Finanzen des FCB - Diskussion

Diskussionen rund um den FCB.
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D-Balkon
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von D-Balkon »

St.Jakobs Park hat geschrieben: 15.04.2026, 21:13
D-Balkon hat geschrieben: 15.04.2026, 19:43
St.Jakobs Park hat geschrieben: 15.04.2026, 19:19 2 Fragen.

1. Frage
Warum haben wir Personalkosten von rund 40 Mio? Wir sprechen davon, dass ein Spieler wie Schmid als Topverdiener etwa 500’000-600‘000.- verdient. Bei 40 Mio. müssten die Löhne insgesamt aber deutlich höher sein. Wir haben ca. 27 Spieler in der 1. Mannschaft. Theoretisch könnte also jeder 1 Mio verdienen und es wären immer noch rund 13 Mio. übrig für Trainer, Staff, Material und die 2. Mannschaft. Das geht für mich nicht ganz auf. Mir ist bewusst, dass die Löhne durch EL-Prämien etwas höher ausfallen können.

2. Frage
Warum generiert YB im Bereich Merchandising rund 26 Mio, während wir nur etwa 13 Mio. erzielen? Ist der Markt in Bern grösser? Da scheint etwas nicht zu stimmen.

Zum 1.
Dr FCB bestoht natürlich nur uss Spieler und Trainer/Staff. Die andere uff dr Gschäftsstell/Fan-Shop, Juniore mit Juniorevertrag, Junioretrainer, Sicherheitsdienst etc. ( vermuetlig um die 100-150), schaffe natürlich alli Ehreamtlich.

Zum 2.
Merchandising het dr FCB öbis über 6Mio gmacht. Nit 13, wie Du schriebsch (ersichtlich im Gschäftsbricht). Glaub kuum das YB au nur anöchernd so viel het. Scho gar nit 26. Das hätte vermuetlig nit mol die meischte Bundesligischte.

Nein, steht doch klar bei Kommerzielle Aktivitäten: 26 Mio bei YB. Bei Basel steht 13 Mio (siehe Anhang)

Auch wenn 125 Menschen beim FCB arbeiten, gäbe es immer noch ein Durchschnittslohn von 320‘000.-.
De kasch mrs glaube oder nit, aber hütt isch d Yladig für d GV kho inkl. Gschäftsbricht und dört stoht Merchandising/Lizensing 6,089Mio  und nit 13 (13 Mio sinn divärsi Sache zämmegfasst). Und YB wird sicher nit 26 Mio Merchandising ha. 

vor Joore het dr FCB mol komuniziert das ca. 200 Lüt Lohn beziehn. Nei nit alli 100%.
Wieviel das es hütt sinn, kei Ahnig., aber es isch jo no neu e Frauefuessballmanschaft neu bi dr AG integriert und dodemit sicher in däne 39 mio dinn (sit 2 Joor glaub, vorhär sinn sie in dr FCB Jooresrächnig ufftaucht). Also ich dänk nit das es weniger sinn wie vor Joore. 

Usswärtsfahrer
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von Usswärtsfahrer »

Die 26 Mio. bei YB sind ganz simpel, heute in der BaZ:

Die Young Boys spielen in einer anderen Liga, was die finanziellen Kennzahlen angeht. Und das darf man durchaus wörtlich verstehen, denn die Zahlen der Berner sind nur schwer mit denen der anderen Vereine zu vergleichen. Der Grund dafür ist, dass bei YB auch der Stadionbetrieb und neuerdings die Zahlen der YB Gastro AG integriert sind. Das bedeutet: Dinge wie Eigenkapital, Personalaufwand oder kommerzielle Aktivitäten beziehen sich nicht nur auf die Sparte Fussball, sondern auch auf andere Bereiche.

Da kommt man natürlich schnell auf solche Beträge.

Keine Ahnung, was die Berner damit erreichen oder ausdrücken wollen. Ist genau so Augenwischerei wie ihre über 20'000 "Mitglieder", die sie ausweisen und einfach die Jahreskarteninhaber darstellen. Für mich siehts einfach danach aus, dass sie sich abheben und grösser machen wollen, als sie sind.

St.Jakobs Park
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von St.Jakobs Park »

D-Balkon hat geschrieben: 15.04.2026, 21:51
St.Jakobs Park hat geschrieben: 15.04.2026, 21:13
D-Balkon hat geschrieben: 15.04.2026, 19:43

Zum 1.
Dr FCB bestoht natürlich nur uss Spieler und Trainer/Staff. Die andere uff dr Gschäftsstell/Fan-Shop, Juniore mit Juniorevertrag, Junioretrainer, Sicherheitsdienst etc. ( vermuetlig um die 100-150), schaffe natürlich alli Ehreamtlich.

Zum 2.
Merchandising het dr FCB öbis über 6Mio gmacht. Nit 13, wie Du schriebsch (ersichtlich im Gschäftsbricht). Glaub kuum das YB au nur anöchernd so viel het. Scho gar nit 26. Das hätte vermuetlig nit mol die meischte Bundesligischte.

Nein, steht doch klar bei Kommerzielle Aktivitäten: 26 Mio bei YB. Bei Basel steht 13 Mio (siehe Anhang)

Auch wenn 125 Menschen beim FCB arbeiten, gäbe es immer noch ein Durchschnittslohn von 320‘000.-.
De kasch mrs glaube oder nit, aber hütt isch d Yladig für d GV kho inkl. Gschäftsbricht und dört stoht Merchandising/Lizensing 6,089Mio  und nit 13 (13 Mio sinn divärsi Sache zämmegfasst). Und YB wird sicher nit 26 Mio Merchandising ha. 

vor Joore het dr FCB mol komuniziert das ca. 200 Lüt Lohn beziehn. Nei nit alli 100%.
Wieviel das es hütt sinn, kei Ahnig., aber es isch jo no neu e Frauefuessballmanschaft neu bi dr AG integriert und dodemit sicher in däne 39 mio dinn (sit 2 Joor glaub, vorhär sinn sie in dr FCB Jooresrächnig ufftaucht). Also ich dänk nit das es weniger sinn wie vor Joore. 

Aber Fakt ist, dass YB die 26 Mio verdient. einfach nicht nur mit Merch. Da ist alles drin: VIP/Business, Events, Gastro im Stadion, Sponsoring Anteile usw. Weil das Stadion bei YB dazugehört, kommt das alles zusammen in diese Zahl. Da mitzuhalten ist für uns praktisch unmöglich.

quasimodo
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von quasimodo »

St.Jakobs Park hat geschrieben: 15.04.2026, 23:36
D-Balkon hat geschrieben: 15.04.2026, 21:51
St.Jakobs Park hat geschrieben: 15.04.2026, 21:13  

Aber Fakt ist, dass YB die 26 Mio verdient. einfach nicht nur mit Merch. Da ist alles drin: VIP/Business, Events, Gastro im Stadion, Sponsoring Anteile usw. Weil das Stadion bei YB dazugehört, kommt das alles zusammen in diese Zahl. Da mitzuhalten ist für uns praktisch unmöglich.
"Verdient" ist wahrscheinlich nicht das richtige Wort, denn diesen Einnahmen stehen sicherlich auch Aufwandpositionen gegenüber. Wie viel Gewinn YB mit diesen Geschäftsbereichen ausserhalb des Fussballs letztlich macht, steht in den Sternen ...
 

Usswärtsfahrer
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von Usswärtsfahrer »

St.Jakobs Park hat geschrieben: 15.04.2026, 23:36 Aber Fakt ist, dass YB die 26 Mio verdient. einfach nicht nur mit Merch. Da ist alles drin: VIP/Business, Events, Gastro im Stadion, Sponsoring Anteile usw. Weil das Stadion bei YB dazugehört, kommt das alles zusammen in diese Zahl. Da mitzuhalten ist für uns praktisch unmöglich.

Komische Argumentation von dir. Das macht der FCB ja genau so und wird dem Vermieter nichts davon abgeben müssen.
Wirklichen Vorteil hat YB durch den Stadionbesitz beim Ticketing und der nicht vorhandenen Miete, die der FCB weiterhin abdrücken muss (an dem Punkt würde mich nach den letzten Lämpen mit der Genossenschaft interessieren, wie viel bzw. wie wenig das überhaupt noch ist. De facto verhält sich der FCB mit Betrieb, Instandhaltung und allem ja wie die besitzende Partei. Sorry für OT).

Und wie quasimodo schreibt, "verdient" ist sicher das falsche Wort, das ist einfach der Umsatz.
Zuletzt geändert von Usswärtsfahrer am 16.04.2026, 09:51, insgesamt 1-mal geändert.

Stobologyth
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von Stobologyth »

Waldfest hat geschrieben: 15.04.2026, 21:30
St.Jakobs Park hat geschrieben: 15.04.2026, 21:13  

YB gehört ja das Wankdorf.
Evtl. fliessen da noch Einnahmen aus Vermietung für Events mit rein?

