Quo vadis, FC Basel?

Diskussionen rund um den FCB.
gifty
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Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von gifty »

Der FCB steht einmal mehr an einem spannenden - vielleicht sogar entscheidenden - Punkt seiner Entwicklung. Nach bewegten Jahren mit sportlichen Schwankungen, vielen personellen Veränderungen und strategischen Kurskorrekturen stellt sich die zentrale Frage: Wohin führt der Weg unseres Vereins?

Sind wir auf dem richtigen Kurs, um national wieder dauerhaft eine dominante Rolle zu spielen? Reicht die aktuelle sportliche und strukturelle Ausrichtung, um auch international wieder an Relevanz zu gewinnen? Oder fehlt es an klarer Linie, Stabilität und Weitsicht?
 Ich habe die letzten paar Seiten durchforstet und keinen passenden Thread gefunden, deswegen dieser hier, der u.A. folgende Fragen als zentrale Diskussionspunkte hat:
  • Wie beurteilt ihr die aktuelle strategische Ausrichtung des FCB?
  • Ist der Verein mittel- und langfristig gut aufgestellt (Sport, Führung, Nachwuchs, Transfers, Identität)?
  • Vertrauen wir dem eingeschlagenen Weg oder braucht es Korrekturen?
  • Wo steht der FCB in 3–5 Jahren realistisch?
Sachlich, kritisch, konstruktiv - alles darf hier Platz haben.

gifty
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von gifty »

Es mag absurd klingen, weil dies sonst alle erfolgreichen Clubs auszeichnet, aber für mich ist es gerade viel zu ruhig im und um den Club.

Was sich gestern einmal mehr auf dem Platz abgespielt hat, übertrug sich schliesslich aufs Publikum: vieles wirkte träge und ambitionslos. Klar, die Temperaturen haben nicht geholfen, aber Feuer hätte man - wie schon in den Spielen zuvor - vergebens gesucht.

Die Stimmen der Spieler oder Verantwortlichen wirken dann zusätzlich ratlos. Oder man nimmt ihnen die Schärfe im Ton nicht wirklich ab. Was sind also die aktuellen Ziele des Vereins? Möchte man diese Saison einfach überstehen und sich dann neu orientieren im Sommer? Probiert man, weiterhin anzugreifen und auch diese Spielzeit Titel zu feiern? Wenn ja: wo bleiben dann die Lösungen? Oder was soll zu welchem Zeitpunkt Besserung bringen?

Es ist schwierig zu beschreiben, aber zu keinem Zeitpunkt habe ich als Fan des Vereins das Gefühl, dass man gerade ein Ziel vor Augen habe.
Zuletzt geändert von gifty am 19.01.2026, 10:15, insgesamt 1-mal geändert.

ch-maggot
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von ch-maggot »

Mit/bei Magnin sehe ich, Hand aufs Herz, persönlich keine Verbesserung nach dem madigen Spiel gestern. Das war genau das gleiche Gewurstel wie im Dezember. Daher würde ich noch bevor das Transfer-Fenster zugeht Magnin spicken und Geld in die Hand nehmen für eine gute Sturmbesetzung. Sonst endet das ganze Projekt übel. Wir hatten kaum Abgänge im Sommer zu den Vorjahren ausser den Trainer und seit dann wird es immer harziger. Falls bis im Sommer keine Verbesserung kommt, auch gerne die Sportkommission/Sportchef ausmisten. Da hatte man jetzt mehr als genug Zeit und Vereine mit viel kleinerem Budget/weniger Erfahrung auf dem Papier spielen gegen uns als wären wir der FC Aarau.

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Nii
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Nii »

Meiner Meinung nach hat man zu wenig gemacht aus dem Schwung und Renomee des Double-Siegs sowie dem grossen Transfererlös. Man hätte mehr in die Mannschaft und Trainer reinvestieren sollen, statt auf mittelmässige Budget-Lösungen zu setzen. Eine Meisterserie wäre möglich gewesen (siehe aktuelle Top 3...), das haben wir verpasst und sind jetzt sportlich wieder Mittelmass. Die Gegner kommen mittlerweile wieder ins Joggeli mit der Mentalität "hier gibt's was zu holen" statt "auswärts gegen den amtierenden Meister wird's schwierig.", siehe miserable Heimbilanz. 

