse und gewinnen die Spiele so, andere top Motivatoren die das max. aus den Spielern herausholen und so erfolgreich sind.
Der allergrösste Teil der Arbeit eines Trainers ist aber die Mitarbeiterführung und Organisation des Staffs (beim FCB >20 Personen). Die 2-4 Stunden pro Tag, wo die Mannschaft effektiv trainiert ist der kleinste Teil und wird zu grossen Teilen auch von Assis geplant und ausgeführt. 

Im Prinzip bist du als Cheftrainer der Geschäftsführer eines mittleren KMU. Oder halt Bereichsleiter in einem grösseren KMU (FCB). Ohne jegliche Erfahrung/Ausbildung ist das einfach ein ultrakrasser Einstieg. 

Klar, SL weiss vermutlich wie man mit Spielern reden muss, hat Verständnis von Taktik/Aufstellung. Er hat aber 0 Erfahrung wie man eine Trainingswoche bei einem Grossclub plant und in einem Team von >20 Mitarbeitern (Physio, Konditrainer, Videoanalysten, Materialwart usw.) zusammen arbeitet. Ich sage nicht er kann das nicht lernen. Aber er wird sich zuerst zurecht finden müssen und seine Erfahrungen sammeln bzgl. was funktioniert und was nicht...  




Normalerweise wirst Du - ob erfahren oder nicht - in den ersten Wochen diese Prozesse (Physio, Videoanalyse etc.) einfach mal lassen wie sie sind, daraus lernen und dann erst im Sommer eigene Nuancen einbringen. Diese Prozesse sind ja hoffentlich eingespielt und brauchen keinen Neuling, der alles auf den Kopf stellt. 

So kannst Du Dich auf die 2-2.5 Stunden Arbeit mit den Profis, Taktik etc. konzentrieren. 

Daher auch: Prozess.

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 27.01.2026, 11:48
von NewTornado
W_Shakespeare hat geschrieben: 27.01.2026, 11:09
NewTornado hat geschrieben: 27.01.2026, 10:20
JackR hat geschrieben: 27.01.2026, 09:59 Ich muss meine Kritik vielleicht noch etwas ausführlicher formulieren. Aus meiner Sicht sind Trainer- und Spieler-Level nicht so verschieden. Du kannst als Trainer nicht einfach so easy-peasy 2-3 Ligen höher trainieren gehen und dort Erfolg bringen. Man sieht ja schon nur bei Magnin, dass 5 Plätze Unterschied in der Tabelle ein Problem darstellen können. 
Da würde ich dir glatt widersprechen. Ich denke es gibt ganz verschiedene Ansätze wie man ein erfolgreicher Trainer ist. Die einen sind absolute Strategen und Taktikfüchse und gewinnen die Spiele so, andere top Motivatoren die das max. aus den Spielern herausholen und so erfolgreich sind.
Der allergrösste Teil der Arbeit eines Trainers ist aber die Mitarbeiterführung und Organisation des Staffs (beim FCB >20 Personen). Die 2-4 Stunden pro Tag, wo die Mannschaft effektiv trainiert ist der kleinste Teil und wird zu grossen Teilen auch von Assis geplant und ausgeführt. 

Im Prinzip bist du als Cheftrainer der Geschäftsführer eines mittleren KMU. Oder halt Bereichsleiter in einem grösseren KMU (FCB). Ohne jegliche Erfahrung/Ausbildung ist das einfach ein ultrakrasser Einstieg. 

Klar, SL weiss vermutlich wie man mit Spielern reden muss, hat Verständnis von Taktik/Aufstellung. Er hat aber 0 Erfahrung wie man eine Trainingswoche bei einem Grossclub plant und in einem Team von >20 Mitarbeitern (Physio, Konditrainer, Videoanalysten, Materialwart usw.) zusammen arbeitet. Ich sage nicht er kann das nicht lernen. Aber er wird sich zuerst zurecht finden müssen und seine Erfahrungen sammeln bzgl. was funktioniert und was nicht...  



So wie das verstehe, waren die Trainings und Abläufe ja nicht das Problem. Es wurde gut gearbeitet. Also läuft der Laden im Moment und SL muss sich nicht darum kümmern, bzw. da kann auch ein DS supporten. Bei der Mannschaft hapert es aktuell doch mental und beim richtigen Gameplan und da traue ich SL kurzfristig tatsächlich zu inputs zu bringen. 
 