Aber wie erwähnt, ohne Geschäftsberichte bleibts ein Kaffeesatzlesen.
Das stimmt nicht. Das Wankdorf gehört HU Rihs, dem nebenan auch YB gehört. Ein Detail, aber es sind getrennte Entitäten.
St.Jakobs Park hat geschrieben: 15.04.2026, 19:19 2 Fragen.

1. Frage
Warum haben wir Personalkosten von rund 40 Mio? Wir sprechen davon, dass ein Spieler wie Schmid als Topverdiener etwa 500’000-600‘000.- verdient. Bei 40 Mio. müssten die Löhne insgesamt aber deutlich höher sein. Wir haben ca. 27 Spieler in der 1. Mannschaft. Theoretisch könnte also jeder 1 Mio verdienen und es wären immer noch rund 13 Mio. übrig für Trainer, Staff, Material und die 2. Mannschaft. Das geht für mich nicht ganz auf. Mir ist bewusst, dass die Löhne durch EL-Prämien etwas höher ausfallen können.

2. Frage
Warum generiert YB im Bereich Merchandising rund 26 Mio, während wir nur etwa 13 Mio. erzielen? Ist der Markt in Bern grösser? Da scheint etwas nicht zu stimmen.


Zu den Fragen:

1. Die Meisterprämien 2025 werden wohl auch noch heftig ins Gewicht fallen. Zudem (sofern die Ausgaben der Frauenabteilung überhaupt in dieser Berichtsstruktur verlangt werden) hat der FCB als eines der wenigen Teams neben Servette ein professionelles Frauenteam. Die Spielerinnen verdienen nicht viel, aber es reicht, um als Vollprofi im grenznahen Ausland zu leben. Das sind also nochmals 30+ Personen an Spielerinnen und Staff, die auf der Lohnliste stehen.

2. Im Berner Blätterwald steht, dass die 26 Mio bei YB mehrheitlich aus der ehemaligen YB Gastro AG kommen, die nun zu 100% YB gehört. An der Vermietung des Wankdorfs an sich für Events verdient YB zwar nichts, aber dafür durch die Gastro AG an der Verpflegung bei Spielen und Konzerten im Stadion sowie bei Kongressen und Events im VIP-Bereich (was recht beliebt ist in Bern). Das haben sie bei YB gut vom SCB abgeschaut, der so seinen Spielbetrieb querfinanziert.

Man muss sagen, das Stadionkonzept in Bern ist wirtschaftlich gesehen das Beste der Schweiz.
 

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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von fcbblog.ch »

St.Jakobs Park hat geschrieben: 15.04.2026, 23:36
D-Balkon hat geschrieben: 15.04.2026, 21:51
St.Jakobs Park hat geschrieben: 15.04.2026, 21:13

Nein, steht doch klar bei Kommerzielle Aktivitäten: 26 Mio bei YB. Bei Basel steht 13 Mio (siehe Anhang)

Auch wenn 125 Menschen beim FCB arbeiten, gäbe es immer noch ein Durchschnittslohn von 320‘000.-.
De kasch mrs glaube oder nit, aber hütt isch d Yladig für d GV kho inkl. Gschäftsbricht und dört stoht Merchandising/Lizensing 6,089Mio  und nit 13 (13 Mio sinn divärsi Sache zämmegfasst). Und YB wird sicher nit 26 Mio Merchandising ha. 

vor Joore het dr FCB mol komuniziert das ca. 200 Lüt Lohn beziehn. Nei nit alli 100%.
Wieviel das es hütt sinn, kei Ahnig., aber es isch jo no neu e Frauefuessballmanschaft neu bi dr AG integriert und dodemit sicher in däne 39 mio dinn (sit 2 Joor glaub, vorhär sinn sie in dr FCB Jooresrächnig ufftaucht). Also ich dänk nit das es weniger sinn wie vor Joore. 

Aber Fakt ist, dass YB die 26 Mio verdient. einfach nicht nur mit Merch. Da ist alles drin: VIP/Business, Events, Gastro im Stadion, Sponsoring Anteile usw. Weil das Stadion bei YB dazugehört, kommt das alles zusammen in diese Zahl. Da mitzuhalten ist für uns praktisch unmöglich.

Es kann gut sein, dass YB das was wir als Business Seats im Geschäftsbericht für die Liga gemeinsam mit den Matcheinnahmen ausweisen, bei YB unter der Gastro-Event Sparte läuft.

Insofern hätten sie durch die regulären Zuschauereinnahmen (ohne Business Seats) im 25 ca. eine Mio. mehr eingenommen als wir. Das scheint mir realistisch.

Wäre es anders, hätten wir um die 4 Mio mehr an Zuschauereinnahmen als YB - das kann ich mir aktuell trotz Meistertitel nicht wirklich vorstellen - v.a. da YB noch ein zusätzliches ausverkauftes Champions League Heimspiel hatte im 25 und trotz allem auch diese und letzte Saison in der Liga den höheren Zuschauerschnitt hatte.

YB macht sich halt vielleicht hübsch für einen allfälligen Verkauf ;)

Waldfest
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von Waldfest »

Einladung zur GV kam heute per Post.

Jahresbericht kann anschnur angeschaut werden.

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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von D4YW4LK3R »

Waldfest hat geschrieben: 16.04.2026, 12:15 Einladung zur GV kam heute per Post.

Jahresbericht kann anschnur angeschaut werden.
Het e momänt bruucht... 😂
 
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von fcbblog.ch »

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass 8 Mio. Gewinn bei einer sportlich doch eher schwachen Saison etwas fragwürdig sind.

Mir scheint, als hätte man dieses mal bei der Risk-Reward Abwägung zu sehr auf Sicherheit gesetzt. 5-6 Mio+ für frühzeitigere und bessere Transfers, hätten wohl schon was gebracht und die Chancen deutlich erhöht, dass man noch mehr eingenommen hätte und eine bessere Substanz im Kader hätte.

Hätte, hätte Fahrradkette - ich hoffe man lernt daraus und sieht dieses Jahr nicht zu sehr als Erfolg, nur weil es finanziell gut war.

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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von wilson »

fcbblog.ch hat geschrieben: 17.04.2026, 10:02 Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass 8 Mio. Gewinn bei einer sportlich doch eher schwachen Saison etwas fragwürdig sind.

Mir scheint, als hätte man dieses mal bei der Risk-Reward Abwägung zu sehr auf Sicherheit gesetzt. 5-6 Mio+ für frühzeitigere und bessere Transfers, hätten wohl schon was gebracht und die Chancen deutlich erhöht, dass man noch mehr eingenommen hätte und eine bessere Substanz im Kader hätte.

Hätte, hätte Fahrradkette - ich hoffe man lernt daraus und sieht dieses Jahr nicht zu sehr als Erfolg, nur weil es finanziell gut war.

Wie meinst du das? Schwache Saison? Die berichteten 8 Mio. stammen ja aus dem 2025 (also 01.01.-31.12.2025). In dieser Zeitspanne wurden wir Meister, erhielten die Prämie für die Champions Leaque Quali + Europa League Gruppenphase, sowie kamen Heimspieleinnahmen wie gegen Stuttgart hinzu. Plus Transfereinnahmen von (Avdullahu, Carlos, Kade, Kayombo, Beney, Dubasin, Malone) und div. Beteiligungen an Weiterverkäufen von Spielern (Barry, Zhegrova). Sowie viel glaube ich die Beteiligung an Rom für Calafiori tiefer aus als im Vorjahr zurückgestellt.

Da wir keine extrem hohen Transferausgaben tätigten, hätte ich eher mit 10-15 Mio. Gewinn "gerechnet"/erhofft.

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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von fcbblog.ch »

wilson hat geschrieben: 17.04.2026, 10:33
fcbblog.ch hat geschrieben: 17.04.2026, 10:02 Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass 8 Mio. Gewinn bei einer sportlich doch eher schwachen Saison etwas fragwürdig sind.

Mir scheint, als hätte man dieses mal bei der Risk-Reward Abwägung zu sehr auf Sicherheit gesetzt. 5-6 Mio+ für frühzeitigere und bessere Transfers, hätten wohl schon was gebracht und die Chancen deutlich erhöht, dass man noch mehr eingenommen hätte und eine bessere Substanz im Kader hätte.

Hätte, hätte Fahrradkette - ich hoffe man lernt daraus und sieht dieses Jahr nicht zu sehr als Erfolg, nur weil es finanziell gut war.