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fcbblog.ch
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von fcbblog.ch »

Nii hat geschrieben: 19.01.2026, 10:33 Meiner Meinung nach hat man zu wenig gemacht aus dem Schwung und Renomee des Double-Siegs sowie dem grossen Transfererlös. Man hätte mehr in die Mannschaft und Trainer reinvestieren sollen, statt auf mittelmässige Budget-Lösungen zu setzen. Eine Meisterserie wäre möglich gewesen (siehe aktuelle Top 3...), das haben wir verpasst und sind jetzt sportlich wieder Mittelmass. Die Gegner kommen mittlerweile wieder ins Joggeli mit der Mentalität "hier gibt's was zu holen" statt "auswärts gegen den amtierenden Meister wird's schwierig.", siehe miserable Heimbilanz. 

Es ist eigentlich Wahnsinn wie man Shaqiris Euphoriegeschenk durch das Vergraulen von Celestini und viel zu wenig Cojones auf dem Transfermarkt einfach weggeworfen hat.

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Bierathlet
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Bierathlet »

Wie hat man Celestini vergrault?

Waldfest
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Waldfest »

Einerseits ist man immer noch dabei, die Altlasten aufzuräumen und den Club endlich wieder finanziell stabil aufzustellen. Gleichzeitig redet man aber von Titeln.

Das ging letzte Saison (mit mehrfach Glück im Cup und einer super Serie im Frühling) gut, ist aber eher die Ausnahme als die Regel.

Was will man sein? Wohin soll die Reise gehen? Haben Dave und Co. die richtigen Ideen für den nächsten Schritt?

Oder geben sie den Club weiter? Weil ihre Aufgabe ja erledigt ist?

Es bleibt spannend.

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IchMagFischbrötchen
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von IchMagFischbrötchen »

Man wurde letztes Jahr Meister und Cupsieger weil Shaq kam.

Nun hat man immer noch Shaq, aber die Leistung ist wieder so beschissen wie vor seiner Ankunft.

Wer muss dafür verantwortlich gemacht werden?

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Goldust
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Goldust »

fcbblog.ch hat geschrieben: 19.01.2026, 11:17
Nii hat geschrieben: 19.01.2026, 10:33 Meiner Meinung nach hat man zu wenig gemacht aus dem Schwung und Renomee des Double-Siegs sowie dem grossen Transfererlös. Man hätte mehr in die Mannschaft und Trainer reinvestieren sollen, statt auf mittelmässige Budget-Lösungen zu setzen. Eine Meisterserie wäre möglich gewesen (siehe aktuelle Top 3...), das haben wir verpasst und sind jetzt sportlich wieder Mittelmass. Die Gegner kommen mittlerweile wieder ins Joggeli mit der Mentalität "hier gibt's was zu holen" statt "auswärts gegen den amtierenden Meister wird's schwierig.", siehe miserable Heimbilanz. 

Es ist eigentlich Wahnsinn wie man Shaqiris Euphoriegeschenk durch das Vergraulen von Celestini und viel zu wenig Cojones auf dem Transfermarkt einfach weggeworfen hat.

sälte sone zämephantasierte quark gläse. 

Waldfest
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Waldfest »

IchMagFischbrötchen hat geschrieben: 19.01.2026, 11:23 Man wurde letztes Jahr Meister und Cupsieger weil Shaq kam.

Nun hat man immer noch Shaq, aber die Leistung ist wieder so beschissen wie vor seiner Ankunft.

Wer muss dafür verantwortlich gemacht werden?

Der sportlichen Führung.

Jedem Normalsterblichen ist klar, dass Shaq diese Jahrhundertsaison nicht einfach noch fünf Saisons lang wiederholen wird.

Usswärtsfahrer
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Usswärtsfahrer »

gifty hat geschrieben: 19.01.2026, 10:06 Sind wir auf dem richtigen Kurs, um national wieder dauerhaft eine dominante Rolle zu spielen? Reicht die aktuelle sportliche und strukturelle Ausrichtung, um auch international wieder an Relevanz zu gewinnen? Oder fehlt es an klarer Linie, Stabilität und Weitsicht?