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 27.01.2026, 11:58
von Stobologyth
W_Shakespeare hat geschrieben: 27.01.2026, 11:09
NewTornado hat geschrieben: 27.01.2026, 10:20
JackR hat geschrieben: 27.01.2026, 09:59 Ich muss meine Kritik vielleicht noch etwas ausführlicher formulieren. Aus meiner Sicht sind Trainer- und Spieler-Level nicht so verschieden. Du kannst als Trainer nicht einfach so easy-peasy 2-3 Ligen höher trainieren gehen und dort Erfolg bringen. Man sieht ja schon nur bei Magnin, dass 5 Plätze Unterschied in der Tabelle ein Problem darstellen können. 
Da würde ich dir glatt widersprechen. Ich denke es gibt ganz verschiedene Ansätze wie man ein erfolgreicher Trainer ist. Die einen sind absolute Strategen und Taktikfüchse und gewinnen die Spiele so, andere top Motivatoren die das max. aus den Spielern herausholen und so erfolgreich sind.
Der allergrösste Teil der Arbeit eines Trainers ist aber die Mitarbeiterführung und Organisation des Staffs (beim FCB >20 Personen). Die 2-4 Stunden pro Tag, wo die Mannschaft effektiv trainiert ist der kleinste Teil und wird zu grossen Teilen auch von Assis geplant und ausgeführt. 

Im Prinzip bist du als Cheftrainer der Geschäftsführer eines mittleren KMU. Oder halt Bereichsleiter in einem grösseren KMU (FCB). Ohne jegliche Erfahrung/Ausbildung ist das einfach ein ultrakrasser Einstieg. 

Klar, SL weiss vermutlich wie man mit Spielern reden muss, hat Verständnis von Taktik/Aufstellung. Er hat aber 0 Erfahrung wie man eine Trainingswoche bei einem Grossclub plant und in einem Team von >20 Mitarbeitern (Physio, Konditrainer, Videoanalysten, Materialwart usw.) zusammen arbeitet. Ich sage nicht er kann das nicht lernen. Aber er wird sich zuerst zurecht finden müssen und seine Erfahrungen sammeln bzgl. was funktioniert und was nicht...  



Interessanter und sehr differenzierter Beitrag. Ich muss etwas widersprechen was die Zusammenarbeit mit einem Team anbelangt: Schliesslich ist auch das was auf dem Feld passiert ein Teamsport. So wie ein Trainer sich auf seine Konditrainer, Analysten, Physios verlassen muss, muss sich ein Rechtsverteidiger auf seine Neben- oder Vorderleute oder seinen Goalie verlassen. Wie in einem Trainerstaff musst du auch auf dem Feld ständig mit deinen Teammitglieder kommunizieren, absprechen, kleinere Konflikte aushandeln. Lichtsteiner hat als Captain auch Teammitglieder geführt. Ich traue ihm das schon zu. Der Unterschied liegt mehr darin, dass du als Spieler natürlich viel Zeit auf persönliche Optimierung und Regeneration legst, während du als Trainer eigentlich 24/7 fürs grosse Ganze denken musst. Und ja, viele Aufgaben werden Lichtsteiner abgenommen: Trainingsinhalte werden idR von Assis geplant unter Einbezug der Physio. Gegneranalyse/Leistungsanalyse nimmt dir auch ein Spezialist ab. Die Amateurerfahrung von Lichtsteiner ist da gar nicht mal so schlecht, weil bei Wettswil-Bonstetten musste er das jetzt eineinhalb Jahre alles selber machen, so wüsste er zumindest, was ein Assi oder Analyst alles so tut. Ich zweifle, ob ein Xabi Alonso jemals sich neue Passspielübungen ausdenken musste.