Wie meinst du das? Schwache Saison? Die berichteten 8 Mio. stammen ja aus dem 2025 (also 01.01.-31.12.2025). In dieser Zeitspanne wurden wir Meister, erhielten die Prämie für die Champions Leaque Quali + Europa League Gruppenphase, sowie kamen Heimspieleinnahmen wie gegen Stuttgart hinzu. Plus Transfereinnahmen von (Avdullahu, Carlos, Kade, Kayombo, Beney, Dubasin, Malone) und div. Beteiligungen an Weiterverkäufen von Spielern (Barry, Zhegrova). Sowie viel glaube ich die Beteiligung an Rom für Calafiori tiefer aus als im Vorjahr zurückgestellt.

Da wir keine extrem hohen Transferausgaben tätigten, hätte ich eher mit 10-15 Mio. Gewinn "gerechnet"/erhofft.
Der Meister kostet direkt mehr Geld (Prämien) als er über die Liga einbringt und die Investitionen hätte man ja eben im 25 tätigen müssen für diese Saison.

Ein Teil der Europa League Einnahmen kommt ja erst noch im 26 (25% vom Value Pillar Anteil und ca. 500k über die Endplatzierung. Also wohl nochmals über 2 Mio).

Mit der Champions League Quali und schwachen Leistungen in Europa hat man einen deutlich grösseren Payday vergeben - ist halt immer auch stark leistungsabhängig:

Jeder Sieg in der Gruppenphase ist in der EL 450k wert, jede Position besser in der Tabelle 75k.

Knockout 300k
Achteli 1.75m
Vierteli 2.5m
Halbfinal 4.2
Final 7 und Sieg nomol plus 6.

In Abetracht vo dr Chance in eim Duell gege Kopenhagen in dCL könne zkoh (wo denn knapp 30 Mio garantiert) und dr Tatsach, dass sich all die Beteiligunge an Transfers bereits früeh im Transferfänster 25 hän avo abzeichne, findis doch erstuunlich, dass me so wenig investiert het, dass denn no 8 Mio Gwinn übrig blibe, plus nomol über 2 Mio Europa-League-Zuesatzinnahme im Winter 26 dezuekömme.

Do het me imho zwenig investiert zum wirklich europäisch au dr Erfolg zsueche findi.

Oder kurz gseit:

Trotz quasi Worst Case Szenario im Europacup, womes Gäld verdient, hän sie eigtl. 10 Mio Gwünn igfahre - das isch doch viel zviel findi.
Zuletzt geändert von fcbblog.ch am 17.04.2026, 10:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von wilson »

fcbblog.ch hat geschrieben: 17.04.2026, 10:49
wilson hat geschrieben: 17.04.2026, 10:33
fcbblog.ch hat geschrieben: 17.04.2026, 10:02 Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass 8 Mio. Gewinn bei einer sportlich doch eher schwachen Saison etwas fragwürdig sind.

Mir scheint, als hätte man dieses mal bei der Risk-Reward Abwägung zu sehr auf Sicherheit gesetzt. 5-6 Mio+ für frühzeitigere und bessere Transfers, hätten wohl schon was gebracht und die Chancen deutlich erhöht, dass man noch mehr eingenommen hätte und eine bessere Substanz im Kader hätte.

Hätte, hätte Fahrradkette - ich hoffe man lernt daraus und sieht dieses Jahr nicht zu sehr als Erfolg, nur weil es finanziell gut war.

Wie meinst du das? Schwache Saison? Die berichteten 8 Mio. stammen ja aus dem 2025 (also 01.01.-31.12.2025). In dieser Zeitspanne wurden wir Meister, erhielten die Prämie für die Champions Leaque Quali + Europa League Gruppenphase, sowie kamen Heimspieleinnahmen wie gegen Stuttgart hinzu. Plus Transfereinnahmen von (Avdullahu, Carlos, Kade, Kayombo, Beney, Dubasin, Malone) und div. Beteiligungen an Weiterverkäufen von Spielern (Barry, Zhegrova). Sowie viel glaube ich die Beteiligung an Rom für Calafiori tiefer aus als im Vorjahr zurückgestellt.

Da wir keine extrem hohen Transferausgaben tätigten, hätte ich eher mit 10-15 Mio. Gewinn "gerechnet"/erhofft.
Ja aber die Investitionen hätte man ja eben im 25 tätigen müssen für diese Saison.

Ein Teil der Europa League Einnahmen kommt ja erst noch im 26 (25% vom Value Pillar Anteil und ca. 500k über die Endplatzierung. Also wohl nochmals über 2 Mio).

Mit der Champions League Quali und schwachen Leistungen in Europa hat man einen deutlich grösseren Payday vergeben - ist halt immer auch stark leistungsabhängig:

Jeder Sieg in der Gruppenphase ist in der EL 450k wert, jede Position besser in der Tabelle 75k.

Knockout 300k
Achteli 1.75m
Vierteli 2.5m
Halbfinal 4.2
Final 7 und Sieg nomol plus 6.

In Abetracht vo dr Chance in eim Duell gege Kopenhagen in dCL könne zkoh (wo denn knapp 30 Mio garantiert) und dr Tatsach, dass sich all die Beteiligunge an Transfers bereits früeh im Transferfänster 25 hän avo abzeichne, findis doch erstuunlich, dass me so wenig investiert het, dass denn no 8 Mio Gwinn übrig blibe, plus nomol über 2 Mio Europa-League-Zuesatzinnahme im Winter 26 dezuekömme.

Do het me imho zwenig investiert zum wirklich europäisch au dr Erfolg zsueche findi.

Ja da stimme ich dir zu. Insbesondere dass man Investitionen und Ziel Champions League meiner Erinnerung nach so formulierte, und anschliessend die Knockout Phase.

Finanziell kann ich es zwar bei aktueller ER/Bilanz nachvollziehen, dass man nicht zu stark investieren wollte, mit dem Risiko die Quali doch nicht zu überstehen.

Für die Gruppenphase der EL kamen ja mit dem Playoff Quali Spiel auch rund 8 Mio. hinein.

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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von fcbblog.ch »

wilson hat geschrieben: 17.04.2026, 10:55
fcbblog.ch hat geschrieben: 17.04.2026, 10:49
wilson hat geschrieben: 17.04.2026, 10:33

Wie meinst du das? Schwache Saison? Die berichteten 8 Mio. stammen ja aus dem 2025 (also 01.01.-31.12.2025). In dieser Zeitspanne wurden wir Meister, erhielten die Prämie für die Champions Leaque Quali + Europa League Gruppenphase, sowie kamen Heimspieleinnahmen wie gegen Stuttgart hinzu. Plus Transfereinnahmen von (Avdullahu, Carlos, Kade, Kayombo, Beney, Dubasin, Malone) und div. Beteiligungen an Weiterverkäufen von Spielern (Barry, Zhegrova). Sowie viel glaube ich die Beteiligung an Rom für Calafiori tiefer aus als im Vorjahr zurückgestellt.

Da wir keine extrem hohen Transferausgaben tätigten, hätte ich eher mit 10-15 Mio. Gewinn "gerechnet"/erhofft.
Ja aber die Investitionen hätte man ja eben im 25 tätigen müssen für diese Saison.

Ein Teil der Europa League Einnahmen kommt ja erst noch im 26 (25% vom Value Pillar Anteil und ca. 500k über die Endplatzierung. Also wohl nochmals über 2 Mio).

Mit der Champions League Quali und schwachen Leistungen in Europa hat man einen deutlich grösseren Payday vergeben - ist halt immer auch stark leistungsabhängig:

Jeder Sieg in der Gruppenphase ist in der EL 450k wert, jede Position besser in der Tabelle 75k.

Knockout 300k
Achteli 1.75m
Vierteli 2.5m
Halbfinal 4.2
Final 7 und Sieg nomol plus 6.

In Abetracht vo dr Chance in eim Duell gege Kopenhagen in dCL könne zkoh (wo denn knapp 30 Mio garantiert) und dr Tatsach, dass sich all die Beteiligunge an Transfers bereits früeh im Transferfänster 25 hän avo abzeichne, findis doch erstuunlich, dass me so wenig investiert het, dass denn no 8 Mio Gwinn übrig blibe, plus nomol über 2 Mio Europa-League-Zuesatzinnahme im Winter 26 dezuekömme.

Do het me imho zwenig investiert zum wirklich europäisch au dr Erfolg zsueche findi.

Ja da stimme ich dir zu. Insbesondere dass man Investitionen und Ziel Champions League meiner Erinnerung nach so formulierte, und anschliessend die Knockout Phase.

Finanziell kann ich es zwar bei aktueller ER/Bilanz nachvollziehen, dass man nicht zu stark investieren wollte, mit dem Risiko die Quali doch nicht zu überstehen.

Für die Gruppenphase der EL kamen ja mit dem Playoff Quali Spiel auch rund 8 Mio. hinein.