Hier fehlt mir die Frage: liegt es finanziell überhaupt drin, wieder zu alter Dominanz aufsteigen zu können?
Z.B. aktuell kann man sich im Eins finanziell keine Doppelbesetzungen leisten. Und mir ist es lieber, wir werden mal Dritter oder Vierter und die finanzielle Zukunft ist gesichert, als dass risikobehaftet gewirtschaftet wird.

gifty hat geschrieben: 19.01.2026, 10:06
  • Wie beurteilt ihr die aktuelle strategische Ausrichtung des FCB?
  • Ist der Verein mittel- und langfristig gut aufgestellt (Sport, Führung, Nachwuchs, Transfers, Identität)?
  • Vertrauen wir dem eingeschlagenen Weg oder braucht es Korrekturen?
  • Wo steht der FCB in 3–5 Jahren realistisch?

Ohne dass dies kommuniziert wird, scheint die Ausrichtung nicht auf die Dominanz der 2010er Jahre gelegt worden zu sein. Sondern man will ein internationales Sprungbrett für Talente sein und den Verein u.a. auch durch deren Transfererlöse finanzieren. Für mich passt das so, wie oben geschrieben, mir ist die finanzielle Sicherheit meines FCB wichtiger als Titel.

Die sportliche und wirtschaftliche Führung passt mir ebenfalls, sie wirkt professionell und kompetent, auch eine Vision ist vorhanden. Das war unter Burgener ganz anders und darf gerne so bleiben. Finde auch gut, dass Degen anstrebt, dass der ganze Verein selbständig funktionieren kann und nicht von unersetzbaren Einzelpersonen abhängig ist. Das wirkt sich mE auch auf Teilbereiche wie das Marketing aus, alleine die Videoabteilung ist toptop. Auch das Sponsoring wirkt abgesehen vom Gisada-Ausrutscher durchdacht und seriös.
Auch ist unter Degen das Verhältnis zwischen Verein und Fans/Kurve wieder viel besser geworden. Man fühlt sich wahr- und ernstgenommen und nicht nur geduldet.

Und: Degen ist erst seit 4.5 Jahren am Ruder, hat den Verein komplett neu aufgestellt und ausgerichtet. Das ist zumindest für mich keine lange Zeit.

Insgesamt bin ich zufrieden.

ch-maggot
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von ch-maggot »

Das Problem ist doch nicht, dass wir die Kosten für die Mannschaft verfünffachen müssten, sondern dass wir von Teams mit einem Bruchteils des Budgets teilweise an die Wand gespielt werden. Kosten/Ertrag stimmt nicht, da muss nicht mehr Geld fliessen, sondern mehr "Output" kommen. Von der Mannschaft, vom Trainer, vom Sportchef und vom Staff.

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IchMagFischbrötchen
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von IchMagFischbrötchen »

Leider haben die Medien und einige Fans DD kastriert. 
Er ist nicht mehr der visionäre Anführer, es wurde so hart und laut auf ihn eingehämmert dass er es sein liess nach höherem zu streben.

Was der FCB und allgemein der CH Fussball braucht sind wieder Visionäre. 

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SubComandante
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von SubComandante »

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Nii
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Nii »

ch-maggot hat geschrieben: 19.01.2026, 12:43 Das Problem ist doch nicht, dass wir die Kosten für die Mannschaft verfünffachen müssten, sondern dass wir von Teams mit einem Bruchteils des Budgets teilweise an die Wand gespielt werden. Kosten/Ertrag stimmt nicht, da muss nicht mehr Geld fliessen, sondern mehr "Output" kommen. Von der Mannschaft, vom Trainer, vom Sportchef und vom Staff.
Wir haben in dieser Saison laut Transfermarkt sogar höhere Ausgaben als letzte Saison (15.5 Mio. / 12 Mio.). Letzte Saison hat das gereicht, weil wir Shaq ablösefrei geholt haben und wir im Sturm und Mittelfeld besser besetzt waren. Besonders im Sturm hätten wir wieder einen "Hochkaräter" holen sollen, der Abgang von Carlos wurde nie ersetzt. Möglicherweise spielt auch der Trainerwechsel eine Rolle.

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D4YW4LK3R
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von D4YW4LK3R »

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass diese Meisterschaft zu früh kam  und doch sehr glücklich für den FCB war, da sehr viel für uns lief - achtung! Dennoch ist der Titel hochverdient, dass möchte ich Team und Staff nicht absprechen.