Der Job des Trainers ist es hierbei, die langfristige Strategie vorzugeben, in jedem Match die Aufstellung und den Matchplan vorzugeben und die Spieler so zu coachen, dass sie ihre Bestleistung abrufen können und in die Strategie und den Matchplan einpassen. Ein grosser Teil davon ist Psychologie. Ich bin da vorsichtig optimistisch, dass Lichtsteiner das schon kann. Aber ich zweifle dran, ob wir einen Wandel in den nächsten 3 Spielen sehen werden. Magnin ist mit seiner Strategie und den Matchplänen gescheitert. Und dies lässt sich nicht in 2 Tagen wechseln.
 

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 27.01.2026, 12:24
von fcbblog.ch
Was ich ehrlich gseit no guet find. Trainerusbildig in Italie... imho momentan immer no eini vo beste und au passend zum FCB.

Wünsch mr, dass es langfristig klappt und meh au wirklich bitz Geduld het.

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 27.01.2026, 13:10
von schnider93
Stobologyth hat geschrieben: 27.01.2026, 11:58
W_Shakespeare hat geschrieben: 27.01.2026, 11:09
NewTornado hat geschrieben: 27.01.2026, 10:20
Da würde ich dir glatt widersprechen. Ich denke es gibt ganz verschiedene Ansätze wie man ein erfolgreicher Trainer ist. Die einen sind absolute Strategen und Taktikfüchse und gewinnen die Spiele so, andere top Motivatoren die das max. aus den Spielern herausholen und so erfolgreich sind.
Der allergrösste Teil der Arbeit eines Trainers ist aber die Mitarbeiterführung und Organisation des Staffs (beim FCB >20 Personen). Die 2-4 Stunden pro Tag, wo die Mannschaft effektiv trainiert ist der kleinste Teil und wird zu grossen Teilen auch von Assis geplant und ausgeführt. 

Im Prinzip bist du als Cheftrainer der Geschäftsführer eines mittleren KMU. Oder halt Bereichsleiter in einem grösseren KMU (FCB). Ohne jegliche Erfahrung/Ausbildung ist das einfach ein ultrakrasser Einstieg. 

Klar, SL weiss vermutlich wie man mit Spielern reden muss, hat Verständnis von Taktik/Aufstellung. Er hat aber 0 Erfahrung wie man eine Trainingswoche bei einem Grossclub plant und in einem Team von >20 Mitarbeitern (Physio, Konditrainer, Videoanalysten, Materialwart usw.) zusammen arbeitet. Ich sage nicht er kann das nicht lernen. Aber er wird sich zuerst zurecht finden müssen und seine Erfahrungen sammeln bzgl. was funktioniert und was nicht...  


Interessanter und sehr differenzierter Beitrag. Ich muss etwas widersprechen was die Zusammenarbeit mit einem Team anbelangt: Schliesslich ist auch das was auf dem Feld passiert ein Teamsport. So wie ein Trainer sich auf seine Konditrainer, Analysten, Physios verlassen muss, muss sich ein Rechtsverteidiger auf seine Neben- oder Vorderleute oder seinen Goalie verlassen. Wie in einem Trainerstaff musst du auch auf dem Feld ständig mit deinen Teammitglieder kommunizieren, absprechen, kleinere Konflikte aushandeln. Lichtsteiner hat als Captain auch Teammitglieder geführt. Ich traue ihm das schon zu. Der Unterschied liegt mehr darin, dass du als Spieler natürlich viel Zeit auf persönliche Optimierung und Regeneration legst, während du als Trainer eigentlich 24/7 fürs grosse Ganze denken musst. Und ja, viele Aufgaben werden Lichtsteiner abgenommen: Trainingsinhalte werden idR von Assis geplant unter Einbezug der Physio. Gegneranalyse/Leistungsanalyse nimmt dir auch ein Spezialist ab. Die Amateurerfahrung von Lichtsteiner ist da gar nicht mal so schlecht, weil bei Wettswil-Bonstetten musste er das jetzt eineinhalb Jahre alles selber machen, so wüsste er zumindest, was ein Assi oder Analyst alles so tut. Ich zweifle, ob ein Xabi Alonso jemals sich neue Passspielübungen ausdenken musste.