Eben, dass meine ich ja... diese 10(!) Mio aus EL (4 CL Playoff und 4 EL Gruppenphase, plus ca. 2 aus dem Value Pillar) waren ja bereits fix nach dem Meister und sind nun auch quasi übrig geblieben. Davon hätte man imho schon etwas mehr als die Hälfte ins Kader reinvestieren dürfen, für ein echtes Qualitäts-upgrade z.B. im Sturm und im ZM.

Sollte man Conference League für nächste Saison verpassen wird man auch langsam im Koeffizient und Value Pillar nach unten durchgereicht, was dann die Qualigegner schwieriger macht und im aktuellen System bei jeder Quali zusätzlich Millionen "kostet".

Mir ist das zu viel auf eine vermeintliche Risikominimierung ausgerichtet.

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wilson
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von wilson »

fcbblog.ch hat geschrieben: 17.04.2026, 11:07
wilson hat geschrieben: 17.04.2026, 10:55
fcbblog.ch hat geschrieben: 17.04.2026, 10:49
Ja aber die Investitionen hätte man ja eben im 25 tätigen müssen für diese Saison.

Ein Teil der Europa League Einnahmen kommt ja erst noch im 26 (25% vom Value Pillar Anteil und ca. 500k über die Endplatzierung. Also wohl nochmals über 2 Mio).

Mit der Champions League Quali und schwachen Leistungen in Europa hat man einen deutlich grösseren Payday vergeben - ist halt immer auch stark leistungsabhängig:

Jeder Sieg in der Gruppenphase ist in der EL 450k wert, jede Position besser in der Tabelle 75k.

Knockout 300k
Achteli 1.75m
Vierteli 2.5m
Halbfinal 4.2
Final 7 und Sieg nomol plus 6.

In Abetracht vo dr Chance in eim Duell gege Kopenhagen in dCL könne zkoh (wo denn knapp 30 Mio garantiert) und dr Tatsach, dass sich all die Beteiligunge an Transfers bereits früeh im Transferfänster 25 hän avo abzeichne, findis doch erstuunlich, dass me so wenig investiert het, dass denn no 8 Mio Gwinn übrig blibe, plus nomol über 2 Mio Europa-League-Zuesatzinnahme im Winter 26 dezuekömme.

Do het me imho zwenig investiert zum wirklich europäisch au dr Erfolg zsueche findi.

Ja da stimme ich dir zu. Insbesondere dass man Investitionen und Ziel Champions League meiner Erinnerung nach so formulierte, und anschliessend die Knockout Phase.

Finanziell kann ich es zwar bei aktueller ER/Bilanz nachvollziehen, dass man nicht zu stark investieren wollte, mit dem Risiko die Quali doch nicht zu überstehen.

Für die Gruppenphase der EL kamen ja mit dem Playoff Quali Spiel auch rund 8 Mio. hinein.

Eben, dass meine ich ja... diese 10(!) Mio aus EL (4 CL Playoff und 4 EL Gruppenphase, plus ca. 2 aus dem Value Pillar) waren ja bereits fix nach dem Meister und sind nun auch quasi übrig geblieben. Davon hätte man imho schon etwas mehr als die Hälfte ins Kader reinvestieren dürfen, für ein echtes Qualitäts-upgrade z.B. im Sturm und im ZM.

Sollte man Conference League für nächste Saison verpassen wird man auch langsam im Koeffizient und Value Pillar nach unten durchgereicht, was dann die Qualigegner schwieriger macht und im aktuellen System bei jeder Quali zusätzlich Millionen "kostet".

Mir ist das zu viel auf eine vermeintliche Risikominimierung ausgerichtet.

Stimme ich dir zu! Auch das für nächste Saison und für zukünfitige Qualis/Prämien sollte das Erreichen der Conference League nicht unterschätzt werden. Wäre immerhin die Chance mal wieder gut zu punkten.

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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von fcbblog.ch »

Beim durchsehen der Jahresrechnung ist mir gerade noch etwas aufgefallen:

Bisher bin davon ausgegangen, dass die ca. 8 Mio. Gewinn dazu genutzt wurden, die offiziellen Schulden bei der Holding auszugleichen. Das ist aber nicht der Fall:

Damit wird eine Leistung von 18.7 Mio aus der Defizitgarantie der Holding 2019 (noch unter Burgener) "zurückbezahlt" und die Schulden bei der Holding bleiben quasi unverändert bestehen. Dafür gibt es meiner Meinung aber aus Clubsicht ehrlich gesagt keinen wirklichen Grund - zumindest sicher nicht, dies vor den bilanzierten Schulden bei der Holding zurückzuzahlen. Denn die damalige Defizitgarantie besteht ja gerade nicht mehr und ob die jetzigen Eigentümer diese 18.7 Mio., welche Burgener aus der Holding genommen hatte damals im Kaufpreis mitzahlen mussten, scheint mir zumindest fraglich.

Gemäss Aktionärsbindungsvertrag aus dem 2022, haben Degen und Co. aber gerade diese Defizitgarantie der Holding ja eben aufgehoben - das scheint mir stossend.

Wird hier nicht einfach zusätzlich Geld in die Holding (Also an die Aktionäre) ausgeschüttet - ohne aber die Schulden bei der Holding (bzw. noch viel wichtiger: Die Covid19-Kredite beim Bund) zu begleichen oder den Verein als Teileigentümer der AG gleichermassen partizipieren zu lassen?





 

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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von fcbblog.ch »

fcbblog.ch hat geschrieben: 17.04.2026, 13:24 Beim durchsehen der Jahresrechnung ist mir gerade noch etwas aufgefallen:

Bisher bin davon ausgegangen, dass die ca. 8 Mio. Gewinn dazu genutzt wurden, die offiziellen Schulden bei der Holding auszugleichen. Das ist aber nicht der Fall:

Damit wird eine Leistung von 18.7 Mio aus der Defizitgarantie der Holding 2019 (noch unter Burgener) "zurückbezahlt" und die Schulden bei der Holding bleiben quasi unverändert bestehen. Dafür gibt es meiner Meinung aber aus Clubsicht ehrlich gesagt keinen wirklichen Grund - zumindest sicher nicht, dies vor den bilanzierten Schulden bei der Holding zurückzuzahlen. Denn die damalige Defizitgarantie besteht ja gerade nicht mehr und ob die jetzigen Eigentümer diese 18.7 Mio., welche Burgener aus der Holding genommen hatte damals im Kaufpreis mitzahlen mussten, scheint mir zumindest fraglich.

Gemäss Aktionärsbindungsvertrag aus dem 2022, haben Degen und Co. aber gerade diese Defizitgarantie der Holding ja eben aufgehoben - das scheint mir stossend.

Wird hier nicht einfach zusätzlich Geld in die Holding (Also an die Aktionäre) ausgeschüttet - ohne aber die Schulden bei der Holding (bzw. noch viel wichtiger: Die Covid19-Kredite beim Bund) zu begleichen oder den Verein als Teileigentümer der AG gleichermassen partizipieren zu lassen?


Mal schauen was heute in der Medienmitteilung so besprochen wird - wird spannend zu sehen sein ob die Journalisten diesen Punkt aufnehmen. Mir ist auch nicht ganz klar wie man dem Baspo vermitteln will, das man nun 8 Mio. für eine "Rückabwicklung" einer 2019er Defizitgarantie aus der Burgener-Zeit verwenden möchte, statt damit das Eigenkapital zu stärken oder die bestehenden Schulden abzubauen, während noch zinslose Stabilisierungsdarlehen des Bundes ausstehend sind.

Irgendwie absurd diese Gier - die privaten Owner zahlen sich das geleistete Risikokapital des vorherigen Owners aus, bevor der Steuerzahler als Gläubiger bedient wird...  :o

Befürchte, das wird das nächste Kapitel nach Horizon und Co. dass Ihnen um die Ohren fliegen wird :rolleyes: .

Dass es innerhalb des Konzern laut Jahresberichten keine Defizitgarantie mehr von Holding Richtung AG gibt für die Zukunft, ist dann noch der Gipfel des Ganzen.

 

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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von Schambbediss »

Ich bin ehrlich:
Ich habe langsam null mehr den Durchblick wie gesund finanziell unser Verein wirklich ist. Höre immer nur: "Defizite! Rückzahlungen! Schulden! etc." :confused:
Dann auch diese Transfereinnahmen die oftmals etappenweise eintrudeln... Das ist etwas was ich am "modernen Fussball" hasse. Es wird einfach alles völlig unnötig verkompliziert. Hilft natürlich bei Vertuschungen aber für den 0815 Fan ist es schlicht und ergreifend mühsam und undurchsichtig.