Ich sehe die direkte Konkurrenz in dieser Saison, welche aktuell um den ersten Platz ringt, stärker und gefestigter ein, als jene von letzter Saison. Nur unsere Mannschaft ist trotz Neuzugängen qualitativ schwächer aufgestellt, u.a. weil mit Leon eine mMn. sehr wichtige Stütze nicht 1zu1 ersetzt wurde und unsere Offensive mehr oder minder impotent ist.

Zwiegespalten bin ich trotzdem, ob ein Trainerwechsel den erhofften Effekt sofort bringt, hab auch kein Bock auf Experimente (siehe YB/Seoane). Ich würde eher darauf verzichten und die Contenance bewahren, aber auch nur weil ich der Meinung bin, dass wir nun seit dem Doublegewinn nicht automatisch  jedes Jahr von nun an den Titelanspruch haben - auch wenn ich gerne auf dem Barfi bin.

Ich sehe uns da immernoch in einem wirtschaftlichen als auch sportlichen Prozess zur Stabilisierung und nachhaltigen Entwicklung.
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Neal63
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Neal63 »

D4YW4LK3R hat geschrieben: 19.01.2026, 13:09 Ich bin nach wie vor der Meinung, dass diese Meisterschaft zu früh kam  und doch sehr glücklich für den FCB war, da sehr viel für uns lief - achtung! Dennoch ist der Titel hochverdient, dass möchte ich Team und Staff nicht absprechen.

Ich sehe die direkte Konkurrenz, welche aktuell um den ersten Platz ringt, stärker und gefestigter ein, als jene von letzter Saison.
Nur unsere Mannschaft ist trotz Neuzugängen numerisch schwächer aufgestellt, wobei mit Leon eine mMn. sehr wichtige Stütze nicht 1zu1 ersetzt wurde. Und unsere Offensive mehr oder minder impotent.

Zwiegespalten bin ich trotzdem, ob ein Trainerwechsel den erhofften Effekt sofort bringt, hab auch kein Bock auf Experimente (siehe YB/Seoane). Ich würde eher darauf verzichten und die Contenance bewahren, aber auch nur weil ich der Meinung bin, dass wir nun seit dem Doublegewinn nicht automatisch  jedes Jahr von nun an den Titelanspruch haben - auch wenn ich gerne auf dem Barfi bin.

Ich sehe uns da immernoch in einem wirtschaftlichen als auch sportlichen Prozess zur Stabilisierung und nachhaltigen Entwicklung.


Sehe ich auch so und fühle ich auch so. Vom
Gefühl her würde ich Magnin noch bis im Sommer Zeit lassen ausser es wird noch viel schlimmer. Über Titel muss man diese Saison eh nicht mehr Diskutieren mit 10 Punkten Rückstand und ein neuer Trainer würde nicht automatisch eine Wendung bringen könnte auch schlechter werden. Aber wer weiss vielleicht läuft es ja plötzlich wieder sehe zwar nicht wirklich ähnlichkeiten mit letzter Saison weil man hat damals immer wieder gesehen was wir offensiv können sieht man auch an der Tordifferenz.

JackR
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von JackR »

D4YW4LK3R hat geschrieben: 19.01.2026, 13:09 Ich bin nach wie vor der Meinung, dass diese Meisterschaft zu früh kam  und doch sehr glücklich für den FCB war, da sehr viel für uns lief - achtung! Dennoch ist der Titel hochverdient, dass möchte ich Team und Staff nicht absprechen.

Ich sehe die direkte Konkurrenz in dieser Saison, welche aktuell um den ersten Platz ringt, stärker und gefestigter ein, als jene von letzter Saison. Nur unsere Mannschaft ist trotz Neuzugängen qualitativ schwächer aufgestellt, u.a. weil mit Leon eine mMn. sehr wichtige Stütze nicht 1zu1 ersetzt wurde und unsere Offensive mehr oder minder impotent ist.

Zwiegespalten bin ich trotzdem, ob ein Trainerwechsel den erhofften Effekt sofort bringt, hab auch kein Bock auf Experimente (siehe YB/Seoane). Ich würde eher darauf verzichten und die Contenance bewahren, aber auch nur weil ich der Meinung bin, dass wir nun seit dem Doublegewinn nicht automatisch  jedes Jahr von nun an den Titelanspruch haben - auch wenn ich gerne auf dem Barfi bin.