Der Job des Trainers ist es hierbei, die langfristige Strategie vorzugeben, in jedem Match die Aufstellung und den Matchplan vorzugeben und die Spieler so zu coachen, dass sie ihre Bestleistung abrufen können und in die Strategie und den Matchplan einpassen. Ein grosser Teil davon ist Psychologie. Ich bin da vorsichtig optimistisch, dass Lichtsteiner das schon kann. Aber ich zweifle dran, ob wir einen Wandel in den nächsten 3 Spielen sehen werden. Magnin ist mit seiner Strategie und den Matchplänen gescheitert. Und dies lässt sich nicht in 2 Tagen wechseln.


Sehr guter Beitrag.

Beim letzten Punkt muss ich aber eher widersprechen. Ich denke, die Grundidee, wie man spielen will, lässt sich doch sehr schnell (zumindest leicht) anpassen.
Wie hoch man presst, ob man nur flach hinten rausspielt oder den Ball auch mal wegschlägt, ob man immer Shaqiri sucht und sonstige kleinere Anpassungen sollten meiner Meinung nach schon in zwei Trainings möglich sein.
Dies müsste man ja eigentlich auch von Spiel zu Spiel ändern können.
Wenn er da eine klare Idee hat und es den Spielern eintrichtern kann, könnte das schon gut kommen.

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 27.01.2026, 16:19
von Mahatma
Ich bin sehr zuversichtlich!
Ja, ein Risiko ist da - Risiko gibt es jedoch bei jeder Menschentscheidung.

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 28.01.2026, 09:38
von gifty
Auch jetzt frage ich mich noch, was im Verein passiert ist, dass man diesen Zeitpunkt für den Trainerwechsel gewählt hat. Desaströser geht es eigentlich nicht, wenn man bedenkt, dass jetzt drei Endspiele anstehen.

Die Rückrunde war genauso gut/schlecht (wie auch immer man das sehen möchte) wie die ganze Hinrunde. Das kann also fast nicht ausschlaggebend gewesen sein. Wars dann, dass man das Gefühl hat, Magnin hat die Kabine verloren? Dann wäre das doch auch an Weihnachten schon der Fall gewesen. Oder erhofft man sich von Lichsteiner, dass genau er der Richtige ist, jetzt mit frischem Wind Leben einzuhauchen vor der Woche der Wahrheit? Warum dann also nicht schon früher? Verfügbar wäre er allemal gewesen.

Nach wie vor kein guter Look für die Kommission. Oder stehe ich auf dem Schlauch und verstehe etwas nicht?

Re: Quo vadis, FC Basel?

Verfasst: 28.01.2026, 09:43
von schnider93
gifty hat geschrieben: 28.01.2026, 09:38 Auch jetzt frage ich mich noch, was im Verein passiert ist, dass man diesen Zeitpunkt für den Trainerwechsel gewählt hat. Desaströser geht es eigentlich nicht, wenn man bedenkt, dass jetzt drei Endspiele anstehen.

Die Rückrunde war genauso gut/schlecht (wie auch immer man das sehen möchte) wie die ganze Hinrunde. Das kann also fast nicht ausschlaggebend gewesen sein. Wars dann, dass man das Gefühl hat, Magnin hat die Kabine verloren? Dann wäre das doch auch an Weihnachten schon der Fall gewesen. Oder erhofft man sich von Lichsteiner, dass genau er der Richtige ist, jetzt mit frischem Wind Leben einzuhauchen vor der Woche der Wahrheit? Warum dann also nicht schon früher? Verfügbar wäre er allemal gewesen.

Nach wie vor kein guter Look für die Kommission. Oder stehe ich auf dem Schlauch und verstehe etwas nicht?

Ich bin auch kein Fan von Trainerentlassungen aber ich kann die Aussagen von Stucki vollkommen nachvollziehen.
Man wollte Magnin eigentlich nicht entlassen und hat es darum vor Weihnachten auch nicht getan, in der Hoffnung, dass die Pause und Vorbereitung der Mannschaft gut tut und man Verbesserungen sehen wird.
Dies ist aber nach den zwei Spielen eindeutig nicht eingetroffen. Die Spiele gegen Sion und Salzburg waren wirklich alles andere als besser.
Und genau darum musste man vor diesen wichtigen Spielen einen Schlussstrich ziehen. Es war die letzte Chance, sonst droht in allen drei Wettbewerben das Aus.
Natürlich hat man keine Garantie, dass es jetzt besser wird. Aber man hofft, dass ein Ruck durch die Mannschaft geht.