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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von fcbblog.ch »

Schambbediss hat geschrieben: 23.04.2026, 12:45 Ich bin ehrlich:
Ich habe langsam null mehr den Durchblick wie gesund finanziell unser Verein wirklich ist. Höre immer nur: "Defizite! Rückzahlungen! Schulden! etc." :confused:
Dann auch diese Transfereinnahmen die oftmals etappenweise eintrudeln... Das ist etwas was ich am "modernen Fussball" hasse. Es wird einfach alles völlig unnötig verkompliziert. Hilft natürlich bei Vertuschungen aber für den 0815 Fan ist es schlicht und ergreifend: Mühsam und undurchsichtig.

Die 8 Mio. Gewinn sind da - die Owner haben nun einfach beschlossen damit eine Teil-"Rückabwicklung" einer 2019 geleisteten Defizitgarantie damit zu zahlen. Das ist höchst kreativ und der Grund dafür würde schon Wunder nehmen (bei ca. 20 Mio tatsächlich ausstehenden Schulden gegenüber Holding und BASPO und einem Eigenkapital von ca. 17 Mio und zahlreichen ausstehenden Einnahmen aus Transfers, die auch noch reinkommen in den nächsten 1-3 Jahren über 30 Mio.).

Grundsätzlich ist der Verein ziemlich profitabel und der AG geht es gut, auch im 2026 hat man ja bereits mit +- 2 Mio aus Europa League und dem Adjetey und Barisic Transfer (Kaufverpflichtung) +- 10-13 Mio bereits wieder Einahmen generiert, die das strukturelle Defizit wohl decken dürften.

Einzig die Verwendung des diesjährigen Gewinns ist etwas gewöhnungsbedürftig - v.a. weil ja imho keine Defizitgarantie mehr besteht von Seiten der Holding. Es geht vielleicht eher um eine Steuergeschichte (Verlustvortrag in der Holding) - aber ja, nach den Geschichten mit Horizon und Co. in den letzten Jahren, bedarf das meiner Meinung nach definitiv einer Eklärung.

Und die Frage ob das Baspo das überhaupt akzeptiert. Im schlimmsten Fall könnten sie wohl das Covid Darlehen zurückfordern und doch noch Zinsen erheben.

FC Bâle
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von FC Bâle »

fcbblog.ch hat geschrieben: 23.04.2026, 12:04
fcbblog.ch hat geschrieben: 17.04.2026, 13:24 Beim durchsehen der Jahresrechnung ist mir gerade noch etwas aufgefallen:

Bisher bin davon ausgegangen, dass die ca. 8 Mio. Gewinn dazu genutzt wurden, die offiziellen Schulden bei der Holding auszugleichen. Das ist aber nicht der Fall:

Damit wird eine Leistung von 18.7 Mio aus der Defizitgarantie der Holding 2019 (noch unter Burgener) "zurückbezahlt" und die Schulden bei der Holding bleiben quasi unverändert bestehen. Dafür gibt es meiner Meinung aber aus Clubsicht ehrlich gesagt keinen wirklichen Grund - zumindest sicher nicht, dies vor den bilanzierten Schulden bei der Holding zurückzuzahlen. Denn die damalige Defizitgarantie besteht ja gerade nicht mehr und ob die jetzigen Eigentümer diese 18.7 Mio., welche Burgener aus der Holding genommen hatte damals im Kaufpreis mitzahlen mussten, scheint mir zumindest fraglich.

Gemäss Aktionärsbindungsvertrag aus dem 2022, haben Degen und Co. aber gerade diese Defizitgarantie der Holding ja eben aufgehoben - das scheint mir stossend.

Wird hier nicht einfach zusätzlich Geld in die Holding (Also an die Aktionäre) ausgeschüttet - ohne aber die Schulden bei der Holding (bzw. noch viel wichtiger: Die Covid19-Kredite beim Bund) zu begleichen oder den Verein als Teileigentümer der AG gleichermassen partizipieren zu lassen?

Mal schauen was heute in der Medienmitteilung so besprochen wird - wird spannend zu sehen sein ob die Journalisten diesen Punkt aufnehmen. Mir ist auch nicht ganz klar wie man dem Baspo vermitteln will, das man nun 8 Mio. für eine "Rückabwicklung" einer 2019er Defizitgarantie aus der Burgener-Zeit verwenden möchte, statt damit das Eigenkapital zu stärken oder die bestehenden Schulden abzubauen, während noch zinslose Stabilisierungsdarlehen des Bundes ausstehend sind.

Irgendwie absurd diese Gier - die privaten Owner zahlen sich das geleistete Risikokapital des vorherigen Owners aus, bevor der Steuerzahler als Gläubiger bedient wird...  :o

Befürchte, das wird das nächste Kapitel nach Horizon und Co. dass Ihnen um die Ohren fliegen wird :rolleyes: .

Dass es innerhalb des Konzern laut Jahresberichten keine Defizitgarantie mehr von Holding Richtung AG gibt für die Zukunft, ist dann noch der Gipfel des Ganzen.



Um das geht es ja in der letzten Zeit. Der Verein ist schon relativ gesund (im Vergleich zu den anderen SL-Clubs) und man macht riesige Transferüberschüsse, die nicht in den Kader, also in die Zukunft gesteckt werden (nicht mal in einen Stürmer...). Dafür sahnen ein paar Leute mächtig ab. Erfolg ist egal. Ist für Gewisse der FCB ein Profit Center? Dem sollten die Journis auf den Grund gehen. Wohin fliesst das Geld?

Zeno
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von Zeno »

FC Bâle hat geschrieben: 23.04.2026, 15:55
fcbblog.ch hat geschrieben: 23.04.2026, 12:04
fcbblog.ch hat geschrieben: 17.04.2026, 13:24 Beim durchsehen der Jahresrechnung ist mir gerade noch etwas aufgefallen:

Bisher bin davon ausgegangen, dass die ca. 8 Mio. Gewinn dazu genutzt wurden, die offiziellen Schulden bei der Holding auszugleichen. Das ist aber nicht der Fall:

Damit wird eine Leistung von 18.7 Mio aus der Defizitgarantie der Holding 2019 (noch unter Burgener) "zurückbezahlt" und die Schulden bei der Holding bleiben quasi unverändert bestehen. Dafür gibt es meiner Meinung aber aus Clubsicht ehrlich gesagt keinen wirklichen Grund - zumindest sicher nicht, dies vor den bilanzierten Schulden bei der Holding zurückzuzahlen. Denn die damalige Defizitgarantie besteht ja gerade nicht mehr und ob die jetzigen Eigentümer diese 18.7 Mio., welche Burgener aus der Holding genommen hatte damals im Kaufpreis mitzahlen mussten, scheint mir zumindest fraglich.

Gemäss Aktionärsbindungsvertrag aus dem 2022, haben Degen und Co. aber gerade diese Defizitgarantie der Holding ja eben aufgehoben - das scheint mir stossend.

Wird hier nicht einfach zusätzlich Geld in die Holding (Also an die Aktionäre) ausgeschüttet - ohne aber die Schulden bei der Holding (bzw. noch viel wichtiger: Die Covid19-Kredite beim Bund) zu begleichen oder den Verein als Teileigentümer der AG gleichermassen partizipieren zu lassen?

Mal schauen was heute in der Medienmitteilung so besprochen wird - wird spannend zu sehen sein ob die Journalisten diesen Punkt aufnehmen. Mir ist auch nicht ganz klar wie man dem Baspo vermitteln will, das man nun 8 Mio. für eine "Rückabwicklung" einer 2019er Defizitgarantie aus der Burgener-Zeit verwenden möchte, statt damit das Eigenkapital zu stärken oder die bestehenden Schulden abzubauen, während noch zinslose Stabilisierungsdarlehen des Bundes ausstehend sind.

Irgendwie absurd diese Gier - die privaten Owner zahlen sich das geleistete Risikokapital des vorherigen Owners aus, bevor der Steuerzahler als Gläubiger bedient wird...  :o

Befürchte, das wird das nächste Kapitel nach Horizon und Co. dass Ihnen um die Ohren fliegen wird :rolleyes: .

Dass es innerhalb des Konzern laut Jahresberichten keine Defizitgarantie mehr von Holding Richtung AG gibt für die Zukunft, ist dann noch der Gipfel des Ganzen.



Um das geht es ja in der letzten Zeit. Der Verein ist schon relativ gesund (im Vergleich zu den anderen SL-Clubs) und man macht riesige Transferüberschüsse, die nicht in den Kader, also in die Zukunft gesteckt werden (nicht mal in einen Stürmer...). Dafür sahnen ein paar Leute mächtig ab. Erfolg ist egal. Ist für Gewisse der FCB ein Profit Center? Dem sollten die Journis auf den Grund gehen. Wohin fliesst das Geld?

Würde das so anschauen: DD und wohl auch andere sind eigentlich Investoren. Das sind keine Gönner wie vielleicht Canepa beim FCZ. Die wollen sicherlich, durchaus zu Recht, dass ihr investiertes Kapital eine gewisse Rendite abwirft. Man muss ja auch leben, Steuern bezahlen usw.