Ich sehe uns da immernoch in einem wirtschaftlichen als auch sportlichen Prozess zur Stabilisierung und nachhaltigen Entwicklung.

Du fasst +/- gut zusammen, was ich momentan auch empfinde.

Magnin und der FCB scheinen nicht zu passen. Das hat man im November sehen/erahnen können. Nun zeigt sich, dass auch nach einem weiteren Trainingslager keine Verbesserung vorhanden ist. An sich würde ich deswegen den Trainer wechseln. Mir fehlt aber auch der Glaube, dass man jetzt noch viel rausholt (Meisterschaft) bzw. einen Trainer holt, der sofort das Ruder herumreissen kann. Darum würde ich bereits jetzt einen Nachfolger für den Sommer suchen. Dies alles unter der Voraussetzung, dass das europäische Geschäft erreicht werden kann (je nach Form, kann dies aber bald in Gefahr geraten).

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dasrotehaus
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von dasrotehaus »

Als professioneller Verein muss der FCB finanziell rentieren. Seine Ausgaben kann er durch Spielertransfers, Werbeverträge und Zuschauereinnahmen bestreiten. Wenn was vorbleibt, umso besser. Bei den Zuschauereinnahmen ist eine gewisse Grösse von den treuen, "wir sind die richtigen Fans" , zu verbuchen und ein fragilerer Teil von den "Modefans", wer auch immer das sein mag. Beispielsweise Leute, die sich überlegen, ob das Gezeigte ihr Geld Wert ist. Immerhin, professioneller Sport hat Unterhaltungscharakter, Brot und Spiel eben. Wenn nun dieser Unterhaltungswert nicht mehr gegeben ist, weil das Produkt "Fussballspiels des FCB" einfach nicht mehr gefällt, dann werden Zuschauerzahlen rückläufig. Mindereinnahmen werden die Folge sein, bei weniger Zuschauern werden auch Werbeverträge weniger gut abgegolten. Es droht die Abwärtsspirale. Wenn dies erkennbar ist oder wird, heisst es handeln. 
Hand aufs Herz: Gibt es für jemanden, der einfach ein gutes Fussballspiel sehen will, einen guten Grund, sich ein FCB anzusehen? Professionneller Fussball ist keine Romantik, es ist ein Geschäft. Das feilgebotene Produkt stimmt nicht, also handeln gefordert. 
 

Leowin
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Leowin »

Ich bin überzeugt, dass die Führung einen klaren Plan für den Verein hat für die nächsten paar Jahre. Bisher wurde sehr klever gehandelt und man hält an dieser Strategie fest. Die Titel letzte Saison kamen überraschend und waren definitiv nicht so früh eingeplant, denke eher in 1-2 Jahren sollte man wieder ernsthaft mit dem Meistertitel rechnen, so die Planung. Heisst also bis dahin stetig aufbauen und die Strukturen festigen und nachhaltig wachsen. Fängt bei den Finanzen an und geht über jeden anderen Bereich im Verein.

Das Problem ist jetzt, durch das Double wurde die Erwartungshaltung bei uns Fans wieder erheblich gesteigert, was ich zu einem gewissen Grad sogar nachvollziehen kann. Trotzdem sollten wir uns alle in Demut üben und nicht vergessen, wo wir vor kurzer Zeit noch waren und wie stark alles stabilisiert wurde. Klar kann man jetzt sagen man habe eine einzigartige Ausgangslage und müsse die nutzen, indem man sich wieder als klare Nummer 1 positioniert. Allerdings bin ich sehr froh um die weitsichtige Führung, welche nicht wegen einer eher zufällig sehr erfolgreichen Saison alles über den Haufen wirft und das Fundament mit dieser heiklen Wette wieder aufs Spiel setzt. Eine Garantie gibt es nämlich nicht, dass alles aufgeht wenn wir einfach etwas Geld reinbuttern. Darum lieber am Pla festhalten und nicht für kurzfristigen Erfolg wieder alle Prinzipien über Bord werfen.

Ähnlich beurteile ich auch die Situation um Magnin. Er wurde wahrscheinlich mit einem Plan geholt, damit er einen gewissen Fussball hier installieren kann. Momentan sehe ich noch nicht viel davon und frage mich auch, ob das wirklich eine Entwicklung ist, die wir momentan beobachten. Aber es spricht mal wieder für die Führung geben sie Magnin Zeit, auch wenn es kurzfristig noch nicht läuft, weil sie an den mittel- bis langfristigen Plan mit ihm glauben. Passt für mich also auch zur allgemeinen Strategie im Verein.