Italoschweizer
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von Italoschweizer »

https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 94545.html

Die Zahlen sind nicht neu. Seine Jahresrechnung 2025 hat der FCB seinen Mitgliedern und den Medien bereits vergangene Woche zugänglich gemacht.
Am Donnerstagnachmittag hat sich Finanzchef René Heiniger in einer Medienrunde erstmals detailliert zum vergangenen Geschäftsjahr geäussert.
«Der Klub hat ein Jahr mit vielen Highlights hinter sich. Das zeigt sich auch in den Zahlen», so Heiniger.
Im Vergleich zum Vorjahr hat der FCB seinen Gesamtertrag von 93,7 Millionen Franken auf 101,9 Millionen leicht gesteigert, obwohl er deutlich weniger Transfereinnahmen (von 60,0 Mio. auf 35,1 Mio.) generiert hat.
Das hängt vor allem mit den zusätzlichen Einnahmen durch die Teilnahme an der Europa League zusammen.
Wie viel genau von der europäischen Kampagne finanziell hängengeblieben ist, will man nicht verraten.
Es sei aber ein nicht unwesentlicher Teil der ausgewiesenen 12,4 Millionen Verbandseinnahmen.

Mehr Geld hat der FCB auch bei den Matcheinnahmen und beim Catering eingenommen.
Neben einer Steigerung von 17 Prozent bei den verkauften Saisonkarten und den zusätzlichen europäischen Spielen haben dazu auch der Eurovision Song Contest und die EM 2025 beigetragen.
Weil damit aber auch Kosten verbunden waren, hat sich der ESC für den FCB rein finanziell aber nicht gelohnt. «Trotzdem haben wir dafür bewusst zugesagt, weil wir der Stadt etwas zurückgeben wollten», erklärt Friedrich Dietz, der dem Klub seit Jahren als finanzieller Berater zur Seite steht.
Acht Millionen an Holding AG zurückgezahlt
Wie der Ertrag ist auch der Aufwand im Vergleich zum Jahr 2024 von 79,8 Millionen auf 95,3 Millionen angestiegen.
Die zusätzlichen 7,5 Millionen an Personalkosten erklärt der FCB hauptsächlich mit den durch Meistertitel, Cupsieg und Europa-League-Teilnahme ausgeschütteten Spielerprämien. Auf der Geschäftsstelle habe man die Löhne auf konstantem Niveau halten können.
Was die Zahlen des vergangenen Jahres zeigen: Die Abhängigkeit des FCB von Transfereinnahmen ist kleiner geworden. «Aber wir können nicht ohne», hält Dietz fest. Man arbeite darum weiterhin daran, das jährliche strukturelle Defizit in den Bereich von fünf Millionen Franken zu bekommen. 2025 dürfte dieses einen höheren einstelligen Millionenbetrag ausgemacht haben.
Genaue Zahlen nennt man aber nicht.
Trotzdem verzeichnete der FCB im vergangenen Jahr zum dritten Mal in Folge einen Gewinn. Dieser hätte deutlich höher als die ausgewiesenen 332’256 Franken ausfallen können.
Die FC Basel Holding AG, die 75 Prozent der Aktien der FC Basel 1893 AG hält, hatte dieser eine Defizitgarantie in Höhe von 18 Millionen Franken überwiesen.
Nun konnte man erstmals acht Millionen zurückzahlen.

RotBlausBluet
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von RotBlausBluet »

Der FC Basel kommt beim strukturellen ... 5844816696


Der FC Basel kommt beim strukturellen Defizit näher an sein Ziel
Neben Europacup-Einnahmen und Spielertransfers ist auch die Optimierung der Clubstrukturen erfreulich. Die Liquidität bleibt eine Herausforderung.

Oliver Gut, Linus Schauffert,


René Heiniger (Director Finance & Accounting) und Friedrich Dietz (Advisory Finance) stehen wie schon ein Jahr zuvor im Mediacenter des St.-Jakob-Parks. Ihre Aufgabe: Sie sollen den anwesenden Medienschaffenden die Jahresrechnung 2025 der FC Basel 1893 AG erläutern und diese vertiefen.

Dabei ist grundsätzlich bereits bekannt, was die beiden ausführen – denn der Geschäftsbericht wurde eine Woche zuvor an die Vereinsmitglieder versendet: Die FC Basel 1893 AG schreibt zum dritten Mal in Folge einen Gewinn. Einem Aufwand von 95,30 Millionen Franken steht ein Ertrag von 101,89 Millionen gegenüber. Daraus ergibt sich ein Plus von 6,59 Millionen Franken.

Dieses Plus ist zu einem erheblichen Teil auf den Transfergewinn von 10,84 Millionen Franken zurückzuführen, wobei etwas weniger als die Hälfte der Einnahmen von 35,08 Millionen aus Weiterverkaufsbeteiligungen generiert wurde. Zudem profitierte die AG von der Teilnahme am Europacup – allein für das Ausscheiden in der Champions-League-Qualifikation gab es rund 4 Millionen Euro –, von erhöhten Sponsoring-Einnahmen dank des Doubles, von einem neuerlichen Rekord im Merchandising-Verkauf und von der Women’s Euro. Das Hosten des ESC war für den FCB laut Heiniger und Dietz mehr oder weniger ein Nullgeschäft – man habe es für die Stadt und gern gemacht.


8 Millionen von der AG in die Holding

Heiniger und Dietz führen am Donnerstagnachmittag auch aus, wie es sich mit den 8 Millionen Franken verhält, die in der Bilanz der AG bei den Passiven unter dem Punkt «andere kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Dritten» zu finden sind. Dabei handelt es sich um eine Rückzahlung, die auf eine 2019 von der FC Basel Holding AG an die FC Basel 1893 AG geleistete Defizitgarantie von 18,7 Millionen Franken zurückzuführen ist. Diese 8 Millionen Franken bleiben dem Konzern erhalten und verlassen die Holding nicht. Die übrigen 10,7 Millionen dürften bei Gelegenheit ebenfalls zurückgezahlt werden.

Folglich hat diese Defizitgarantie auch nichts mit jenen 12,7 Millionen Franken an Darlehen zu tun, welche die Mitglieder des Verwaltungsrats der Holding (damals David Degen, Dan Holzmann, Andreas Rey und Ursula Rey-Krayer) einst via Horizon2026 AG zwecks Liquiditätssicherung in den Club haben fliessen lassen.

Dieses Darlehen steht weiterhin bei der FC Basel 1893 AG zu Buche – auch wenn 7,3 Millionen davon in der Bilanz 2025 nicht mehr als kurzfristiges, sondern als langfristiges Darlehen aufgeführt sind. An den momentan zur Verfügung stehenden flüssigen Mitteln des Clubs hat sich weder durch die Rückzahlung der 8 Millionen noch durch die Umwandlung der 7,3 Millionen in ein langfristiges Darlehen etwas geändert.


Die Liquidität bleibt beim FC Basel ein Thema

Entsprechend bleibt die Liquidität beim FC Basel eine der grössten Herausforderungen. In der Bilanz 2025 stehen die flüssigen Mittel mit 13,19 Millionen Franken zu Buche. Das sind zwar mehr als im Vorjahr (5,19 Millionen), doch nicht so viel, dass man sorglos auf das nun laufende Jahr blickt. Die Erfahrung zeigt, dass gerade die Monate zum Sommer hin schwierig sind, was die Liquidität betrifft, da verhältnismässig wenig Cash in den Club fliesst. Entsprechend dürfte es auch in diesem Jahr wieder zu zwischenzeitlichen Überbrückungszahlungen aus der Holding kommen, um die Liquidität zu wahren.

Weiter optimieren will man beim FCB zudem das strukturelle Defizit, also den Verlust, den man jährlich macht, wenn man ausserordentliche Einnahmen wie Transfer- und Europacup-Gelder ausklammert.

Als David Degen und seine Mitstreiter den FCB im Mai 2021 übernommen haben, plagte den Club ein strukturelles Defizit von rund 30 Millionen Franken. Mittels Massnahmen wie der Anpassung des Lohngefüges innerhalb der ersten Mannschaft, Änderungen im Stadionmietvertrag und Umstrukturierungen auf der Geschäftsstelle gelang es der FC Basel 1893 AG, diesen Betrag zu verringern. Per Ende 2024 befand man sich laut Friedrich Dietz noch bei einem strukturellen Defizit von etwas über 10 Millionen Franken.

Nun hat sich die Lage weiter verbessert. Gemäss Dietz ist das strukturelle Defizit der FC Basel 1893 AG im Jahr 2025 auf unter zehn Millionen Franken gesunken. Das Ziel sei es, so hat es auch FCB-Präsident David Degen mehrfach betont, in einen Bereich von jährlich rund 5 Millionen zu kommen. Dies ist laut Dietz durchaus realistisch. Optimieren könne man beispielsweise noch bei den Reisekosten oder bei der Verpflegung.

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Master
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von Master »

fcbblog.ch hat geschrieben: 23.04.2026, 12:54 Die 8 Mio. Gewinn sind da - die Owner haben nun einfach beschlossen damit eine Teil-"Rückabwicklung" einer 2019 geleisteten Defizitgarantie damit zu zahlen. Das ist höchst kreativ und der Grund dafür würde schon Wunder nehmen (bei ca. 20 Mio tatsächlich ausstehenden Schulden gegenüber Holding und BASPO und einem Eigenkapital von ca. 17 Mio und zahlreichen ausstehenden Einnahmen aus Transfers, die auch noch reinkommen in den nächsten 1-3 Jahren über 30 Mio.).

Grundsätzlich ist der Verein ziemlich profitabel und der AG geht es gut, auch im 2026 hat man ja bereits mit +- 2 Mio aus Europa League und dem Adjetey und Barisic Transfer (Kaufverpflichtung) +- 10-13 Mio bereits wieder Einahmen generiert, die das strukturelle Defizit wohl decken dürften.

Einzig die Verwendung des diesjährigen Gewinns ist etwas gewöhnungsbedürftig - v.a. weil ja imho keine Defizitgarantie mehr besteht von Seiten der Holding. Es geht vielleicht eher um eine Steuergeschichte (Verlustvortrag in der Holding) - aber ja, nach den Geschichten mit Horizon und Co. in den letzten Jahren, bedarf das meiner Meinung nach definitiv einer Eklärung.

Und die Frage ob das Baspo das überhaupt akzeptiert. Im schlimmsten Fall könnten sie wohl das Covid Darlehen zurückfordern und doch noch Zinsen erheben.

Kannst du das für "normalsterbliche" wie mich etwas vereinfacht zusammenfassen resp. mich korrigieren, falls ich das richtig verstanden habe:
Im Jahr 2019 wurden aus der Holding (=Bernhard Burgener/Besitzer resp. "Inhaber" der Aktienmehrheit am FC Basel) insgesamt 18 Mio. an die FC Basel AG (=der Organisation des Profi-Clubs) überwiesen, aus privaten resp. eigenen Kassen. Das wird "Defizitgarantie"-genannt, könnte aber auch einfach als "zinsloses Darlehen" angesehen werden. Zu Gigi Oeri-Zeiten oder bei Clubs wie Sion oder dem FCZ würde das unter "Ausgleich der Verluste durch Einmalzahlung eines Mäzen" laufen.

2021 haben David Degen und co. die Aktien von Bernhard Burgener der Holding übernommen und damit auch die Holding, welche offiziell noch 18 Mio "Guthaben" vom FC Basel AG hatte, die im 2019 bezahlt wurden.

Es wurde geschätzt, dass der Kaufpreis für die Übernahme der Holding(-Aktien) von Burgener an Degen & co. damals irgendwo in der Grössenordnung von 17-18 Mio war, also ziemlich genau das, was Burgener als "Defizit" 2019 dem FC Basel privat bezahlt hat und dementsprechend wieder +/- ausgeglichen wurde.

Und jetzt hat der FC Basel ca. 8mio Gewinn gemacht und dieses Geld wurde dafür benutzt, um diese "Schulden" vom Verein an die Holding von 2019 auszugleichen.
Man könnte also sagen, dass jetzt Degen und co. vom Kaufpreis damals sich einen Teil zurückgeholt haben und es gut möglich ist, dass sie einst die restlichen 9-10 Mio ebenfalls von der AG zurück in die Holding schieben werden um den FC Basel quasi zum Nulltarif übernehmen konnten. Damit wäre es möglich, dass der FC Basel zu einem späteren Zeitpunkt quasi +/- zum Nulltarif an einen allfälligen Nachfolger von Degen und co. übergeben wird - ohne diesen finanziellen Aufwand für den Kauf der Holding-Aktien.


Was in der ganzen Geschichte aber meiner Meinung nach vergessen geht, ist die Horizon2026-Geschichte, die ja unabhängig von dem Burgener Geld in den FC Basel resp. in die Holding geflossen sind (das waren afaik ~11 Mio CHF gemäss Andreas Rey), nach Übernahme von Burgener. Diese Firma - welche angeblich ausschliesslich aus Aktionären bestanden - wurde ja Ende letztes Jahr liquidiert.

Wäre es also nicht naheliegend es so zu sehen, dass diese 8 Mio einfach nur einen Teil dieses Horizon2026-Darlehens sind und überhaupt nichts mit der Defizitgarantie von Burgener damals zu tun haben? D.h. dass mit dem Gewinn des FC Basels einfach nur versucht wurde, zumindest einen Teil dieser 11Mio von Horizon2026 wieder an die Aktionäre zurückzuzahlen, die damals Geld eingeschossen haben um den FC Basel zu retten/liquide zu halten?

Wenn letzteres wahr ist resp. zutrifft, dann habe ich eigentlich überhaupt kein Problem damit, dass der Gewinn im Verein dafür verwendet wird, dieses Geld wieder (teilweise) zurückzubekommen.


Edit: Nevermind, siehe den Beitrag direkt über mir. Es ist also ersteres.

RotBlausBluet
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von RotBlausBluet »

Master hat geschrieben:
fcbblog.ch hat geschrieben: 23.04.2026, 12:54 Die 8 Mio. Gewinn sind da - die Owner haben nun einfach beschlossen damit eine Teil-"Rückabwicklung" einer 2019 geleisteten Defizitgarantie damit zu zahlen. Das ist höchst kreativ und der Grund dafür würde schon Wunder nehmen (bei ca. 20 Mio tatsächlich ausstehenden Schulden gegenüber Holding und BASPO und einem Eigenkapital von ca. 17 Mio und zahlreichen ausstehenden Einnahmen aus Transfers, die auch noch reinkommen in den nächsten 1-3 Jahren über 30 Mio.).

Grundsätzlich ist der Verein ziemlich profitabel und der AG geht es gut, auch im 2026 hat man ja bereits mit +- 2 Mio aus Europa League und dem Adjetey und Barisic Transfer (Kaufverpflichtung) +- 10-13 Mio bereits wieder Einahmen generiert, die das strukturelle Defizit wohl decken dürften.

Einzig die Verwendung des diesjährigen Gewinns ist etwas gewöhnungsbedürftig - v.a. weil ja imho keine Defizitgarantie mehr besteht von Seiten der Holding. Es geht vielleicht eher um eine Steuergeschichte (Verlustvortrag in der Holding) - aber ja, nach den Geschichten mit Horizon und Co. in den letzten Jahren, bedarf das meiner Meinung nach definitiv einer Eklärung.

Und die Frage ob das Baspo das überhaupt akzeptiert. Im schlimmsten Fall könnten sie wohl das Covid Darlehen zurückfordern und doch noch Zinsen erheben.

Kannst du das für "normalsterbliche" wie mich etwas vereinfacht zusammenfassen resp. mich korrigieren, falls ich das richtig verstanden habe:
Im Jahr 2019 wurden aus der Holding (=Bernhard Burgener/Besitzer resp. "Inhaber" der Aktienmehrheit am FC Basel) insgesamt 18 Mio. an die FC Basel AG (=der Organisation des Profi-Clubs) überwiesen, aus privaten resp. eigenen Kassen. Das wird "Defizitgarantie"-genannt, könnte aber auch einfach als "zinsloses Darlehen" angesehen werden. Zu Gigi Oeri-Zeiten oder bei Clubs wie Sion oder dem FCZ würde das unter "Ausgleich der Verluste durch Einmalzahlung eines Mäzen" laufen.

2021 haben David Degen und co. die Aktien von Bernhard Burgener der Holding übernommen und damit auch die Holding, welche offiziell noch 18 Mio "Guthaben" vom FC Basel AG hatte, die im 2019 bezahlt wurden.

Es wurde geschätzt, dass der Kaufpreis für die Übernahme der Holding(-Aktien) von Burgener an Degen & co. damals irgendwo in der Grössenordnung von 17-18 Mio war, also ziemlich genau das, was Burgener als "Defizit" 2019 dem FC Basel privat bezahlt hat und dementsprechend wieder +/- ausgeglichen wurde.

Und jetzt hat der FC Basel ca. 8mio Gewinn gemacht und dieses Geld wurde dafür benutzt, um diese "Schulden" vom Verein an die Holding von 2019 auszugleichen.
Man könnte also sagen, dass jetzt Degen und co. vom Kaufpreis damals sich einen Teil zurückgeholt haben und es gut möglich ist, dass sie einst die restlichen 9-10 Mio ebenfalls von der AG zurück in die Holding schieben werden um den FC Basel quasi zum Nulltarif übernehmen konnten. Damit wäre es möglich, dass der FC Basel zu einem späteren Zeitpunkt quasi +/- zum Nulltarif an einen allfälligen Nachfolger von Degen und co. übergeben wird - ohne diesen finanziellen Aufwand für den Kauf der Holding-Aktien.