Wer also jetzt schon Entlassungen fordert (Magnin oder Stucki) sollte sich mal fragen, ob er nicht einfach zu ungeduldig ist und sich bitte in Demut üben. Schliesslich wurde auch der Erfolg letzte Saison erst möglich, weil man am Plan festhielt und nicht irgendwelche Kurzschlusshandlungen machte, als es gerade nicht so lief.

Ist für mich echt ein Rätsel, wie man einer Führung, die das was wir jetzt als Grundlage haben erst ermöglicht hat, auf einmal nicht mehr zutraut, weitsichtig und im Sinne des Vereins zu handeln.

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SubComandante
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von SubComandante »

Leowin hat geschrieben: 19.01.2026, 14:23 Ist für mich echt ein Rätsel, wie man einer Führung, die das was wir jetzt als Grundlage haben erst ermöglicht hat, auf einmal nicht mehr zutraut, weitsichtig und im Sinne des Vereins zu handeln.
Fussball ist halt keine exakte Wissenschaft. Die Führung hat die letzten 1.5 Jahre richtig gut gearbeitet. Aber beim Trainer hat man sich vielleicht geirrt.

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D4YW4LK3R
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von D4YW4LK3R »

Leowin hat geschrieben: 19.01.2026, 14:23 Ich bin überzeugt, dass die Führung einen klaren Plan für den Verein hat für die nächsten paar Jahre. Bisher wurde sehr klever gehandelt und man hält an dieser Strategie fest. Die Titel letzte Saison kamen überraschend und waren definitiv nicht so früh eingeplant, denke eher in 1-2 Jahren sollte man wieder ernsthaft mit dem Meistertitel rechnen, so die Planung. Heisst also bis dahin stetig aufbauen und die Strukturen festigen und nachhaltig wachsen. Fängt bei den Finanzen an und geht über jeden anderen Bereich im Verein.

Das Problem ist jetzt, durch das Double wurde die Erwartungshaltung bei uns Fans wieder erheblich gesteigert, was ich zu einem gewissen Grad sogar nachvollziehen kann. Trotzdem sollten wir uns alle in Demut üben und nicht vergessen, wo wir vor kurzer Zeit noch waren und wie stark alles stabilisiert wurde. Klar kann man jetzt sagen man habe eine einzigartige Ausgangslage und müsse die nutzen, indem man sich wieder als klare Nummer 1 positioniert. Allerdings bin ich sehr froh um die weitsichtige Führung, welche nicht wegen einer eher zufällig sehr erfolgreichen Saison alles über den Haufen wirft und das Fundament mit dieser heiklen Wette wieder aufs Spiel setzt. Eine Garantie gibt es nämlich nicht, dass alles aufgeht wenn wir einfach etwas Geld reinbuttern. Darum lieber am Pla festhalten und nicht für kurzfristigen Erfolg wieder alle Prinzipien über Bord werfen.

Ähnlich beurteile ich auch die Situation um Magnin. Er wurde wahrscheinlich mit einem Plan geholt, damit er einen gewissen Fussball hier installieren kann. Momentan sehe ich noch nicht viel davon und frage mich auch, ob das wirklich eine Entwicklung ist, die wir momentan beobachten. Aber es spricht mal wieder für die Führung geben sie Magnin Zeit, auch wenn es kurzfristig noch nicht läuft, weil sie an den mittel- bis langfristigen Plan mit ihm glauben. Passt für mich also auch zur allgemeinen Strategie im Verein.

Wer also jetzt schon Entlassungen fordert (Magnin oder Stucki) sollte sich mal fragen, ob er nicht einfach zu ungeduldig ist und sich bitte in Demut üben. Schliesslich wurde auch der Erfolg letzte Saison erst möglich, weil man am Plan festhielt und nicht irgendwelche Kurzschlusshandlungen machte, als es gerade nicht so lief.

Ist für mich echt ein Rätsel, wie man einer Führung, die das was wir jetzt als Grundlage haben erst ermöglicht hat, auf einmal nicht mehr zutraut, weitsichtig und im Sinne des Vereins zu handeln.
Sehr guter Beitrag, finde ich! 