Was in der ganzen Geschichte aber meiner Meinung nach vergessen geht, ist die Horizon2026-Geschichte, die ja unabhängig von dem Burgener Geld in den FC Basel resp. in die Holding geflossen sind (das waren afaik ~11 Mio CHF gemäss Andreas Rey), nach Übernahme von Burgener. Diese Firma - welche angeblich ausschliesslich aus Aktionären bestanden - wurde ja Ende letztes Jahr liquidiert.

Wäre es also nicht naheliegend es so zu sehen, dass diese 8 Mio einfach nur einen Teil dieses Horizon2026-Darlehens sind und überhaupt nichts mit der Defizitgarantie von Burgener damals zu tun haben? D.h. dass mit dem Gewinn des FC Basels einfach nur versucht wurde, zumindest einen Teil dieser 11Mio von Horizon2026 wieder an die Aktionäre zurückzuzahlen, die damals Geld eingeschossen haben um den FC Basel zu retten/liquide zu halten?

Wenn letzteres wahr ist resp. zutrifft, dann habe ich eigentlich überhaupt kein Problem damit, dass der Gewinn im Verein dafür verwendet wird, dieses Geld wieder (teilweise) zurückzubekommen.


Edit: Nevermind, siehe den Beitrag direkt über mir. Es ist also ersteres.
Muss nicht gesagt sein, das Burgner diese Millionen aus eingener Tasche bezahlt hat.
Wenn ich mich recht erinnere, wurde die Holding dazumals von Oeri gegründet um Geld einschiessen zu können. Unter Heusler wurde die Holding dann quasi als Bank verwendet. Sprich gewinne aus dem Verein wurden in die Holding geschoben, damit diese als Defizitgarantie verwendet werden können.
Diese Info hatte sich so mal im dritte Halbzeit Podcast von Oli Gut gehört zur Zeit um den Besitzerstreit.

Kann also gut sein, dass die von dir erwähnten Defizitgarantie seitens Burgener also von Gewinnen stammt, welche nur in der Holding parkiert wurden. Quasi eine Rückstellung also. Um dies genauer nachvollziehen zu können, müsste man halt die Geschäftsberichte der Holding haben.

tinuitinuit
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von tinuitinuit »

Finanziell isch dr FCB scho am gsunde, jedoch stargg abhängig vo Gälder us de internationale Wettbewärb und us Transferiinahme.
E Grootwanderigg wo sehr schnäll uff e negativi Sitte ka kippe wenn entwäder dr sportliggi Erfolg oder gwünnbringendi Transfer ussblyybe.
Und bi dene zwei Pünggt hän mr e Lichtsteiner & e Stuggi in dr Verantwortig .
S wird nid eifacher näggschti Saison.

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imoht_1893
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von imoht_1893 »

tinuitinuit hat geschrieben: 24.04.2026, 08:06 Finanziell isch dr FCB scho am gsunde, jedoch stargg abhängig vo Gälder us de internationale Wettbewärb und us Transferiinahme.
E Grootwanderigg wo sehr schnäll uff e negativi Sitte ka kippe wenn entwäder dr sportliggi Erfolg oder gwünnbringendi Transfer ussblyybe.
Und bi dene zwei Pünggt hän mr e Lichtsteiner & e Stuggi in dr Verantwortig Bild.
S wird nid eifacher näggschti Saison.

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Richtige Talente verkaufst du auch nach einer titellosen Saison für gutes Geld. Siehe Barry, Veiga, Cabral etc

Es ist halt immer eine Gratwanderung. Wir können uns ein Kader von vor 15 Jahren nicht mehr leisten. Dann stellt sich halt die Frage ob du wie dieses Jahr Europa League spielst und dafür vielleicht nur 4. wirst oder ob du wie letztes Jahr keine europäischen Spiele und Belastung hast, dafür wirst du vielleicht Meister ohne die zusätzliche Belastung. Ich bin auch überzeugt, wir wären ohne europäischen Wettbewerb diese Saison besser platziert. 

Eine titellose Saison heisst ja nicht, dass keine Spieler weiterentwickelt werden die du nicht verkaufen kannst. Ich bin überzeugt, wir könnten Koloto diesen Sommer für 5-10 Mio verkaufen, wenn wir dies den wollten. Titel sind sicherlich förderlich, um vielleicht bei Verhandlungen schlussendlich nochmals 10-20% extra rauszuholen da du die bessere Verhandlungsbasis hast mit (fast) sicherer Teilnahme an internationalen Wettbewerben. Aber nicht zwingend. 

Und noch zu Stucki: Ja er hatte jetzt letzten Sommer 3-4 Transfers, die nicht gezündet haben. Aber bei mindestens der Hälfte von diesen haben wir uns gefreut dass es uns gelungen ist, diesen Spieler hierher zu holen und wir hätten das letzten Sommer alle auch getan (z.B. Koindredi oder jetzt im Winter Duranville). Dass diese Spieler dann halt bei uns aus diversen Gründen nicht zünden, ist eine andere Sache. Aber klar, da gibts Spieler wie Bro die nicht zu erklären sind. 
Auf der anderen Seite haben wir es geschafft Otele und Metinho zu verpflichten. Metinho wird diesen Sommer garantiert mehr als 8-10Mio abwerfen, sollte er uns verlassen. Traore wird auch in dieser Region sein. Dazu noch die Verkäufe von Adjetey, Barisic und all den anderen die im Sommer noch gehen werden und immer mal wieder 1 Mio einbringen. Da kommt also wieder einiges an Geld rein. 
Diesen Sommer werden wir sicherlich auch wieder diverse Supertalente holen, die dann in 1-3 Jahren wieder teurer verkauft werden können. Dave und sein Team haben das die letzen 5 Jahre immer geschafft und sie werden es auch die nächsten Jahre schaffen. 

PS: Ich mag mich noch erinnern als wir vor 3-4 Jahren alle geflucht haben, wer wir denn aus diesem Team überhaupt noch weiterverkaufen können. Und da waren Spieler wie Ndoye, Calafiori, Burger, Kade und später dann eben Barry und Veiga etc im Team. Wir werden das auch die nächsten 3 Jahre schaffen. 
 

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wilson
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von wilson »

Ist der Finanzbericht 2025 veröffentlicht? Ich finde nur die Artikel der Zeitungen.

littlesnow
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von littlesnow »

wilson hat geschrieben: 24.04.2026, 08:28 Ist der Finanzbericht 2025 veröffentlicht? Ich finde nur die Artikel der Zeitungen.
Der Geschäftsbericht ging (nur?) and die Vereinsmitglieder.
 

Usswärtsfahrer
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von Usswärtsfahrer »

tinuitinuit hat geschrieben: 24.04.2026, 08:06 Finanziell isch dr FCB scho am gsunde, jedoch stargg abhängig vo Gälder us de internationale Wettbewärb und us Transferiinahme.
E Grootwanderigg wo sehr schnäll uff e negativi Sitte ka kippe wenn entwäder dr sportliggi Erfolg oder gwünnbringendi Transfer ussblyybe.

Diese Abhängigkeit wird aber immer kleiner, man muss hier nicht den Teufel an die Wand malen und darf durchaus die positive Entwicklung der letzten fünf Jahre würdigen.

Im Artikel in der BaZ weiter oben in diesem Faden steht klar, dass bei der Amtsübernahme von Degen Burgener ein strukturelles Defizit von 30 Mio. produziert hat - der Verein hätte das mit dem in kurzer Zeit verbrannten Eigenkapital kaum noch lange überlebt. Degen hat es jetzt geschafft, dieses Defizit unter 10 Mio. zu drücken, unabhängig von Europacup und Transfereinnahmen. Das angestrebte strukturelle Defizit von 5 Mio. klingt zwar nicht so gut, andersrum konnte DD ein so profitables Transferwesen aufbauen, dass diese 5 Kisten sogar in einer sportlich schwachen Saison fast sicher reinkommen werden. Und wenn langfristig wieder Eigenkapital aufgebaut werden kann, wäre auch eine Saison ohne diese Transfereinnahmen easy verkraftbar. Europacupeinnahmen kommen dann einfach obendrauf. Für mich siehts danach aus, als wäre der Verein langfristig richtig gut aufgestellt, das ist mir persönlich wichtiger als jeder Titel. Gerade wenn man sieht, wie sonst im Schweizer Fussball überwiegend gewirtschaftet wird.

Und all dies ohne Mäzene oder Investoren: ich werde Degen dafür ewig dankbar sein!
Zuletzt geändert von Usswärtsfahrer am 24.04.2026, 10:40, insgesamt 1-mal geändert.

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