 
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Feanor
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Feanor »

Neal63 hat geschrieben: 19.01.2026, 13:15
D4YW4LK3R hat geschrieben: 19.01.2026, 13:09 Ich bin nach wie vor der Meinung, dass diese Meisterschaft zu früh kam  und doch sehr glücklich für den FCB war, da sehr viel für uns lief - achtung! Dennoch ist der Titel hochverdient, dass möchte ich Team und Staff nicht absprechen.

Ich sehe die direkte Konkurrenz, welche aktuell um den ersten Platz ringt, stärker und gefestigter ein, als jene von letzter Saison.
Nur unsere Mannschaft ist trotz Neuzugängen numerisch schwächer aufgestellt, wobei mit Leon eine mMn. sehr wichtige Stütze nicht 1zu1 ersetzt wurde. Und unsere Offensive mehr oder minder impotent.

Zwiegespalten bin ich trotzdem, ob ein Trainerwechsel den erhofften Effekt sofort bringt, hab auch kein Bock auf Experimente (siehe YB/Seoane). Ich würde eher darauf verzichten und die Contenance bewahren, aber auch nur weil ich der Meinung bin, dass wir nun seit dem Doublegewinn nicht automatisch  jedes Jahr von nun an den Titelanspruch haben - auch wenn ich gerne auf dem Barfi bin.

Ich sehe uns da immernoch in einem wirtschaftlichen als auch sportlichen Prozess zur Stabilisierung und nachhaltigen Entwicklung.


Sehe ich auch so und fühle ich auch so. Vom
Gefühl her würde ich Magnin noch bis im Sommer Zeit lassen ausser es wird noch viel schlimmer. Über Titel muss man diese Saison eh nicht mehr Diskutieren mit 10 Punkten Rückstand und ein neuer Trainer würde nicht automatisch eine Wendung bringen könnte auch schlechter werden. Aber wer weiss vielleicht läuft es ja plötzlich wieder sehe zwar nicht wirklich ähnlichkeiten mit letzter Saison weil man hat damals immer wieder gesehen was wir offensiv können sieht man auch an der Tordifferenz.

10Punkte sind aber auch nicht eine Welt, wenn man nich dreimal gegeneinander spielt.

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SubComandante
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von SubComandante »

Feanor hat geschrieben: 19.01.2026, 14:45 10Punkte sind aber auch nicht eine Welt, wenn man nich dreimal gegeneinander spielt.
Dann müsste man wieder sowas wie ein Aufwärtstrend erkennen können. Bezeichnend auch, dass ein Verteidiger das Tor schoss. Daniliuc und Shaq sind wohl auch die Hoffnungsträger, letzterer hat wieder mehr Einfluss auf das Spiel.

Man hätte sich auch nicht beschweren können über die erste Heimniederlage gegen Sion seit 30 (?) Jahren.

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Feanor
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Feanor »

SubComandante hat geschrieben: 19.01.2026, 14:48
Feanor hat geschrieben: 19.01.2026, 14:45 10Punkte sind aber auch nicht eine Welt, wenn man nich dreimal gegeneinander spielt.
Dann müsste man wieder sowas wie ein Aufwärtstrend erkennen können. Bezeichnend auch, dass ein Verteidiger das Tor schoss. Daniliuc und Shaq sind wohl auch die Hoffnungsträger, letzterer hat wieder mehr Einfluss auf das Spiel.

Man hätte sich auch nicht beschweren können über die erste Heimniederlage gegen Sion seit 30 (?) Jahren.

das fett markierte ist ja klar, eine Steigerung braucht es so oder so. Ändert aber nichts an der Aussage, dass dieser Vorsprung nicht uneinholbar ist.

Zum letzten Satz: naja, wir waren nicht gut, Sitten aber auch nicht zwingend viel besser. Remis geht da schon in Ordnung.

Leowin
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Leowin »

SubComandante hat geschrieben: 19.01.2026, 14:27
Leowin hat geschrieben: 19.01.2026, 14:23 Ist für mich echt ein Rätsel, wie man einer Führung, die das was wir jetzt als Grundlage haben erst ermöglicht hat, auf einmal nicht mehr zutraut, weitsichtig und im Sinne des Vereins zu handeln.
Fussball ist halt keine exakte Wissenschaft. Die Führung hat die letzten 1.5 Jahre richtig gut gearbeitet. Aber beim Trainer hat man sich vielleicht geirrt.
Vielleicht. Aber da wir die genauen strategischen Ziele und Pläne nicht kennen, ist das ziemlich schwierig für uns zu beantworten. Die einzige Frage die sich stellt ist, ob man der Führung zutraut, das korrekt zu beurteilen und im Falle eines Fehlers den zu korrigieren. Und da bin ich weiterhin bei einem klaren Ja.

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Schatschiri
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Schatschiri »

SubComandante hat geschrieben: 19.01.2026, 14:48
Feanor hat geschrieben: 19.01.2026, 14:45 10Punkte sind aber auch nicht eine Welt, wenn man nich dreimal gegeneinander spielt.
Dann müsste man wieder sowas wie ein Aufwärtstrend erkennen können. Bezeichnend auch, dass ein Verteidiger das Tor schoss. Daniliuc und Shaq sind wohl auch die Hoffnungsträger, letzterer hat wieder mehr Einfluss auf das Spiel.

Man hätte sich auch nicht beschweren können über die erste Heimniederlage gegen Sion seit 30 (?) Jahren.

Sehe ich auch. Wenn du beim ersten Rückrundenspiel mit Spielern wie Rüegg, Soticek, Kaio und Bacanin starten musst, ja wie willst du dann Meister werden? Das ist alles, aber keine nationale Spitzenklasse. Und über die spielerischen und Coachingprobleme reden wir da noch gar nicht.

Wenn wir ehrlich sind hatten wir letzte Saison auch enormes Verletzungsglück. Wir wurden enorm von den besten 10 Spielern getragen. Dahinter war die Qualität dazumals schon sehr mangelhaft. Nun haben wir Dreifachbelastung und haben uns quantitaiv "verstärkt" aber qualitativ abgesehen von Daniliuc und Tsunemoto nicht. Es sind eifach zu viele Billigspieler und Flops geholt worden, statt echte Verstärkungen. Dagegen sind mit Kade und Avdullahu auch 2 gute Spieler gegangen.

Ich verzeihe Degen und Stucki diese Fehler, da dies eine neue Situation für sie ist. Aber sie müssen daraus lernen und merken, dass Verletzungen bei Dreifachbelastung dazugehören und eine Breite nur aufgebaut werden kann, wenn die Spieler auch etwas taugen. Ausserdem müssen sie lernen härter zu sein. Wieso sind Spieler wie Kacuri, Soticek, Zé immernoch bei uns und verfaulen auf der Bank, statt bei einer Leihe zu spielen. Wieso schleppt man diese Spieler mit, wenn sie für die 1. Mannschaft nicht reichen?

Über Magnin wurde genug gesagt, aber der Fussball ist echt schwer zu schauen.
Zuletzt geändert von Schatschiri am 19.01.2026, 15:22, insgesamt 1-mal geändert.

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SubComandante
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von SubComandante »

Feanor hat geschrieben: 19.01.2026, 14:58 Zum letzten Satz: naja, wir waren nicht gut, Sitten aber auch nicht zwingend viel besser. Remis geht da schon in Ordnung.
Nun, was zählt sind Torchancen und im besten Falle Tore. Ausgenommen die ersten 20 Minuten, die dem FCB gehörten, war da Sion einem Sieg näher. Der Wille war ja Anfangs durchwegs oder besser ausgedrückt ziemlich klar erkennbar.

badcop
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von badcop »

Sehr gute Ansätze hier drinn. Aber man darf eines nicht vergessen, wir reden von einer Mittelmässigen Liga. Da darf man als Fc Basel Fan schon erwarten, dass wir nicht 5 Heimspiele auf einen Sieg warten müssen.

Wir haben sämtliche Abgänge nur mit Schrott ersetzt inkl. Trainer (ausgenommen Dani & Keigo).

Und wenns nicht läuft, dann läufts halt nicht (siehe YB)

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IchMagFischbrötchen
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Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von IchMagFischbrötchen »

Leute, wenn kein Stürmer funktioniert, Shaq nicht mehr funktioniert, fast der komplette Stamm zusammenblieb aber die Siege nicht mehr kommen, dann liegt das Problem ganz sicher nicht bei Stucki.

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